{"id":1116,"date":"2023-04-03T05:49:42","date_gmt":"2023-04-03T05:49:42","guid":{"rendered":"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/biodiversitaet-anbau-alter-sorten-traditionelle-gerichte-nischenmaerkte-der-landwirtschaft"},"modified":"2024-02-22T09:55:39","modified_gmt":"2024-02-22T09:55:39","slug":"biodiversitaet-anbau-alter-sorten-traditionelle-gerichte-nischenmaerkte-der-landwirtschaft","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/de\/biodiversitaet-anbau-alter-sorten-traditionelle-gerichte-nischenmaerkte-der-landwirtschaft","title":{"rendered":"Biodiversit\u00e4t, Anbau alter Sorten, traditionelle Gerichte: Nischenm\u00e4rkte der Landwirtschaft"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"1116\" class=\"elementor elementor-1116 elementor-112\" data-elementor-post-type=\"page\">\n\t\t\t\t<div data-dce-background-color=\"#F1F1E8\" data-dce-background-image-url=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/NMF_Module_Bg-1024x484.png\" class=\"elementor-element elementor-element-505c046 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"505c046\" data-element_type=\"container\" data-settings=\"{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}\" data-core-v316-plus=\"true\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-4f3b101 e-con-full e-flex e-con e-child\" data-id=\"4f3b101\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-dfdadb8 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"dfdadb8\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t<h6 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Modul 1<\/h6>\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-d0a8f98 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"d0a8f98\" data-element_type=\"container\" data-core-v316-plus=\"true\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-d7df61d elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"d7df61d\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">EINLEITUNG<\/h2>\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-2de0802 elementor-widget elementor-widget-eael-adv-accordion\" data-id=\"2de0802\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"eael-adv-accordion.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t        <div class=\"eael-adv-accordion\" id=\"eael-adv-accordion-2de0802\" data-scroll-on-click=\"no\" data-scroll-speed=\"300\" data-custom-id-offset=\"1\" data-accordion-id=\"2de0802\" data-accordion-type=\"accordion\" data-toogle-speed=\"300\">\n    <div class=\"eael-accordion-list\">\n                <div id=\"definition-nischenmrkte-in-der-landwirtschaft\" class=\"elementor-tab-title eael-accordion-header active-default\" tabindex=\"0\" data-tab=\"1\" aria-controls=\"elementor-tab-content-4811\"><span class=\"eael-advanced-accordion-icon-closed\"><\/span><span class=\"eael-advanced-accordion-icon-opened\"><\/span><span class=\"eael-accordion-tab-title\">Definition Nischenm\u00e4rkte in der Landwirtschaft<\/span><i aria-hidden=\"true\" class=\"fa-toggle fas fa-angle-right\"><\/i><\/div><div id=\"elementor-tab-content-4811\" class=\"eael-accordion-content clearfix active-default\" data-tab=\"1\" aria-labelledby=\"definition-nischenmrkte-in-der-landwirtschaft\"><ul>\n<li><strong>Nischenm\u00e4rkte in der Landwirtschaft<\/strong> (Englisch: Niche Market Farming, kurz: NMF) richten sich an Verbraucher:innen, die naturbelassene, teilweise handwerklich hergestellt oder verarbeitete landwirtschaftliche Erzeugnisse und Lebensmittel bevorzugen.<\/li>\n<li>Diese Nischenm\u00e4rkte sind eine Gegenbewegung zum globalen Lebensmittelhandel, der auf Quantit\u00e4t setzt<\/li>\n<li>Die Kund:innen sind bereit f\u00fcr Lebensmittel aus Nischenm\u00e4rkten mehr zu zahlen als f\u00fcr andere Lebensmittel. Einer der Gr\u00fcnde daf\u00fcr ist der vertrauensbasierte Austausch zwischen Landwirt:in und Verbraucher:in \u2013 von dem beide Seiten profitieren.<\/li>\n<li>Aufgrund dieser besonderen und ma\u00dfgeschneiderten Beziehung zwischen Landwirt und Verbraucher kann der <strong>Kunde<\/strong> im Vergleich zu anderen auf dem <strong>Markt<\/strong> erh\u00e4ltlichen Lebensmitteln mehr bezahlen, was f\u00fcr beide Seiten offensichtliche <strong>Vorteile<\/strong> bietet.<\/li>\n<li>Ein wichtiges Element dieser auf Zuverl\u00e4ssigkeit basierenden <strong>Beziehung<\/strong> ist der <strong>Ruf<\/strong> des Herstellers.<\/li>\n<li><strong>Nischenm\u00e4rkte<\/strong> f\u00fcr Lebensmittel sind in den letzten Jahren erheblich gewachsen, auch als Folge gemeinschaftlich unterst\u00fctzter Netzwerke vom <strong>Erzeuger bis zum Verbraucher<\/strong>.<\/li>\n<li>Mit dem Nischenanbau verbunden sind auch <strong>nachhaltige Anbautechniken<\/strong> zur <strong>Gew\u00e4hrleistung der Produktqualit\u00e4t<\/strong>, wobei der <strong>biologische<\/strong> und <strong>biodynamische Anbau, die landwirtschaftliche Artenvielfalt<\/strong> auf der <strong>Grundlage alten Saatguts und alter Pflanzen<\/strong> sowie die <strong>Organisation von Erzeugerkonsortien<\/strong>, die ihre Produkte im Hinblick auf die <strong>geografische Herkunft, die traditionellen Wurzeln und die \u00f6kologische<\/strong> und <strong>soziale Nachhaltigkeit kennzeichnen sollen, bevorzugt werden.<\/strong>    <\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n                <\/div><div class=\"eael-accordion-list\">\n                <div id=\"das-bereinkommen-ber-die-biologische-vielfalt-cbd\" class=\"elementor-tab-title eael-accordion-header\" tabindex=\"0\" data-tab=\"2\" aria-controls=\"elementor-tab-content-4812\"><span class=\"eael-advanced-accordion-icon-closed\"><\/span><span class=\"eael-advanced-accordion-icon-opened\"><\/span><span class=\"eael-accordion-tab-title\">Das \u00dcbereinkommen \u00fcber die biologische Vielfalt (CBD)<\/span><i aria-hidden=\"true\" class=\"fa-toggle fas fa-angle-right\"><\/i><\/div><div id=\"elementor-tab-content-4812\" class=\"eael-accordion-content clearfix\" data-tab=\"2\" aria-labelledby=\"das-bereinkommen-ber-die-biologische-vielfalt-cbd\"><ul>\n<li><strong>Biologische Vielfalt in der Landwirtschaft<\/strong> ist ein weit gefasster Begriff. Er umfasst alle Komponenten, die im Zusammenhang mit biologischer Vielfalt stehen und f\u00fcr die Landwirtschaft und die Ern\u00e4hrung von Bedeutung sind. Des Weiteren umfasst er alle Komponenten, die die Vielfalt und Variabilit\u00e4t von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen auf genetischer, artenspezifischer und \u00f6kosystemischer Ebene ausmachen und f\u00fcr die Aufrechterhaltung der Schl\u00fcsselfunktionen ihrer Struktur und ihrer Prozesse erforderlich sind. Dies ist in <strong>\u00dcbereinstimmung<\/strong> mit Anhang 1 des Beschlusses III\/11 des \u00dcbereinkommens \u00fcber die biologische Vielfalt. <\/li>\n<li>Im <strong>Juni 1992<\/strong> wurde auf dem Weltklimagipfel in Rio das weltweite \u00dcbereinkommen \u00fcber die biologische Vielfalt (englisch: <strong>Convention on Biological Diversity, kurz: CBD<\/strong>) und die <strong>Agenda 21<\/strong> von mehr als 150 L\u00e4ndern und der Europ\u00e4ischen Union unterzeichnet. Auf dem Gipfeltreffen wurde best\u00e4tigt, dass die sozialen und \u00f6kologischen Herausforderungen nur durch eine Integration von Naturschutz und Entwicklung erreicht werden k\u00f6nnen. Um dies zu erreichen ist eine globale Zusammenarbeit n\u00f6tig. Das \u00dcbereinkommen von 1992 ist das erste global erarbeitete Instrument, das einen umfassenden Ansatz zur Erhaltung der biologischen Vielfalt weltweit und zur nachhaltigen Nutzung der biologischen Ressourcen verfolgt.   <\/li>\n<li>Das \u00dcbereinkommen bietet einen <strong>Handlungsrahmen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt.<\/strong> Die meisten Artikel des \u00dcbereinkommens enthalten allerdings eher <strong>politische Leitlinien,<\/strong> die die unterzeichneten Vertragsparteien befolgen k\u00f6nnen, als dass genaue Handlungen oder Ziele vorgegeben werden. <\/li>\n<li>Auf der <strong>UNCED<\/strong>-Konferenz (United Nations Conference on Environment and Development) hat die <strong>Erhaltung der biologischen Vielfalt<\/strong> erstmals eine h\u00f6here Priorit\u00e4t erlangt. Aufgrund des gravierenden Verlustes der Artenvielfalt ist es offensichtlich, dass der derzeitige auf Artenschutz ausgerichtete Ansatz durch neue politische Ma\u00dfnahmen erg\u00e4nzt werden muss. Diese sollten darauf abzielen, die Natur in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft und dem Lebensmittelsektor zu erhalten oder wiederherzustellen. Des Weiteren sollten traditionelle Landschaften erhalten und gesch\u00fctzt werden. <\/li>\n<li>Die Ziele der <strong>CBD konzentrieren<\/strong> sich auf die <strong>Erhaltung der biologischen<\/strong> Vielfalt und die n<strong>achhaltige Nutzung ihrer einzelnen Bestandteile<\/strong>.<\/li>\n<li>Somit ist das Abkommen das <strong>erste globale Abkommen, das alle Aspekte in Zusammenhang mit der biologischen Vielfalt beinhaltet:<\/strong> biologische Ressourcen, Arten und \u00d6kosysteme. Dar\u00fcber hinaus wird zum ersten Mal anerkannt, dass die Erhaltung der biologischen Vielfalt ein gemeinsames Anliegen der globalen Bev\u00f6lkerung und ein integraler Bestandteil des Entwicklungsprozesses ist. <\/li>\n<\/ul>\n<p>Das <strong>\u00dcbereinkommen \u00fcber die biologische Vielfalt<\/strong> beinhaltet <strong>42 Artike<\/strong>l. Ein Beispiel ist das <strong>Cartagena Protokoll \u00fcber biologische Sicherheit<\/strong>. Dieses adressiert den sicheren Umgang, Transport und Verwendung von gentechnisch ver\u00e4nderten Organismen (kurz: GVO; englisch: genetically modified organisms, kurz: GMO). Die wichtigsten der <strong>42 Artikel<\/strong>, die im Zusammenhang mit biologischer Vielfalt stehen, sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Artikel 6: <strong>Allgemeine Ma\u00dfnahmen<\/strong> zum Schutz und zur nachhaltigen Bewirtschaftung;\n<ul>\n<li>Artikel 6a: <strong>Entwicklung nationaler Strategien<\/strong>, Pl\u00e4ne und Programme zum Schutz biologischer Vielfalt;<\/li>\n<li>Artikel 6b: <strong>Ber\u00fccksichtigung der Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt<\/strong> in sektoralen oder sektor\u00fcbergreifenden Pl\u00e4nen, Programmen und Politiken;;<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Artikel 8: <strong>In-situ-Erhaltung;<\/strong><\/li>\n<li>Artikel 11: <strong>F\u00f6rderma\u00dfnahmen;<\/strong><\/li>\n<li>Artikel 12: <strong>Forschung und Ausbildung;<\/strong><\/li>\n<li>Artikel 13: <strong>Aufkl\u00e4rung und Sensibilisierung der \u00d6ffentlichkeit;<\/strong><\/li>\n<li>Artikel 14: <strong>Absch\u00e4tzung der Folgen;<\/strong><\/li>\n<li>Artikel 15: <strong>Zugang zu genetischen Ressourcen;<\/strong><\/li>\n<li>Artikel 16: <strong>Zugang zu und Weitergabe von Technologie;<\/strong><\/li>\n<li>Artikel 17: <strong>Informationsaustausch<\/strong>;<\/li>\n<li>Artikel 18: <strong>Technische und wissenschaftliche Zusammenarbeit;<\/strong><\/li>\n<li>Artikel 19: <strong>Biotechnologie<\/strong>;<\/li>\n<li>Artikel 20: <strong>Finanzielle Mittel.<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n                <\/div><div class=\"eael-accordion-list\">\n                <div id=\"das-bereinkommen-ber-biologische-vielfalt-und-die-europische-union\" class=\"elementor-tab-title eael-accordion-header\" tabindex=\"0\" data-tab=\"3\" aria-controls=\"elementor-tab-content-4813\"><span class=\"eael-advanced-accordion-icon-closed\"><\/span><span class=\"eael-advanced-accordion-icon-opened\"><\/span><span class=\"eael-accordion-tab-title\">Das \u00dcbereinkommen \u00fcber biologische Vielfalt und die Europ\u00e4ische Union<\/span><i aria-hidden=\"true\" class=\"fa-toggle fas fa-angle-right\"><\/i><\/div><div id=\"elementor-tab-content-4813\" class=\"eael-accordion-content clearfix\" data-tab=\"3\" aria-labelledby=\"das-bereinkommen-ber-biologische-vielfalt-und-die-europische-union\"><ul>\n<li>Die Europ\u00e4ische Gemeinschaft hat an der Ausarbeitung Biodiversit\u00e4tskonvention mitgewirkt.<\/li>\n<li>Seit der <strong>Verabschiedung der Biodiversit\u00e4tskonvention<\/strong> in <strong>Rio 1992<\/strong> und dem Start der <strong>Agenda 21<\/strong> hat die Europ\u00e4ische Union Resolutionen, Leitlinien und Programme verabschiedet, die alle Mitgliedsstaaten zur Einhaltung der Leitlinien der Biodiversit\u00e4tskonvention verpflichten.<\/li>\n<li>Resultat war unter anderem die Konzeption einer <strong>nachhaltigeren gemeinsamen Agrarpolitik<\/strong> aller Mitgliedsstaaten, mit dem Versuch den Verlust der landwirtschaftlichen Artenvielfalt zu verringern.<\/li>\n<li>Nach Angaben des <strong>Weltwirtschaftsforums<\/strong> h\u00e4ngt fast die <strong>H\u00e4lfte des weltweiten BIP<\/strong> (ca. 40 Billionen Euro) v<strong>on der nat\u00fcrlichen Umwelt und ihren Ressourcen ab.<\/strong><\/li>\n<li>Aufgrund dessen haben sich die EU und ihre <strong>Mitgliedstaaten<\/strong> verpflichtet, im Rahmen der EU-Strategie, zur Erhaltung der biologischen Vielfalt, bis 2030 und als Schl\u00fcsselelement des <strong>europ\u00e4ischen Green Dea<\/strong>l, ein Netz gut verwalteter Schutzgebiete zu schaffen. Dieses Netz sollte mindestens 30 % der Land- und Meeresfl\u00e4che der EU umfassen.<\/li>\n<li>Biodiversit\u00e4t und globale \u00d6kosysteme<\/li>\n<li><strong>Menschen und \u00d6kosysteme sind eng miteinander verbunden<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-265 size-full\" src=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Module1_01.png\" alt=\"\" width=\"1111\" height=\"552\" srcset=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Module1_01.png 1111w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Module1_01-300x149.png 300w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Module1_01-1024x509.png 1024w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Module1_01-768x382.png 768w\" sizes=\"(max-width: 1111px) 100vw, 1111px\" \/><\/p>\n<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Der Erhalt biologischer Vielfalt tr\u00e4gt in hohem Ma\u00dfe<\/strong> <strong>zur wirtschaftlichen Entwicklung,<\/strong> <strong>zur Bereitstellung nat\u00fcrlicher Ressourcen, zu \u00f6kologischen Prozessen und zum menschlichen Wohlbefinden bei.<\/strong><\/li>\n<li><strong>Dies ist der Grund, warum seit den 1990er Jahren eine weltweite Bewegung zum Schutz der<\/strong> <strong>biologischen Vielfalt entstanden ist.<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-266 size-full\" src=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Module1_02.png\" alt=\"\" width=\"1337\" height=\"751\" srcset=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Module1_02.png 1337w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Module1_02-300x169.png 300w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Module1_02-1024x575.png 1024w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Module1_02-768x431.png 768w\" sizes=\"(max-width: 1337px) 100vw, 1337px\" \/><\/p>\n<\/div>\n                <\/div><div class=\"eael-accordion-list\">\n                <div id=\"biodiversitt-klimawandel-und-kosysteme\" class=\"elementor-tab-title eael-accordion-header\" tabindex=\"0\" data-tab=\"4\" aria-controls=\"elementor-tab-content-4814\"><span class=\"eael-advanced-accordion-icon-closed\"><\/span><span class=\"eael-advanced-accordion-icon-opened\"><\/span><span class=\"eael-accordion-tab-title\">Biodiversit\u00e4t, Klimawandel und \u00d6kosysteme<\/span><i aria-hidden=\"true\" class=\"fa-toggle fas fa-angle-right\"><\/i><\/div><div id=\"elementor-tab-content-4814\" class=\"eael-accordion-content clearfix\" data-tab=\"4\" aria-labelledby=\"biodiversitt-klimawandel-und-kosysteme\"><ul>\n<li><strong>Biodiversit\u00e4t<\/strong> bietet geeignete Bedingungen f\u00fcr \u00d6kosysteme, indem sie lebenswichtige Prozesse zur Sicherung des Arten\u00fcberlebens antreibt.<\/li>\n<li>Biodiversit\u00e4t steht f\u00fcr <strong>\u00f6kologische, \u00f6konomische und kulturelle Werte<\/strong><\/li>\n<li>Biodiversit\u00e4t ist wichtig f\u00fcr die <strong>Befriedigung menschlicher Bed\u00fcrfnisse<\/strong> und gleichzeitig Voraussetzung f\u00fcr die Aufrechterhaltung der \u00f6kologischen Prozesse<\/li>\n<li>Durch den <strong>Klimawandel<\/strong> kommt es zur Verlagerung von Lebensr\u00e4umen, der Ver\u00e4nderung von Lebenszyklen, der Gef\u00e4hrdung naturnaher Gebiete und der Entstehung neuer Landschaftsmerkmale. Dadurch verlieren Arten ihre Lebensr\u00e4ume und es entsteht eine ver\u00e4nderte Artenverteilung.<\/li>\n<li>Der <strong>R\u00fcckgang bzw. Verlust der biologischen Vielfalt<\/strong> h\u00e4ngt von vielen verschiedenen Faktoren ab \u2013 aber fast alle davon sind durch menschliches Handeln verursacht.<\/li>\n<li>Nischenm\u00e4rkte erlauben es durch Aufpreisvermarktung, die Produktion von Lebensmitteln nachhaltiger zu gestalten. Alte Sorten k\u00f6nnen so trotz geringerer Produktivit\u00e4t oder schlechterer Transporteigenschaften, von der Norm abweichenden Aussehens o.\u00e4. Faktoren wieder zu kultiviert und die biologische Vielfalt zu erhalten werden. Landwirtschaftliche Betriebe k\u00f6nnen so unterst\u00fctzt werden, die traditionelle Kulturlandschaft zu erhalten. Dies gilt insbesondere f\u00fcr kleine Betriebe und Familienbetriebe, beispielsweise auch in benachteiligten Gebieten.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n                <\/div><\/div>\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-eef2b63 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"eef2b63\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Inhalt<\/h2>\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-dc69847 elementor-widget elementor-widget-eael-adv-accordion\" data-id=\"dc69847\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"eael-adv-accordion.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t        <div class=\"eael-adv-accordion\" id=\"eael-adv-accordion-dc69847\" data-scroll-on-click=\"no\" data-scroll-speed=\"300\" data-custom-id-offset=\"1\" data-accordion-id=\"dc69847\" data-accordion-type=\"accordion\" data-toogle-speed=\"300\">\n    <div class=\"eael-accordion-list\">\n                <div id=\"section-1\" class=\"elementor-tab-title eael-accordion-header\" tabindex=\"0\" data-tab=\"1\" aria-controls=\"elementor-tab-content-2311\"><span class=\"eael-accordion-tab-title\">1. Ergebnisse aus dem Stand der Technik<\/span><i aria-hidden=\"true\" class=\"fa-toggle fas fa-angle-right\"><\/i><\/div><div id=\"elementor-tab-content-2311\" class=\"eael-accordion-content clearfix\" data-tab=\"1\" aria-labelledby=\"section-1\">\t\t<div data-elementor-type=\"section\" data-elementor-id=\"1108\" class=\"elementor elementor-1108 elementor-202\" data-elementor-post-type=\"elementor_library\">\n\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-98cc655 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"98cc655\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-5114d18\" data-id=\"5114d18\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-6639bce elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"6639bce\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>Im Einklang mit der <strong>Agenda 2030 f\u00fcr nachhaltige Entwicklung<\/strong> und dem <strong>Pariser Klima-Abkommen<\/strong> zielt die EU-Biodiversit\u00e4tsstrategie darauf ab Europas biologische Vielfalt bis 2030 wiederherzustellen. Die Strategie sieht vor, dass der Schwerpunkt vom Verhindern der Degradierung von \u00d6kosystemen und des Verlusts der biologischen Vielfalt auf die effektive Wiederherstellung dieser zu verschieben. Dazu sollen die Hauptursachen f\u00fcr den Verlust der biologischen Vielfalt bek\u00e4mpft werden. Die EU Biodiversit\u00e4tsstrategie soll in die nationalen Programme integriert werden. Dar\u00fcber hinaus soll ein starker Governance-Rahmen und die <strong>vollst\u00e4ndige Umsetzung der europ\u00e4ischen Umweltgesetzgebung<\/strong> zur effektiven Umsetzung beitragen. Die <strong>Hauptziele<\/strong> sind:   <\/p>\n<ul>\n<li><strong>Mindestens 30 % der Landfl\u00e4che der EU zu sch\u00fctzen<\/strong>, <strong>\u00f6kologische Schutzkorridore<\/strong> in ein echtes transeurop\u00e4isches Netz zu integrieren und alle Schutzgebiete wirksam zu verwalten \u2013 durch die Festlegung von klaren Erhaltungsziele und -ma\u00dfnahmen und einer wirksamen \u00dcberpr\u00fcfung dieser;<\/li>\n<li>Die Verbesserung des Zustands bestehender und neu eingerichteter <strong>Schutzgebiete<\/strong> durch Verringerung des Drucks auf Lebensr\u00e4ume und Arten, Gew\u00e4hrleistung einer nachhaltigen Nutzung der \u00d6kosysteme und der F\u00f6rderung der Wiederherstellung der Natur. Dar\u00fcber hinaus beinhaltet die Strategie einen \u201e<strong>EU-Plan zur Wiederherstellung der Natur<\/strong>&#8222;, der insgesamt 14 Verpflichtungen enth\u00e4lt. Darunter ist unter anderem die <strong>Verringerung der Risiken und des Einsatzes chemischer Pestizide um 50 %<\/strong>, die Ausweisung von mindestens <strong>10 % der landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen als charakteristische Landschaftselement<\/strong>e, die <strong>Nutzung von mindestens 25 % der landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen<\/strong> f\u00fcr den \u00f6kologischen Landbau und die verst\u00e4rkte Verbreitung <strong>agrar\u00f6kologischer Praktiken<\/strong>;     <\/li>\n<li>Die Verbesserung der <strong>\u201eGovernance biologischer Vielfalt\u201c<\/strong>. Dar\u00fcber hinaus soll sichergestellt werden, dass die festgelegten Verpflichtungen in die nationalen Politiken integriert werden. Das \u00fcbergeordnete Ziel ist die Einf\u00fchrung eines neuen europ\u00e4ischen Rahmens f\u00fcr die Governance der biologischen Vielfalt, der dazu beitr\u00e4gt die Verpflichtungen und Vorgaben zu definieren und einen Leitfaden f\u00fcr ihre Umsetzung zu erstellen. <\/li>\n<\/ul>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-f0c7ada elementor-widget__width-initial dce_masking-none elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"f0c7ada\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" width=\"338\" height=\"338\" src=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img132.jpg\" class=\"attachment-large size-large wp-image-763\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img132.jpg 338w, 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Open items with Enter or Space, close with Escape and navigate using the Arrow keys.\">\n\t\t\t<div class=\"e-n-tabs-heading\" role=\"tablist\">\n\t\t\t\t\t\t\t<button id=\"e-n-tabs-title-1751\" class=\"e-n-tab-title\" aria-selected=\"true\" data-tab-index=\"1\" role=\"tab\" tabindex=\"0\" aria-controls=\"e-n-tab-content-1751\" style=\"--n-tabs-title-order: 1;\">\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-icon\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-title-text\">\n\t\t\t\t\t1.1 Nationale Richtlinien f\u00fcr die Erhaltung und Identifizierung der genetischen Ressourcen der landwirtschaftlichen Biodiversit\u00e4t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t<\/button>\n\t\t\t\t\t<button id=\"e-n-tabs-title-1752\" class=\"e-n-tab-title\" aria-selected=\"false\" data-tab-index=\"2\" role=\"tab\" tabindex=\"-1\" aria-controls=\"e-n-tab-content-1752\" style=\"--n-tabs-title-order: 2;\">\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-icon\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-title-text\">\n\t\t\t\t\t1.2 Regionale Listen landwirtschaftlicher Biodiversit\u00e4t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t<\/button>\n\t\t\t\t\t<button id=\"e-n-tabs-title-1753\" class=\"e-n-tab-title\" aria-selected=\"false\" data-tab-index=\"3\" role=\"tab\" tabindex=\"-1\" aria-controls=\"e-n-tab-content-1753\" style=\"--n-tabs-title-order: 3;\">\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-icon\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-title-text\">\n\t\t\t\t\t1.3 Schutzgebiete f\u00fcr die landwirtschaftliche biologische Vielfalt \u201ein situ&#8220; und \u201eex situ\u201c\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t<\/button>\n\t\t\t\t\t<button id=\"e-n-tabs-title-1754\" class=\"e-n-tab-title\" aria-selected=\"false\" data-tab-index=\"4\" role=\"tab\" tabindex=\"-1\" aria-controls=\"e-n-tab-content-1754\" style=\"--n-tabs-title-order: 4;\">\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-icon\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-title-text\">\n\t\t\t\t\t1.4 Keimplasmabanken und forschungsnahe Institutionen\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t<\/button>\n\t\t\t\t\t<button id=\"e-n-tabs-title-1755\" class=\"e-n-tab-title\" aria-selected=\"false\" data-tab-index=\"5\" role=\"tab\" tabindex=\"-1\" aria-controls=\"e-n-tab-content-1755\" style=\"--n-tabs-title-order: 5;\">\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-icon\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-title-text\">\n\t\t\t\t\t1.5 Karten zur Bestandserhaltung\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t<\/button>\n\t\t\t\t\t<button id=\"e-n-tabs-title-1756\" class=\"e-n-tab-title\" aria-selected=\"false\" data-tab-index=\"6\" role=\"tab\" tabindex=\"-1\" aria-controls=\"e-n-tab-content-1756\" style=\"--n-tabs-title-order: 6;\">\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-icon\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-title-text\">\n\t\t\t\t\t1.6. Organisationen, Verb\u00e4nde und Zusammenschl\u00fcsse von Saatguterzeuger:innen\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t<\/button>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<div class=\"e-n-tabs-content\">\n\t\t\t\t<div id=\"e-n-tab-content-1751\" role=\"tabpanel\" aria-labelledby=\"e-n-tabs-title-1751\" data-tab-index=\"1\" style=\"--n-tabs-title-order: 1;\" class=\"e-active elementor-element elementor-element-ba03844 e-con-full e-flex e-con e-child\" data-id=\"ba03844\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-6db9bae elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"6db9bae\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>In Deutschland sind die 16 Bundesl\u00e4nder f\u00fcr den Naturschutz und den Erhalt der biologischen Vielfalt verantwortlich. Die Bundesebene definiert jedoch die Ziele und setzt einen Rahmen sowohl f\u00fcr den Naturschutz, als auch die Landwirtschaft. Das <a href=\"https:\/\/www.ble.de\/DE\/Themen\/Landwirtschaft\/Biologische-Vielfalt\/Strategie-des-BMEL-zur-Agrobiodiversitaet\/strategie-des-bmel-zur-agrobiodiversitaet_node.html\">Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung<\/a>, <strong>Landwirtschaft und Verbraucherschutz<\/strong> hat eine Agrobiodiversit\u00e4tsstrategie u.a.  mit folgenden Zielen entwickelt:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Verbesserung der Rahmenbedingungen f\u00fcr die <strong>langfristige Erhaltung<\/strong> und nachhaltige innovative Nutzung der <strong>biologischen Ressourcen<\/strong> f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft \u2013 im Sinne einer Vorsorgestrategie.<\/li>\n<li>Eine Bessere Verkn\u00fcpfung von Erhalt und Nutzung der <strong>biologischen Vielfalt<\/strong> als Teil einer l\u00e4ndlichen Innovationsstrategie f\u00fcr nachhaltige Entwicklung.<\/li>\n<li>Die St\u00e4rkung der <strong>internationalen Zusammenarbeit<\/strong> f\u00fcr ein kooperatives, international gerechtes globales Ressourcenmanagement der biologischen Grundlagen f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei.<\/li>\n<li>Zum Beispiel das Ziel 9 der GSPC (Global Strategy for Plant Conservation): \u201e70 % der genetischen Vielfalt von Nutzpflanzen und das damit verbundene indigene und lokale Wissen erhalten.\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<p>Au\u00dferdem hat die Bundesanstalt f\u00fcr Landwirtschaft und Ern\u00e4hrung (BLE) einen <a href=\"https:\/\/www.ble-medienservice.de\/0344\/wertschoepfung-mit-alten-sorten-und-alten-rassen-erfolgsgeschichten-und-erfolgsfaktoren\">Leitfaden<\/a> \u201eWertsch\u00f6pfung mit alten Sorten und alten Rassen \u2013Erfolgsgeschichten und Erfolgsfaktoren&#8220; entwickelt. Er zeigt Beispiele auf, in denen alte Arten und Sorten erfolgreich gez\u00fcchtet oder angebaut werden. Einige der Beispiele sind in Gro\u00dfschutzgebieten wie z.B. Biosph\u00e4renreservaten oder Naturparks angesiedelt. Die <a href=\"https:\/\/www.naturparke.de\/service\/presse\/pressemitteilungen\/nachricht\/alte-heimische-sorten-und-rassen-erhalten-und-regionale-wertschoepfung-erzielen-in-naturparken.html\">Gro\u00dfschutzgebietsverwaltungen<\/a> haben die Aufgabe, die nachhaltige Entwicklung ihrer Region zu f\u00f6rdern und k\u00f6nnen ein wichtiger Partner bei der F\u00f6rderung nachhaltiger Lebensmittel sein.   Spezifische Informationen \u00fcber die biologische Vielfalt in der Landwirtschaft werden vom <a href=\"https:\/\/www.praxis-agrar.de\/umwelt\/biologische-vielfalt\/biodiversitaet-in-der-landwirtschaft\">Bundesinformationszentrum<\/a> f\u00fcr Landwirtschaft bereitgestellt.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem stellt das Bundesamt f\u00fcr Naturschutz (BfN) einen <a href=\"https:\/\/biologischevielfalt.bfn.de\/fileadmin\/NBS\/documents\/Bundesprogramm\/Downloads\/BPBV_Arbeitshilfe_Bluehmischungen_2021_web.pdf\">Leitfaden<\/a> f\u00fcr die Erzeugung und Verwendung von Wildpflanzensaatgut (\u201eLeitfaden zur Verwendung von gebietseigenem Saat- und Pflanzgut krautiger Arten in der freien Natur Deutschlands\u201c), z.B. als Futterpflanze oder Bl\u00fchstreifen, zur Verf\u00fcgung. Letzteres ist jedoch ein Ansatz, um die regionale Biodiversit\u00e4t zus\u00e4tzlich zur landwirtschaftlichen Produktion zu erhalten, nicht durch die landwirtschaftliche Produktion.<\/p>\n<p>Um die Verbreitung alter Sorten zu erleichtern erm\u00f6glicht die <strong>Erhaltungssortenverordnung<\/strong> ein vereinfachtes Verfahren f\u00fcr die Zulassung und den Vertrieb von Erhaltungssorten. Die BLE hat dar\u00fcber hinaus ein <strong><a href=\"https:\/\/www.ble.de\/DE\/Themen\/Landwirtschaft\/Biologische-Vielfalt\/Nationales-Fachprogramm-Pflanzen\/nationales-fachprogramm-pflanzen_node.html\">nationales Programm<\/a> f\u00fcr pflanzengenetische Ressourcen aufgestellt.<\/strong>  Die Ziele dieses Programms sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Eine nachhaltige wirtschaftliche Nutzung einer gr\u00f6\u00dferen Vielfalt an landwirtschaftlichen und g\u00e4rtnerischen Kulturpflanzenarten und -sorten (einschlie\u00dflich Zierpflanzen) in Deutschland.<\/li>\n<li>Eine bessere Nutzung der Vielfalt der pflanzengenetischen Ressourcen durch geeignete Ma\u00dfnahmen wie Charakterisierung, Evaluierung, Dokumentation und Z\u00fcchtungsentwicklung.<\/li>\n<li>Eine nachhaltige wirtschaftliche Nutzung einer gr\u00f6\u00dferen Vielfalt an landwirtschaftlichen und g\u00e4rtnerischen Kulturpflanzenarten und -sorten (einschlie\u00dflich Zierpflanzen) in Deutschland.<\/li>\n<li>Beitrag zur Erhaltung und Wiederherstellung landwirtschaftlicher und gartenbaulicher \u00d6kosysteme, einschlie\u00dflich der \u00d6kosysteme von Obstg\u00e4rten und Gr\u00fcnland.<\/li>\n<li>Eine transparentere Verteilung der Zust\u00e4ndigkeiten und Verantwortlichkeiten von Bund, L\u00e4ndern und Gemeinden sowie von Einzelpersonen, Organisationen und Institutionen, die auf dem Gebiet der Erhaltung und Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen t\u00e4tig sind.<\/li>\n<li>Die Nutzung und F\u00f6rderung von Synergien, die sich aus einer verst\u00e4rkten Zusammenarbeit auf nationaler, supranational-regionaler und internationaler Ebene ergeben k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ul>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div id=\"e-n-tab-content-1752\" role=\"tabpanel\" aria-labelledby=\"e-n-tabs-title-1752\" data-tab-index=\"2\" style=\"--n-tabs-title-order: 2;\" class=\" elementor-element elementor-element-ee1fa67 e-con-full e-flex e-con e-child\" data-id=\"ee1fa67\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-46f5618 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"46f5618\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<h4>Beispiele aus Baden-W\u00fcrttemberg:<\/h4>\n<h5>Das Beispiel der traditionellen Streuobstwiesen:<\/h5>\n<p>Seit dem 15. Jahrhundert werden in Deutschland Streuobstwiesen bewirtschaftet. Vor allem in Baden-W\u00fcrttemberg sind traditionelle Streuobstwiesen noch recht weit verbreitet. Allerdings haben in den 1960er-Jahren verst\u00e4rkte Stadtentwicklung und der zunehmende Anbau ertragreicherer Obstplantagen zum deutschlandweiten Verlust von Streuobstwiesen gef\u00fchrt. Allein seit den 1990er Jahren wurden zwei Drittel gerodet. Streuobstwiesen sind nicht nur eine sch\u00f6n anzusehende Anbaumethode, sondern sie sind auch Heimat von rund 5000 Pflanzen- und Tierarten. Gem\u00e4\u00df der Roten Liste der Biotope Baden-W\u00fcrttembergs sind Streuobstwiesen und die darin lebende Artenvielfalt gef\u00e4hrdet. Die wenigen verbliebenen Streuobstwiesen sind oft durch alte B\u00e4ume, fehlenden Baumschnitt oder durch mangelnde Pflege gekennzeichnet.       <\/p>\n<p>\u201eErhalt durch Nutzung&#8220; ist das Motto, unter dem das Land Baden-W\u00fcrttemberg den Erhalt und die Pflege traditioneller Streuobstwiesen unterst\u00fctzt. Eine <a href=\"https:\/\/streuobst.landwirtschaft-bw.de\/pb\/,Lde\/Startseite\">Internetseite<\/a> informiert umfassend \u00fcber die Geschichte der Streuobstwiesen, F\u00f6rderstrukturen, Vermarktungsm\u00f6glichkeiten und Artenvielfalt sowie \u00fcber M\u00f6glichkeiten des ehrenamtlichen Engagements und der Arbeitsteilung bei der Pflege einer Streuobstwiese.   Ein detaillierter Leitfaden erkl\u00e4rt, wie die Pflege einer Streuobstwiese und die Aufpreisvermarktung entwickelt und umgesetzt werden kann. Dar\u00fcber hinaus gibt es einen <a href=\"https:\/\/streuobst.landwirtschaft-bw.de\/pb\/site\/pbs-bw-mlr\/get\/documents_E1050552798\/MLR.LEL\/PB5Documents\/mlr\/Streuobst\/2018-07-31%20B3_Leitfaden%20Biozertifizierung_druck.pdf\">Leitfaden<\/a> zur Gr\u00fcndung und Organisation von Streuobst-Aufpreisprojekten und einen Leitfaden \u00fcber die Bio-Zertifizierung von Streuobst-Aufpreisprojekten. <\/p>\n<h5>Alte Linsensorten von der schw\u00e4bischen Alb<\/h5>\n<p><a href=\"https:\/\/lauteracher.de\/feldfruechte\/\"><strong>Alb-Leisa<\/strong><\/a> ist die schw\u00e4bische Bezeichnung f\u00fcr Linsen von der Schw\u00e4bischen Alb. Bis in die 1950er Jahre war die Schw\u00e4bische Alb das Zentrum der Linsenproduktion in Deutschland. Die mangelnde Wirtschaftlichkeit f\u00fchrte allerdings zu einem R\u00fcckgang der Linsenproduktion. Mehrere Jahrzehnte lang wurden auf der Schw\u00e4bischen Alb deshalb keine Linsen mehr produziert. Ein Betrieb begann 1985 mit dem Anbau franz\u00f6sischer Linsen, da die schw\u00e4bischen Sorten im Laufe der Zeit ausstarben. Gl\u00fccklicherweise wurden im Jahr 2006 die schw\u00e4bischen Linsensorten in einer Genbank des Wawilow-Instituts in Russland wiederentdeckt. Eine schw\u00e4bische Erzeugergemeinschaft begann daraufhin mit der Produktion von Saatgut. Seit 2011 k\u00f6nnen schw\u00e4bische Bio-Linsen unter der gesch\u00fctzten Marke Alb-Leisa gekauft werden.       <\/p>\n<h4>Beispiele aus anderen Bundesl\u00e4ndern:<\/h4>\n<h5>Bavaria<\/h5>\n<p>Die Bayerische Landesanstalt f\u00fcr Landwirtschaft (LfL) hat mehr als 700 alte Sorten von 23 verschiedenen Kulturpflanzen gesammelt. Die meisten von ihnen sind in der nationalen Genbank Gatersleben erhalten. <\/p>\n<p>Drei Weizen-, zwei Gersten- und zwei Dinkelsorten werden in der Modellregion f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.oekomodellregionen.bayern\/projekte\/alte-kultursorten\">\u00f6kologischen Landbau G\u00fcnztal wieder angebaut.<\/a><\/p>\n<h5>Hesse<\/h5>\n<p>Das Land <a href=\"https:\/\/umwelt.hessen.de\/Landwirtschaft\/Foerderungen\/Gefaehrdete-Nutztierrassen\">Hessen<\/a> bietet eine Agrarf\u00f6rderung f\u00fcr alte und regionale Nutztierrassen an. Die F\u00f6rderung soll den Fortbestand gef\u00e4hrdeter heimischer Nutztierrassen sichern und damit deren genetisches Potenzial erhalten. Neben den beiden heimischen Rinderrassen werden zwei Schafrassen und eine Ziegenrasse gef\u00f6rdert. <\/p>\n<h5>Sachsen:<\/h5>\n<p>Um das wertvolle Kulturgut und seine Vielfalt f\u00fcr k\u00fcnftige Generationen zu erhalten, f\u00f6rdert der Freistaat Sachsen die Haltung zahlreicher Tierrassen. Eine <a href=\"https:\/\/publikationen.sachsen.de\/bdb\/artikel\/11955\">Brosch\u00fcre<\/a> stellt die Zuchtgeschichte, die Nutzung, die Gef\u00e4hrdung und den Bestand der s\u00e4chsischen Nutztierrassen vor.  Sie informiert Z\u00fcchter:innen und Halter:innen \u00fcber die Voraussetzungen f\u00fcr eine F\u00f6rderung und geht auf spezielle F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten f\u00fcr einzelne Rassen ein.<\/p>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div id=\"e-n-tab-content-1753\" role=\"tabpanel\" aria-labelledby=\"e-n-tabs-title-1753\" data-tab-index=\"3\" style=\"--n-tabs-title-order: 3;\" class=\" elementor-element elementor-element-5c5432a e-con-full e-flex e-con e-child\" data-id=\"5c5432a\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-9e21d29 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"9e21d29\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p><strong>In-situ<\/strong> steht f\u00fcr die Erhaltung alter Sorten durch deren Anbau.<\/p>\n<p>Das \u201e<a href=\"https:\/\/alte-gemuesesorten-erhalten.de\/unsere-sorten\/bezugsquellen\/\">Netzwerk<\/a> f\u00fcr die Erhaltung von Saatgut\u201c ist ein Zusammenschluss von Betrieben, die alte Sorten anbauen und vermarkten, um deren genetische Vielfalt zu erhalten. Sie bieten Informationen dar\u00fcber an, wo man alte Sorten kaufen und Saatgut erwerben kann, sowie wie die Erhaltung der genetischen Vielfalt von Kulturpflanzen unterst\u00fctzen werden kann.<\/p>\n<p>Ein spezifisches Beispiel sind die in-situ-<a href=\"https:\/\/www.kraeuter-regio.de\/\">Bauerng\u00e4rten S\u00fcdbaden<\/a>. Das Ziel der G\u00e4rten ist die Erhaltung der<\/p>\n<p>genetischen Vielfalt (C. St\u00f6rch, 2014, Bauerngartenkultur in S\u00fcdbaden). <\/p>\n<p>Neben dieser privaten Initiative hat z.B. das Land Baden-W\u00fcrttemberg im BiodivNetz BW Modellbetriebe nach dem Biodiversit\u00e4tsst\u00e4rkungsgesetz (BaW\u00fc) eingerichtet. Die Modellbetriebe sollen Praxisbeispiele veranschaulichen, die sich im Laufe der Zeit bew\u00e4hrt haben. <\/p>\n<p><strong>Ex-situ<\/strong> steht f\u00fcr die Bewahrung, Erhaltung, Bestimmung, Dokumentation und Bereitstellung von Saatgutproben mit Schwerpunkt auf der intraspezifischen Variabilit\u00e4t. Dies geschieht in Genbanken oder Forschungseinrichtungen wie z.B. Universit\u00e4ten. Daher gibt es mehrere Institutionen mit unterschiedlichen Aufgaben und Zielen, die in diesem Bereich relevant sind:  <\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ipk-gatersleben.de\/infrastruktur\/genbank\/genbank-gatersleben\">Genbank Gatersleben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutsche-genbank-obst.de\/site\/index\">Obstgenbank des Julius K\u00fchn-Instituts in Dresden-Pillnitz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutsche-genbank-reben.julius-kuehn.de\/\">Deutsche Genbank Reben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.infoflora.ch\/de\/artenschutz\/ansiedlung.html\">Informationen zur Ex-situ-Erhaltung und Ansiedlung zur Erhaltung der Biodiversit\u00e4t in der Schweiz<\/a><\/li>\n<li>Gendatenbanken, Datenbanken und forschungsnahe Organisationen<\/li>\n<\/ul>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div id=\"e-n-tab-content-1754\" role=\"tabpanel\" aria-labelledby=\"e-n-tabs-title-1754\" data-tab-index=\"4\" style=\"--n-tabs-title-order: 4;\" class=\" elementor-element elementor-element-e666284 e-flex e-con-boxed e-con e-child\" data-id=\"e666284\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-a1a0dbb elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"a1a0dbb\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>Keimplasma-Banken und -Forschung sind in einer vielf\u00e4ltigen Struktur aufgebaut und in verschiedenste Netzwerke gegliedert. <\/p>\n<p>Eine Auswahl ist:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutsche-genbank-obst.de\/site\/index\">Nationales Inventar Pflanze (PGRDEU)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutsche-genbank-reben.julius-kuehn.de\/\">Nationales Inventar Tiere (TGRDEU)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ipk-gatersleben.de\/infrastruktur\/genbank\/genbank-gatersleben\">Genbank Gatersleben, Leibnitz-Institut IPK<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bogos.uni-osnabrueck.de\/Genbanken\/WEL-Genbank.html\">Datenbank zu historisch genutztem Gem\u00fcse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.big-flora.de\/\">Bundesinformationssystem f\u00fcr genetische Ressourcen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bundessortenamt.de\/bsa\/sorten\/sortenschutz\">Bundessortenamt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bmel.de\/DE\/themen\/landwirtschaft\/pflanzenbau\/pflanzenbau_node.html\">Ministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/gbis.ipk-gatersleben.de\/gbis2i\/faces\/index.jsf\">Genbankinformationssystem des IPK Gatersleben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/pgrdeu.genres.de\/on-farm-bewirtschaftung\/sortenbeschreibungen\/historische-sortenbeschreibungen\/\">Historische Sortenbeschreibungen &#8211; Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft und Ern\u00e4hrung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/pgrdeu.genres.de\/on-farm-bewirtschaftung\/sortenbeschreibungen\/genbankmaterial\/\">Genbankmaterial &#8211; Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft und Ern\u00e4hrung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/pgrdeu.genres.de\/liste-pgr\/zur-liste-kulturpflanzen-und-landwirtschaftlich-relevante-wildarten-in-deutschland\/\">Liste der Kulturpflanzen und Wildarten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/mansfeld.ipk-gatersleben.de\/apex\/f?p=185%3A2%3A12625454633401\">Mansfeld \u2013 Datenbank landwirtschaftlicher und g\u00e4rtnerischer Nutzpflanzen<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div id=\"e-n-tab-content-1755\" role=\"tabpanel\" aria-labelledby=\"e-n-tabs-title-1755\" data-tab-index=\"5\" style=\"--n-tabs-title-order: 5;\" class=\" elementor-element elementor-element-30e9217 e-flex e-con-boxed e-con e-child\" data-id=\"30e9217\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-e87e3b5 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"e87e3b5\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<h5><span lang=\"EN-US\">Landwirtschaftliche Nutzung im Allgemeinen<\/span><\/h5>\n<p>Am <a href=\"https:\/\/www.thuenen.de\/de\/thuenen-institut\/verbundstrukturen\/thuenen-fernerkundung\/landnutzung-in-der-agrarlandschaft\">Th\u00fcnen-Institu<\/a>t werden j\u00e4hrlich im Agraratlas Karten zur Landwirtschaft in Deutschland erstellt. Das Erdbeobachtungslabor der Humboldt-Universit\u00e4t Berlin stellt auf seiner Webseite verschiedene Daten und Visualisierungen u.a. zur Landwirtschaft Verf\u00fcgung.<\/p>\n<h5>Interaktive Karten<\/h5>\n<p>Das Earth Observation Lab der Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin hostet seine <a href=\"https:\/\/ows.geo.hu-berlin.de\/webviewer\/landwirtschaft\/index.html\">Webseitendaten<\/a> und Visualisierungen. Die Karten f\u00fcr die Jahre 2017 bis 2020 wurden in Zusammenarbeit mit der Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin und dem Leibniz-Zentrum f\u00fcr Agrarlandschafts-forschung (ZALF) erstellt.<\/p>\n<p>Das <a href=\"https:\/\/www.bfn.de\/thema\/karten-und-daten\">Bundesamt f\u00fcr Naturschutz<\/a> bietet direkten Zugriff auf Daten, Trends und Bewertungen. Im Bereich \u201eZahlen und Fakten\u201c steht eine Zusammenstellung von Kartendarstellungen und tabellarischen Daten zur Verf\u00fcgung. Das \u201eGeoportal\u201c bietet Informationen zu Geodaten und Geodiensten des Bundesamtes f\u00fcr Naturschutz sowie die M\u00f6glichkeit, verschiedene themenspezifische Kartenanwendungen, z. B. <a href=\"https:\/\/geodienste.bfn.de\/schutzgebiete?lang=de\">Schutzgebiete<\/a>, abzurufen <\/p>\n<h5>High Nature Value Farmland (HNV)<\/h5>\n<p>High Nature Value Farmland (HNV) ist ein standardisiertes Indikatorsystem f\u00fcr den \u00f6kologischen Wert von landwirtschaftlichen Nutzfl\u00e4chen. Der <a href=\"https:\/\/www.bfn.de\/karten-und-daten\/anteil-der-landwirtschaftsflaechen-mit-hohem-naturwert-high-nature-value-farmland\">HNV-Indikator<\/a> stellt den Anteil der landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen mit hohem Naturschutzwert an der Gesamtfl\u00e4che der Agrarlandschaft dar.  Bei diesem Anteil kann es sich um artenreiches Gr\u00fcnland, Brachfl\u00e4chen oder Streuobstwiesen und andere landwirtschaftliche Fl\u00e4chen mit hohem Naturschutzwert handeln.<\/p>\n<p>Das Bundesamt f\u00fcr Naturschutz (BfN) beobachtet den Indikator in Deutschland seit 2009. Alle 1700 Probefl\u00e4chen werden anhand von drei Qualit\u00e4tskategorien bewertet: <\/p>\n<ol>\n<li><strong>Das Kriterium Bodenbedeckung<\/strong> erfasst ausgepr\u00e4gte Landnutzungsmuster wie eine \u00fcberwiegende landwirtschaftliche Nutzung oder ein Mosaik aus naturnahen und<\/li>\n<\/ol>\n<p>landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen. Auch Obstg\u00e4rten mit gro\u00dfen, alten B\u00e4umen werden erfasst. Sofern Daten daf\u00fcr verf\u00fcgbar sind, werden auch Randelemente wie naturnahe Hecken oder Gew\u00e4sser und andere f\u00fcr die biologische Vielfalt relevante Elemente erfasst.  <\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Die <strong>Kriterien f\u00fcr das Bewirtschaftungssystem<\/strong> beschreiben die Acker- und Dauerkulturen und deren Stickstoff- und Biozideintrag, aber<\/li>\n<\/ol>\n<p>auch die naturnahe Vegetation, die Viehbesatzdichte und andere Aspekte des Bewirtschaftungssystems.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>Die <strong>Artenkriterien<\/strong> beinhalten das Vorhandensein einer geringen Anzahl von f\u00fcr den Naturschutz relevanten Arten.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Nach einem R\u00fcckgang der HNV-Fl\u00e4che auf 12,3 % im Jahr 2014 nimmt die HNV-Fl\u00e4che seitdem in Deutschland wieder zu. Allerdings wird mit 13,3 % (2020) das Niveau von 2009 (13,9 %) nicht erreicht. <\/p>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div id=\"e-n-tab-content-1756\" role=\"tabpanel\" aria-labelledby=\"e-n-tabs-title-1756\" data-tab-index=\"6\" style=\"--n-tabs-title-order: 6;\" class=\" elementor-element elementor-element-7126063 e-flex e-con-boxed e-con e-child\" data-id=\"7126063\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-f68dcc9 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"f68dcc9\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.saat-und-gut.de\/\">Vertrieb von alten Sorten<\/a> (gr\u00f6\u00dfere Bestellungen m\u00f6glich)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vern.de\/\">Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen<\/a> <a href=\"https:\/\/vern.de\/\">(keine H\u00f6chstmenge angegeben)<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.black-turtle.de\/%20(\">Black Turtle<\/a>: Anleitungen und Saatgut f\u00fcr den Anbau eigener alter Sorten (Pakete f\u00fcr Hochbeete oder G\u00e4rten)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.genbaenkle.de\/sorten\/sorte-suchen\/\">Gendatabase (Gendatenb\u00e4nkle)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/tag-der-sortenvielfalt.de\/\">Tag der Artenvielfalt Eberswalde:<\/a> Veranstaltungen, Pflanzenmarkt, Workshops<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vielfaltschmeckt.de\/\">&#8222;Sortenvielfalt schmeckt&#8220;<\/a> (Rezepte mit alten Sorten)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.pomologen-verein.de\/\">Verband der Pomologen<\/a> mit einzelnen Landesverb\u00e4nden zur Erhaltung alter Obstsorten; eigene Datenbank und Beratung<\/li>\n<\/ul>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n                <\/div><div class=\"eael-accordion-list\">\n                <div id=\"italien\" class=\"elementor-tab-title eael-accordion-header\" tabindex=\"0\" data-tab=\"2\" aria-controls=\"elementor-tab-content-1422\"><i aria-hidden=\"true\" class=\"fa-toggle fas fa-angle-right\"><\/i><span class=\"eael-accordion-tab-title\">Italien<\/span><\/div><div id=\"elementor-tab-content-1422\" class=\"eael-accordion-content clearfix\" data-tab=\"2\" aria-labelledby=\"italien\"><style>.elementor-1155 .elementor-element.elementor-element-9428351{--display:flex;--gap:0px 0px;--background-transition:0.3s;--padding-block-start:0px;--padding-block-end:0px;--padding-inline-start:0px;--padding-inline-end:0px;}.elementor-1155 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Open items with Enter or Space, close with Escape and navigate using the Arrow keys.\">\n\t\t\t<div class=\"e-n-tabs-heading\" role=\"tablist\">\n\t\t\t\t\t\t\t<button id=\"e-n-tabs-title-1001\" class=\"e-n-tab-title\" aria-selected=\"true\" data-tab-index=\"1\" role=\"tab\" tabindex=\"0\" aria-controls=\"e-n-tab-content-1001\" style=\"--n-tabs-title-order: 1;\">\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-icon\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-title-text\">\n\t\t\t\t\t1.1 Nationale Richtlinien f\u00fcr die Erhaltung und Identifizierung der genetischen Ressourcen der landwirtschaftlichen Biodiversit\u00e4t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t<\/button>\n\t\t\t\t\t<button id=\"e-n-tabs-title-1002\" class=\"e-n-tab-title\" aria-selected=\"false\" data-tab-index=\"2\" role=\"tab\" tabindex=\"-1\" aria-controls=\"e-n-tab-content-1002\" style=\"--n-tabs-title-order: 2;\">\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-icon\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-title-text\">\n\t\t\t\t\t1.2 Regionale Listen landwirtschaftlicher Biodiversit\u00e4t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t<\/button>\n\t\t\t\t\t<button id=\"e-n-tabs-title-1003\" class=\"e-n-tab-title\" aria-selected=\"false\" data-tab-index=\"3\" role=\"tab\" tabindex=\"-1\" aria-controls=\"e-n-tab-content-1003\" style=\"--n-tabs-title-order: 3;\">\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-icon\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-title-text\">\n\t\t\t\t\t1.3 Schutzgebiete f\u00fcr die landwirtschaftliche biologische Vielfalt \u201ein situ&#8220; und \u201eex situ\u201c\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t<\/button>\n\t\t\t\t\t<button id=\"e-n-tabs-title-1004\" class=\"e-n-tab-title\" aria-selected=\"false\" data-tab-index=\"4\" role=\"tab\" tabindex=\"-1\" aria-controls=\"e-n-tab-content-1004\" style=\"--n-tabs-title-order: 4;\">\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-icon\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-title-text\">\n\t\t\t\t\t1.4 Keimplasmabanken und forschungsnahe Institutionen\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t<\/button>\n\t\t\t\t\t<button id=\"e-n-tabs-title-1005\" class=\"e-n-tab-title\" aria-selected=\"false\" data-tab-index=\"5\" role=\"tab\" tabindex=\"-1\" aria-controls=\"e-n-tab-content-1005\" style=\"--n-tabs-title-order: 5;\">\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-icon\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-title-text\">\n\t\t\t\t\t1.5 Karten zur Bestandserhaltung\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t<\/button>\n\t\t\t\t\t<button id=\"e-n-tabs-title-1006\" class=\"e-n-tab-title\" aria-selected=\"false\" data-tab-index=\"6\" role=\"tab\" tabindex=\"-1\" aria-controls=\"e-n-tab-content-1006\" style=\"--n-tabs-title-order: 6;\">\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-icon\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-title-text\">\n\t\t\t\t\t1.6. Organisationen, Verb\u00e4nde und Zusammenschl\u00fcsse von Saatguterzeuger:innen\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t<\/button>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<div class=\"e-n-tabs-content\">\n\t\t\t\t<div id=\"e-n-tab-content-1001\" role=\"tabpanel\" aria-labelledby=\"e-n-tabs-title-1001\" data-tab-index=\"1\" style=\"--n-tabs-title-order: 1;\" class=\"e-active elementor-element elementor-element-d87eca2 e-con-full e-flex e-con e-child\" data-id=\"d87eca2\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-3819fd7 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"3819fd7\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>In Italien wurden in den letzten Jahren eingehende Untersuchungen durchgef\u00fchrt, deren wichtigste Ergebnisse die 2012 ver\u00f6ffentlichten n<strong>ationalen Richtlinien zur landwirtschaftlichen Biodiversit\u00e4t<\/strong> sind. Diese folgen dem am 3. November 2001 in Rom verabschiedeten Internationalen Vertrag \u00fcber <strong>pflanzengenetische Ressourcen f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft<\/strong>.<\/p>\n<ul>\n<li>Die nationalen Richtlinien in Italien basieren auf drei Hauptdokumenten, die vom Ministerium f\u00fcr Landwirtschafts-, Lebensmittel- und Umweltpolitik (<strong>MiPAAF<\/strong>) herausgegeben wurden und als Teil des <strong>Nationalen Biodiversit\u00e4tsplans von landwirtschaftlichem Interesse<\/strong> sind. Dieser befasst sich mit den drei f\u00fcr die Landwirtschaft interessanten Arten von Biodiversit\u00e4t: <strong>Pflanzliche<\/strong>, <strong>tierische<\/strong> und <strong>mikrobielle Biodiversit\u00e4t<\/strong>.<\/li>\n<li>Eine englischsprachige Zusammenfassung der Ver\u00f6ffentlichung mit dem Titel <strong>Guidelines for the conservation and characterisation of plant, animal and microbial genetic resources for food and agriculture<\/strong> ist <a href=\"http:\/\/www.reterurale.it\/flex\/cm\/pages\/ServeBLOB.php\/L\/IT\/IDPagina\/9580\">online verf\u00fcgbar<\/a>.<\/li>\n<\/ul>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-16fe73d dce_masking-none elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"16fe73d\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1227\" height=\"526\" src=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Module1_Italy11_1.png\" class=\"attachment-full size-full wp-image-779\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Module1_Italy11_1.png 1227w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Module1_Italy11_1-300x129.png 300w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Module1_Italy11_1-1024x439.png 1024w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Module1_Italy11_1-768x329.png 768w\" sizes=\"(max-width: 1227px) 100vw, 1227px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-a149e18 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"a149e18\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<ul>\n<li>Das Projekt \u00fcber <strong>Nischenm\u00e4rkten<\/strong> in der <strong>Landwirtschaft<\/strong> konzentriert sich auf die pflanzliche <a href=\"http:\/\/www.reterurale.it\/downloads\/LineeGuida_Vegetale_WEB.pdf\">Biodiversit\u00e4t<\/a>, die in der Ver\u00f6ffentlichung \u201eRichtlinien f\u00fcr die Erhaltung und Charakterisierung der f\u00fcr die Landwirtschaft interessanten pflanzlichen Biodiversit\u00e4t&#8220; beschrieben wird. ISBN 978-88-8145-261-3)<\/li>\n<li>Diese von einem Forscherpool auf nationaler Ebene durchgef\u00fchrte Arbeit hat das wichtigste landwirtschaftliche <strong>Biodiversit\u00e4tserbe<\/strong> analysiert und aufgelistet und die Richtlinien zum Schutz und zur Erweiterung der bestehenden Pflanzenbiodiversit\u00e4t von landwirtschaftlichem Interesse, in situ und ex situ, in Verbindung mit den <strong>Keimplasmabanken<\/strong> ver\u00f6ffentlicht auf dem Staatsgebiet.<\/li>\n<li>Mit dem <strong>nationalen Gesetz<\/strong> <strong>Nr.<\/strong> <strong>194<\/strong> vom 1. Dezember <strong>2015<\/strong> wurden die Grunds\u00e4tze f\u00fcr ein nationales System zum Schutz und zur Entwicklung der biologischen Vielfalt in der Landwirtschaft und im Lebensmittelbereich festgelegt. Es zielt auf den Schutz und die Wiederherstellung der genetischen Ressourcen ab und bek\u00e4mpft deren Verlust. Dies wird durch ein nationales Registrierungssystem, das dem <strong>CREA<\/strong> (<u>Rat f\u00fcr Forschung in der Landwirtschaft und Analyse der Agrarwirtschaft<\/u>) \u00fcbertragen wurde, sowie der <strong>direkten Verantwortung<\/strong> der regionalen Beh\u00f6rden, die f\u00fcr die Ver\u00f6ffentlichung und Aktualisierung der Liste der genetischen Ressourcen zust\u00e4ndig sind, bewerkstelligt.<\/li>\n<li>Die damit zusammenh\u00e4ngenden Aufgaben h\u00e4ngen von <strong>Entscheidungen auf regionaler Ebene<\/strong> ab.<\/li>\n<\/ul>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div id=\"e-n-tab-content-1002\" role=\"tabpanel\" aria-labelledby=\"e-n-tabs-title-1002\" data-tab-index=\"2\" style=\"--n-tabs-title-order: 2;\" class=\" elementor-element elementor-element-0f1fcfd e-con-full e-flex e-con e-child\" data-id=\"0f1fcfd\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-83a2876 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"83a2876\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>Im <strong>Nationalen Plan<\/strong> f\u00fcr die <strong>Entwicklung des l\u00e4ndlichen Raums 2014-2020<\/strong> wird der Erhalt pflanzengenetischer Ressourcen in der Landwirtschaft adressiert (<strong>Artikel 10<\/strong>, <strong>Subartikel 10.2<\/strong>). Im selben Abschnitt des Plans wird in Subartikel <strong>16.2.1<\/strong> die Charakterisierung lokaler Olivensorten und in Subartikel <strong>16.1<\/strong> das Scouting von Pflanzengenotypen aus zwei verschiedenen Naturparkgebieten aufgef\u00fchrt. Dar\u00fcber hinaus sind die <strong>Subartikel 16.4<\/strong> und <strong>4.4.1<\/strong> sehr wichtig. Diese behandeln die lokale Lebensmittelversorgung und die strukturelle Intervention auf Betriebsebene. <strong>Artikel 2<\/strong> adressiert die Beratung einschlie\u00dflich der landwirtschaftlichen Biodiversit\u00e4t.  <\/p>\n<p>In <strong>Umbrien<\/strong> f\u00f6rdert der <a href=\"https:\/\/biodiversita.umbria.parco3a.org\/pubblicazioni\/\"><u>Regionalpark 3A<\/u><\/a> Innovationen in der Landwirtschaft und ist f\u00fcr die Charakterisierung und Auflistung aller genetischen Ressourcen von autochthonem landwirtschaftlichem Interesse zust\u00e4ndig.<\/p>\n<p>Umbrien war die dritte italienische Region, die ein regionales Gesetz \u00fcber genetische Ressourcen von landwirtschaftlichem Interesse verabschiedet hat. Dieses ist ein sehr wichtiges Instrument, um auf die Empfehlungen der internationalen Vertr\u00e4ge zu reagieren und alle in der Region durchgef\u00fchrten Aktivit\u00e4ten zu diesem Thema in einen Regelungsprozess einzubinden.<\/p>\n<p>Am 9. April 2015 wurde das Regionalgesetz Nr. 12 verabschiedet: Konsolidiertes Gesetz \u00fcber die Landwirtschaft. Konkret geht es um die Artikel 67-71 <strong>in Kapitel IV \u201eSchutz der  <\/strong><strong>einheimischen genetischen Ressourcen von landwirtschaftlichem Interesse<\/strong>&#8222;. 12 of 9 April 2015 <\/p>\n<p>Alle Vorschriften sind auf der <a href=\"https:\/\/biodiversita.umbria.parco3a.org\/normativa-di-riferimento\/\">Webseite<\/a> des Parks zu finden. Dort sind unter i) das regionale Register, ii) die Ex-situ-Erhaltung, iii) die In-situ-Erhaltung, iv) das Netzwerk f\u00fcr Erhaltung und Sicherheit (Art. 69 Kapitel IV L.R. 12\/2015), v) Pilotprojekte, vi) didaktische Aktivit\u00e4ten, vii) die Pomologie-Galerie und viii) Ver\u00f6ffentlichungen zu finden. Auf dieser Webseite werden alle laufenden Charakterisierungen der pflanzen- und tiergenetischen <a href=\"https:\/\/biodiversita.umbria.parco3a.org\/pubblicazioni\/\">Ressourcen<\/a> von landwirtschaftlichem Interesse in Umbrien (in italienischer Sprache) behandelt.       <\/p>\n<p>Die wichtigsten lokalen genetischen Ressourcen in Umbrien sind <a href=\"https:\/\/biodiversita.umbria.parco3a.org\/cat-risorse\/risorse-genetiche-vegetali\/\">hier<\/a> zu finden.<\/p>\n<p>Das regionale Ressourcenregister ist das offizielle Instrument, das in Art. 68 des Kapitels IV des Regionalgesetzes 12\/2015 zur Erfassung der autochthonen genetischen Ressourcen von landwirtschaftlichem Interesse in der Region Umbrien genutzt wird. Es beinhaltet lokale Sorten und Rassen, die die Anforderungen von Art. 67 des Regionalgesetzes 12\/2015 erf\u00fcllen. <\/p>\n<p>Derzeit sind <strong>77 genetische Ressourcen im Regionalregister<\/strong> eingetragen, darunter 18 Pflanzensorten, 45 Baumsorten, 14 Tierrassen und 1 mikrobieller Stamm.<\/p>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div id=\"e-n-tab-content-1003\" role=\"tabpanel\" aria-labelledby=\"e-n-tabs-title-1003\" data-tab-index=\"3\" style=\"--n-tabs-title-order: 3;\" class=\" elementor-element elementor-element-dd8e8aa e-con-full e-flex e-con e-child\" data-id=\"dd8e8aa\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-7df2226 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"7df2226\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>Bei der Erhaltung pflanzengenetischer Ressourcen werden die besten Ergebnisse durch eine <strong>ausgewogene Diversifizierung der eingesetzten Strategien und Techniken<\/strong> erzielt.<\/p>\n<p>Unter Ber\u00fccksichtigung dieses Hintergrunds haben Agronomen und Genetiker in Italien im Laufe der Jahre die \u201e<strong>ex-situ<\/strong>\u201c-Sammlung \u201e<strong>in vitro<\/strong>&#8220; mit einer \u201e<strong>in-situ<\/strong>\u201c-Sammlung \u201e<strong>in vivo<\/strong>&#8220; kombiniert und dadurch einige Sammelgebiete geschaffen, z. B. f\u00fcr Obstbaumarten.<\/p>\n<p>Auf der <strong>Grundlage des Nationalen Programms f\u00fcr die biologische Vielfalt von landwirtschaftlichem Interesse<\/strong>wurden neben <strong>Keimplasma <\/strong>&#8211; und <strong>Saatgutbanken in allen Regionen Sammelfelder<\/strong>,  <strong>angelegt, <\/strong>um das Risiko des Verlusts von genetischem Material zu verringern und die Entwicklung charakteristischer Sorten an ihren Standorten zu verfolgen, wobei sie auch die M\u00f6glichkeit haben, diese leicht zu untersuchen und zu vergleichen.<\/p>\n<p>Das <strong>Hauptziel<\/strong> der angelegten Sammelgebiete ist nach wie vor er <strong>Erhalt<\/strong>, der jedoch durch die \u00dcberwachung der wichtigsten morphologischen, <strong>ph\u00e4nologischen<\/strong> und produktiven Merkmale der Exemplare in der Sammlung und die <strong>Domestizierung<\/strong> der beobachteten Arten und Sorten erg\u00e4nzt wird.<\/p>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-f4a05d7 eael-dt-th-align-center eael-table-align-center elementor-widget elementor-widget-eael-data-table\" data-id=\"f4a05d7\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"eael-data-table.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"eael-data-table-wrap\" data-table_id=\"f4a05d7\" id=\"eael-data-table-wrapper-f4a05d7\" data-custom_responsive=\"false\">\n\t\t\t<table class=\"tablesorter eael-data-table center\" id=\"eael-data-table-f4a05d7\">\n\t\t\t    <thead>\n\t\t\t        <tr class=\"table-header\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t            <th class=\"\" id=\"\" colspan=\"\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"data-table-header-text\">Erhaltungstechnik<\/span><\/th>\n\t\t\t        \t\t\t\t            <th class=\"\" id=\"\" colspan=\"\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"data-table-header-text\">Domestizierte Arten<\/span><\/th>\n\t\t\t        \t\t\t\t            <th class=\"\" id=\"\" colspan=\"\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"data-table-header-text\">Wilde Arten<\/span><\/th>\n\t\t\t        \t\t\t\t            <th class=\"\" id=\"\" colspan=\"\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"data-table-header-text\">Merkmale der Erhaltungstechniken<\/span><\/th>\n\t\t\t        \t\t\t\t        <\/tr>\n\t\t\t    <\/thead>\n\t\t\t  \t<tbody>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<tr>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t   \t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<td colspan=\"\" rowspan=\"\" class=\"\" id=\"\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"td-content-wrapper\"><div class=\"td-content\">IN SITU<\/div><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/td>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t   \t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<td colspan=\"\" rowspan=\"\" class=\"\" id=\"\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"td-content-wrapper\"><div class=\"td-content\">Lokale Sorten in ihren Anbaugebieten<\/div><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/td>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t   \t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<td colspan=\"\" rowspan=\"\" class=\"\" id=\"\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"td-content-wrapper\"><div class=\"td-content\">Naturr\u00e4ume (gesch\u00fctzt)<\/div><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/td>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t   \t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<td colspan=\"\" rowspan=\"\" class=\"\" id=\"\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"td-content-wrapper\"><div class=\"td-content\">Dynamisch<\/div><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/td>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/tr>\n\t\t\t        \t\t\t\t\t\t<tr>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t   \t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<td colspan=\"\" rowspan=\"\" class=\"\" id=\"\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"td-content-wrapper\"><div class=\"td-content\">EX SITU<\/div><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/td>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t   \t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<td colspan=\"\" rowspan=\"\" class=\"\" id=\"\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"td-content-wrapper\"><div class=\"td-content\"><\/div><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/td>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t   \t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<td colspan=\"\" rowspan=\"\" class=\"\" id=\"\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"td-content-wrapper\"><div class=\"td-content\"><\/div><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/td>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t   \t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<td colspan=\"\" rowspan=\"\" class=\"\" id=\"\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"td-content-wrapper\"><div class=\"td-content\">Statisch<\/div><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/td>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/tr>\n\t\t\t        \t\t\t    <\/tbody>\n\t\t\t<\/table>\n\t\t<\/div>\n\t  \t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-e8306b7 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"e8306b7\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>In Umbrien wurden drei Sammelgebiete eingerichtet:<\/p>\n<ul>\n<li>Casalina di Deruta (PG), auf <strong>Grundst\u00fccken der Stiftung f\u00fcr landwirtschaftliche Bildung;<\/strong><\/li>\n<li>Pantalla di Todi (PG), auf den L\u00e4ndereien des <strong>3A-Agricultural Technological Park;<\/strong><\/li>\n<li>Lugnano in Teverina (TR), auf Grundst\u00fccken der Agrargesellschaft (<strong>Comunanza Agraria)<\/strong>.<\/li>\n<li>An den ersten beiden <strong>Standorten<\/strong> werden <strong>lokale Sorten und Keimplasma von Obstbaumarten gesammelt<\/strong>. Am dritten Standort wird ein Teil der <strong>weltweiten Olivensammlung<\/strong> gesammelt, die vom <strong>CNR-ISAFoM<\/strong> angelegt und verwaltet wird.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Eine wichtige Privatsammlung ist die <strong>Archeologia Arborea,<\/strong> <a href=\"https:\/\/archeologiaarborea.com\/\"><u>https:\/\/archeologiaarborea.com\/,<\/u><\/a> die auf einem H\u00fcgel \u00fcber Lerchi (PG) liegt und in situ viele alte, nicht mehr kommerziell genutzte Obstbaumarten beinhaltet. Diese werden von der <strong>Agrarwissenschaftlerin<\/strong> Isabella Dalla Ragione und ihrem Vater seit mehr als 40 Jahren gesammelt.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus wurden Routen zur landwirtschaftlichen Biodiversit\u00e4t in <a href=\"https:\/\/biodiversita.umbria.parco3a.org\/itinerari-della-biodiversita\/\"><u>Umbrien<\/u><\/a> ausgearbeitet. Interessierten k\u00f6nnen auf einzelnen Routen Schwerpunkte landwirtschaftlicher Artenvielfalt besuchen. Ein Netz aus Agri-Tourismus-Betrieben ist an der Inwertsetzung der landwirtschaftlichen Artenvielfalt beteiligt.<\/p>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-174b965 e-flex e-con-boxed e-con e-child\" data-id=\"174b965\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-30681e9 elementor-widget__width-initial dce_masking-none elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"30681e9\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"333\" src=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img235.jpg\" class=\"attachment-large size-large wp-image-783\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img235.jpg 500w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img235-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-680d486 elementor-widget__width-initial dce_masking-none elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"680d486\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"467\" src=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img233.jpg\" class=\"attachment-large size-large wp-image-787\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img233.jpg 700w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img233-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-8f9c4e9 elementor-widget__width-initial dce_masking-none elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"8f9c4e9\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"450\" src=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img234.jpg\" class=\"attachment-large size-large wp-image-791\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img234.jpg 600w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img234-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div id=\"e-n-tab-content-1004\" role=\"tabpanel\" aria-labelledby=\"e-n-tabs-title-1004\" data-tab-index=\"4\" style=\"--n-tabs-title-order: 4;\" class=\" elementor-element elementor-element-0c73dc1 e-flex e-con-boxed e-con e-child\" data-id=\"0c73dc1\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-cd8d13d elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"cd8d13d\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>In Italien gibt es zahlreiche Keimplasmabanken f\u00fcr die Erhaltung der genetischen Ressourcen von landwirtschaftlichem Interesse. Auf nationaler Ebene gibt es Institute der beiden wichtigsten \u00f6ffentlichen Forschungseinrichtungen: <strong>CREA <\/strong>(Rat f\u00fcr Forschung in der Landwirtschaft und Analyse der Agrarwirtschaft) und <strong>CNR <\/strong>(Nationaler Forschungsrat). Beide haben Abteilungen, die auf die Erhaltung verschiedener Arten, Unterarten und Sorten spezialisiert sind. Beispielsweise gibt es <strong>29 verschiedene Institute von CREA <\/strong>in ganz Italien und die <strong>Abteilung f\u00fcr Bio-Lebensmittelwissenschaften (DiSBA) <\/strong>von CNR mit Sammlungen aus allen Verwaltungsregionen Italiens und Zusammenarbeit verschiedener Institute. Einige der Forschungsinstitute spielen eine historische Rolle, wie das Institut f\u00fcr Getreide \u201e<strong>Nazzareno Strampelli<\/strong>&#8222;, bei dem die wichtigsten Getreidesorten Italiens ausgew\u00e4hlt, gekreuzt und erprobt werden. Andere Keimplasmabanken wurden an den <strong>Fakult\u00e4ten f\u00fcr Agrarwissenschaften<\/strong> von verschiedenen Universit\u00e4ten eingerichtet, um die lokalen genetischen Ressourcen von landwirtschaftlichem Interesse ex-situ zu erhalten, auch in Verbindung mit in situ-Sammlungen, die das Saatgut im Betrieb reproduzieren.  <\/p>\n<p>In Umbrien befinden sich die wichtigsten Keimplasmabanken beim <strong>CNR ISAFoM<\/strong> (Institut f\u00fcr mediterrane Land- und Forstwirtschaftssysteme) mit Sammlungen an verschiedenen Erhaltungsstandorten und auch beim <strong>CNR IBBR<\/strong> (Institut f\u00fcr Biowissenschaften und Bioressourcen). Die Erhaltung von Olivenbaumsorten hat hierbei eine besondere Bedeutung. Eine weitere wichtige Keimplasmabank befindet sich an der Universit\u00e4t von Perugia, an der Fakult\u00e4t f\u00fcr Agrar-, Lebensmittel- und Umweltwissenschaften, im Bereich der Agrargenetik. <\/p>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-f7940f9 dce_masking-none elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"f7940f9\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"836\" height=\"436\" src=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img238.jpg\" class=\"attachment-full size-full wp-image-795\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img238.jpg 836w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img238-300x156.jpg 300w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img238-768x401.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 836px) 100vw, 836px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-20814e7 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"20814e7\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>Einige der italienischen Keimplasmabanken sind mit europ\u00e4ischen Keimplasmabanken verbunden, wie z. B.:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.genmedoc.org\/\">GENMEDOC<\/a>: Aufbau eines Netzwerks von Zentren zur Erhaltung des genetischen Materials der Lorbeeren in den Mittelmeerregionen des MEDOCC-Raums&#8220;, f\u00fcr den westlichen Mittelmeerraum;<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/ensconet.maich.gr\/\">ENSCONET<\/a>: \u201eEuropean Native Seed CONservation NETwork&#8220;, an dem 19 europ\u00e4ische L\u00e4nder beteiligt sind;<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.osssu.org\/\">OSSSU<\/a> \u201cOrchid Seed Store for Sustainable Use\u201d (osssu.org).<\/li>\n<\/ul>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-c5ff5f2 dce_masking-none elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"c5ff5f2\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1370\" height=\"771\" src=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img244.jpg\" class=\"attachment-full size-full wp-image-799\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img244.jpg 1370w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img244-300x169.jpg 300w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img244-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img244-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1370px) 100vw, 1370px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div id=\"e-n-tab-content-1005\" role=\"tabpanel\" aria-labelledby=\"e-n-tabs-title-1005\" data-tab-index=\"5\" style=\"--n-tabs-title-order: 5;\" class=\" elementor-element elementor-element-8682b4a e-flex e-con-boxed e-con e-child\" data-id=\"8682b4a\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-c8c77ae elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"c8c77ae\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>Auf nationaler Ebene hat die Anwendung des internationalen Abkommens in Italien die Bem\u00fchungen zur Organisation und Verbindung der nationalen Keimplasmabanken und der Feldsammlung genetischer Ressourcen vorangetrieben. Unter der Koordination der <strong>APAT (Agentur f\u00fcr Umweltschutz und technische Dienstleistungen) wurde ein nationales italienisches Netzwerk der Keimplasmabanken f\u00fcr die Erhaltung \u201eex situ\u201c errichtet.<\/strong>,  <strong>(Agentur f\u00fcr Umweltschutz und technische Dienstleistungen) <\/strong>wurde ein nationales italienisches Netzwerk der Keimplasmabanken f\u00fcr die Erhaltung \u201eex situ\u201c errichtet.<\/p>\n<p>In Italien gibt es etwa <strong>20 Keimplasmabanken.<\/strong>Die wichtigsten sind in den Botanischen G\u00e4rten der Universit\u00e4ten von Cagliari (BG-SAR), Catania, Pavia (LSB), Palermo, Pisa und Rom, in der Autonomen Provinz Trient (TSB) und im Keimplasma-Institut von Bari, das vom Nationalen Forschungszentrum (CNR) verwaltet wird, zu finden.<\/p>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-73c02fe dce_masking-none elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"73c02fe\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1048\" height=\"977\" src=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img248.jpg\" class=\"attachment-full size-full wp-image-803\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img248.jpg 1048w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img248-300x280.jpg 300w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img248-1024x955.jpg 1024w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img248-768x716.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1048px) 100vw, 1048px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-535a0be elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"535a0be\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>In <strong>Umbrien<\/strong> ist ein Verzeichnis mit Karten der r<strong>egistrierten genetischen Ressourcen von landwirtschaftlichem Interesse<\/strong> im Internet zu finden. <a href=\"ttps:\/\/biodiversita.umbria.parco3a.org\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Quaderno-9-Atlante-%20web.pdf\">https:\/\/biodiversita.umbria.parco3a.org\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Quaderno-9-Atlante- web.pdf<\/a><\/p>\n<h5>Sammlung der biologischen Diversit\u00e4t in der Landwirtschaft:<\/h5>\n<ol>\n<li>Regionale Sammlung von Obstbaumarten Fondazione Agraria, Deruta<\/li>\n<li>Sammlung von Reben, Oliven und Haseln\u00fcssen &#8211; DSA3, Prepo<\/li>\n<li>Feldsammlung von Trauben, Oliven und Obstb\u00e4umen Landwirtschaftliche Schule &#8222;Ciuffelli \u2013 Todi<\/li>\n<li>Regionale Obstbaumarten-Sammlung &#8211; 3A-PTA, Pantalla<\/li>\n<li>Genombank der Rasse Chianina &#8211; DSA3, Perugia<\/li>\n<li>Sammlung von einheimischen Hefen und Bakterien &#8211; DSA3, Perugia<\/li>\n<li>Regionale Samenbank &#8211; DSA3, S. Andrea d&#8217;Agliano<\/li>\n<li>Sammlung von Amerino-Rebsorten \u2013 Amelia<\/li>\n<li>Weltweite Olivenbaumsammlung &#8211; Lugnano in Teverina<\/li>\n<li>Saatguthaus Trasimeno &#8211; Castiglione del Lago<\/li>\n<li>Saatguthaus Valnerina &#8211; Vallo di Nera<\/li>\n<li>Demonstrationsplantagen<\/li>\n<\/ol>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-5cb85e5 dce_masking-none elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"5cb85e5\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"723\" height=\"890\" src=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img251.jpg\" class=\"attachment-full size-full wp-image-807\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img251.jpg 723w, 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class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-41dcef1 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"41dcef1\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>Durch die Zunahme von Saatgut und Pflanzen, die ausschlie\u00dflich auf Produktivit\u00e4t ausgerichtet sind, werden weniger produktive Arten nicht mehr angebaut. Viele sind deshalb bereits aus der Agrarlandschaft verschwunden und mit ihnen ein Teil der landwirtschaftlichen Biodiversit\u00e4t. Es gibt jedoch einige Betriebe und Initiativen, die alte Sorten sch\u00fctzen wollten: <\/p>\n<p><strong>Slow Food<\/strong> wurde 1989 gegr\u00fcndet, um das Aussterben lokaler Lebensmittelkulturen und -traditionen zu verhindern und das schwindende Interesse der Menschen an den Lebensmitteln, die sie essen, an ihrer Herkunft und an den Auswirkungen unserer Lebensmittelwahl auf die Umwelt, zu bek\u00e4mpfen. Seit seinen Anf\u00e4ngen hat sich Slow Food zu einer globalen Bewegung entwickelt, der zahlreiche Menschen in \u00fcber 160 L\u00e4ndern angeh\u00f6ren. <a href=\"http:\/\/www.slowfood.com\/\">Slow Food<\/a> setzt sich f\u00fcr den Zugang zu guten, sauberen und fairen Lebensmitteln und den Schutz der biologischen Vielfalt ein. Dieser Ansatz hat dazu beigetragen, Initiativen, die ihr traditionelles Erbe, ihren Anbau, ihre Lebensmittelkultur und ihre Eigentumsrechte verteidigen, zu unterst\u00fctzen. Der internationale Hauptsitz von Slow Food befindet sich in Bra, Italien &#8211; der Stadt im Piemont, in der die Bewegung ihren Ursprung hat. Von dort aus plant und f\u00f6rdert der Verein die Entwicklung des Netzwerks und der Projekte weltweit. Der Verein wird von einem Internationalen Rat koordiniert und von einem Exekutivkomitee geleitet, das jeweils f\u00fcr vier Jahre gew\u00e4hlt wird. Aufgrund seiner internationalen Struktur kann Slow Food als die bekannteste Referenz f\u00fcr Produkte basierend auf alten Sorten angesehen werden und tr\u00e4gt somit zur Identifizierung und Qualifizierung von Nischenm\u00e4rkten bei.      <\/p>\n<p>Auf lokaler Ebene koordinieren und organisieren Slow Food-Initiativen Aktivit\u00e4ten und Veranstaltungen in St\u00e4dten und Gemeinden auf der ganzen Welt. Weltweit gibt es \u00fcber 1.500 Slow Food-Initiativen<u>.<\/u> Um seine Projekte und Ziele zu verwirklichen hat Slow Food 2003 die Slow Food Stiftung gegr\u00fcndet. Diese setzt sich f\u00fcr biologische Vielfalt ein und unterst\u00fctzt Slow Food-Projekte beim Schutz der biologischen Vielfalt und der Traditionen in der Lebensmittelindustrie. 2004 wurde die Terra Madre Stiftung gegr\u00fcndet. Diese hilft beim Aufbau eines weltweiten Netzwerks von Lebensmittelinitiativen, K\u00f6ch:innen, Akademiker:innen und Jugendlichen, die sich f\u00fcr ein nachhaltiges Lebensmittelsystem einsetzen. <\/p>\n<p>Im selben Jahr wurde die Universit\u00e4t f\u00fcr Gastronomische Wissenschaften (UNISG) er\u00f6ffnet, um zuk\u00fcnftige Fachleute f\u00fcr Lebensmittel auszubilden.<\/p>\n<p>Die <strong>FAO<\/strong>, die Ern\u00e4hrungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen hat seit 2005, die Initiative GIAHS (<u>Globally Important Agricultural Heritage Systems<\/u><a href=\"http:\/\/www.fao.org\/giahs\/en\/\">)<\/a> ins Leben gerufen. Kandidat:innen k\u00f6nnen an landwirtschaftlichen Standorten teilnehmen, die widerstandsf\u00e4hige Landwirtschaftssysteme darstellen und sich durch eine bemerkenswerte Artenvielfalt, traditionelles Wissen, unsch\u00e4tzbare Kulturen und Landschaften auszeichnen. Des Weiteren werden sie von Bauer:innen, Hirt:innen oder Fischer:innen nachhaltig bewirtschaftet, sodass sie zu deren Lebensunterhalt und Ern\u00e4hrungssicherheit beitragen. <\/p>\n<p>Die Ern\u00e4hrungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (<a href=\"http:\/\/www.seedsavers.org\/\">FAO<\/a>) hat im Rahmen des Programms f\u00fcr weltweit wichtige landwirtschaftliche Erbsysteme \u00fcber 60 Standorte in der ganzen Welt ausgewiesen.<\/p>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n                <\/div><div class=\"eael-accordion-list\">\n                <div id=\"polen\" class=\"elementor-tab-title eael-accordion-header\" tabindex=\"0\" data-tab=\"3\" aria-controls=\"elementor-tab-content-1423\"><i aria-hidden=\"true\" class=\"fa-toggle fas fa-angle-right\"><\/i><span class=\"eael-accordion-tab-title\">Polen<\/span><\/div><div id=\"elementor-tab-content-1423\" class=\"eael-accordion-content clearfix\" data-tab=\"3\" aria-labelledby=\"polen\"><style>.elementor-1208 .elementor-element.elementor-element-3fc7690{--display:flex;--gap:0px 0px;--background-transition:0.3s;--padding-block-start:0px;--padding-block-end:0px;--padding-inline-start:0px;--padding-inline-end:0px;}.elementor-1208 .elementor-element.elementor-element-3fc7690:not(.elementor-motion-effects-element-type-background), .elementor-1208 .elementor-element.elementor-element-3fc7690 > .elementor-motion-effects-container > .elementor-motion-effects-layer{background-color:var( --e-global-color-7e84fad );}.elementor-1208 .elementor-element.elementor-element-3fc7690, .elementor-1208 .elementor-element.elementor-element-3fc7690::before{--border-transition:0.3s;}.elementor-1208 .elementor-element.elementor-element-c6ee268{--display:flex;--background-transition:0.3s;}.elementor-1208 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class=\"elementor-element elementor-element-bc68e91 e-n-tabs-mobile elementor-widget elementor-widget-n-tabs\" data-id=\"bc68e91\" data-element_type=\"widget\" data-settings=\"{&quot;tabs_justify_horizontal_mobile&quot;:&quot;stretch&quot;}\" data-widget_type=\"nested-tabs.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-n-tabs\" data-widget-number=\"197\" aria-label=\"Tabs. Open items with Enter or Space, close with Escape and navigate using the Arrow keys.\">\n\t\t\t<div class=\"e-n-tabs-heading\" role=\"tablist\">\n\t\t\t\t\t\t\t<button id=\"e-n-tabs-title-1971\" class=\"e-n-tab-title\" aria-selected=\"true\" data-tab-index=\"1\" role=\"tab\" tabindex=\"0\" aria-controls=\"e-n-tab-content-1971\" style=\"--n-tabs-title-order: 1;\">\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-icon\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-title-text\">\n\t\t\t\t\t1.1 Nationale Richtlinien f\u00fcr die Erhaltung und Identifizierung der genetischen Ressourcen der landwirtschaftlichen Biodiversit\u00e4t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t<\/button>\n\t\t\t\t\t<button id=\"e-n-tabs-title-1972\" class=\"e-n-tab-title\" aria-selected=\"false\" data-tab-index=\"2\" role=\"tab\" tabindex=\"-1\" aria-controls=\"e-n-tab-content-1972\" style=\"--n-tabs-title-order: 2;\">\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-icon\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-title-text\">\n\t\t\t\t\t1.2 Regionale Listen landwirtschaftlicher Biodiversit\u00e4t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t<\/button>\n\t\t\t\t\t<button id=\"e-n-tabs-title-1973\" class=\"e-n-tab-title\" aria-selected=\"false\" data-tab-index=\"3\" role=\"tab\" tabindex=\"-1\" aria-controls=\"e-n-tab-content-1973\" style=\"--n-tabs-title-order: 3;\">\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-icon\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-title-text\">\n\t\t\t\t\t1.3 Schutzgebiete f\u00fcr die landwirtschaftliche biologische Vielfalt \u201ein situ&#8220; und \u201eex situ\u201c\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t<\/button>\n\t\t\t\t\t<button id=\"e-n-tabs-title-1974\" class=\"e-n-tab-title\" aria-selected=\"false\" data-tab-index=\"4\" role=\"tab\" tabindex=\"-1\" aria-controls=\"e-n-tab-content-1974\" style=\"--n-tabs-title-order: 4;\">\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-icon\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-title-text\">\n\t\t\t\t\t1.4 Keimplasmabanken und forschungsnahe Institutionen\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t<\/button>\n\t\t\t\t\t<button id=\"e-n-tabs-title-1975\" class=\"e-n-tab-title\" aria-selected=\"false\" data-tab-index=\"5\" role=\"tab\" tabindex=\"-1\" aria-controls=\"e-n-tab-content-1975\" style=\"--n-tabs-title-order: 5;\">\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-icon\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-title-text\">\n\t\t\t\t\t1.5 Karten zur Bestandserhaltung\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t<\/button>\n\t\t\t\t\t<button id=\"e-n-tabs-title-1976\" class=\"e-n-tab-title\" aria-selected=\"false\" data-tab-index=\"6\" role=\"tab\" tabindex=\"-1\" aria-controls=\"e-n-tab-content-1976\" style=\"--n-tabs-title-order: 6;\">\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-icon\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-title-text\">\n\t\t\t\t\t1.6. Organisationen, Verb\u00e4nde und Zusammenschl\u00fcsse von Saatguterzeuger:innen\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t<\/button>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<div class=\"e-n-tabs-content\">\n\t\t\t\t<div id=\"e-n-tab-content-1971\" role=\"tabpanel\" aria-labelledby=\"e-n-tabs-title-1971\" data-tab-index=\"1\" style=\"--n-tabs-title-order: 1;\" class=\"e-active elementor-element elementor-element-c6ee268 e-con-full e-flex e-con e-child\" data-id=\"c6ee268\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-3a7f4a8 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"3a7f4a8\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>1992 wurde das \u00dcbereinkommen \u00fcber die biologische Vielfalt (<strong>Convention on Biological Diversity<\/strong>, <strong>CBD<\/strong>) und die globale Verfassung des Naturschutzes verabschiedet. Die meisten Staaten, darunter auch Polen, haben das \u00dcbereinkommen unterzeichnet. Die Ziele des \u00dcbereinkommens sind der Erhalt der biologischen Vielfalt, die nachhaltige Nutzung der Artenvielfalt und die ausgewogene und gerechte Aufteilung der sich aus der Nutzung der genetischen Ressourcen ergebenden Vorteile. Ein gerechter Vorteilsausgleich setzt voraus, dass alle L\u00e4nder Zugang zu den genetischen Ressourcen und den entsprechenden Technologien haben (z. B. durch deren Weitergabe), und dass dar\u00fcber hinaus eine angemessene Finanzierung gew\u00e4hrleistet ist. Man hoffte, dass das \u00dcbereinkommen die umfassende Erhaltung der biologischen Ressourcen erleichtern und die Ans\u00e4tze f\u00fcr ihre Erhaltung vereinheitlichen w\u00fcrde, um so zur \u00dcberwindung von Problemen und Bedrohungen beizutragen. Obwohl das \u00dcbereinkommen den H\u00f6hepunkt der weltweiten Aktivit\u00e4ten zur Erhaltung der biologischen Vielfalt darstellt, ist es nicht der einzige Rechtsakt dieser Art. Viele Verpflichtungen sind in anderen, fr\u00fcheren und sp\u00e4teren Abkommen verankert. Auf diese wiederum folgen detailliertere Vereinbarungen oder Protokolle, von denen einige regelm\u00e4\u00dfig aktualisiert werden m\u00fcssen. Weitere von Polen ratifizierte internationale Naturschutz\u00fcbereinkommen sind:        <\/p>\n<ul>\n<li>\u00dcbereinkommen <strong>zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt<\/strong>, in Paris am 16. November 1972 (06.05.1976),<\/li>\n<li>\u00dcbereinkommen \u00fcber <strong>Feuchtgebiete<\/strong>, insbesondere als Lebensraum f\u00fcr Wasserv\u00f6gel, von internationaler Bedeutung, abgeschlossen in Ramsar am 2. Februar 1971, bekannt als die Ramsar-Konvention (06.01.1977),<\/li>\n<li>\u00dcbereinkommen \u00fcber den internationalen <strong>Handel mit gef\u00e4hrdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen<\/strong> &#8211; CITES, bekannt als Washingtoner \u00dcbereinkommen (03.11.1989),<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>\u00dcbereinkommen zur <strong>Erhaltung der wandernden wildlebenden Tierarten<\/strong> &#8211; CMS, Bonn, 23. Juni 1979, bekannt als Bonner \u00dcbereinkommen (13.12.1995).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die wichtigste polnische Gesetzgebung im Bereich der biologischen Vielfalt besteht aus insgesamt drei Gesetzen: dem Naturschutz-, dem Wald- und dem Wassergesetz.<\/p>\n<p>Das derzeit g\u00fcltige <strong>Naturschutzgesetz<\/strong> vom 16. April 2004 regelt Fragen bez\u00fcglich des Schutzes der <strong>Naturressourcen<\/strong> Polens, des Schutzmanagements und der Sanktionen dieser.<\/p>\n<p>Das <strong>Waldgesetz<\/strong> vom 28. September 1991 enth\u00e4lt Verweise auf den Schutz der nat\u00fcrlichen Werte von Waldgebieten und ist daher eine wichtige Erg\u00e4nzung zum Naturschutzgesetz. Die beiden Gesetze verdeutlichen die gegenseitige Abh\u00e4ngigkeit von nachhaltiger Waldbewirtschaftung als Grundprinzip der Forstwirtschaft und der Erhaltung der biologischen Vielfalt. Das <strong>Wasserrechtsgesetz<\/strong> vom 18. Juli 1991 enth\u00e4lt zahlreiche Verweise auf den Schutz der nat\u00fcrlichen Werte von Binnengew\u00e4ssern. Dies ist gr\u00f6\u00dftenteils auf EU-Vorschriften zur\u00fcckzuf\u00fchren, vor allem auf die Bestimmungen der <strong>Wasserrahmenrichtlinie<\/strong>. Sie sind nicht nur f\u00fcr die Verwaltung des Schutzes der nat\u00fcrlichen Werte der Gew\u00e4sser wichtig, sondern auch f\u00fcr den Prozess ihres Schutzes.   <\/p>\n<p>Der <strong>Schutz der biologischen Vielfalt<\/strong> sollte im ganzen Land umgesetzt werden, vor allem auch in Gebieten, die f\u00fcr die Herstellung von Lebensmitteln genutzt werden. Dies erfordert innovative L\u00f6sungen, die sowohl wirtschaftliche als auch \u00f6kologische Interessen ber\u00fccksichtigen. Das gilt insbesondere f\u00fcr <strong>landwirtschaftlich genutzte Fl\u00e4chen<\/strong>. Landwirtschaftlich genutzte Gebiete sind durch ein reiches Mosaik von Lebensr\u00e4umen gekennzeichnet, die sich aus traditionellen <strong>Bewirtschaftungsformen<\/strong> ergeben \u2013 was bedeutet, dass etwa 30 % der landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen einen hohen Naturwert haben und als R\u00fcckzugsgebiet f\u00fcr gef\u00e4hrdete Tier- und Pflanzenarten dienen. Eine solche Situation zwingt zu grundlegenden Ver\u00e4nderungen im Agrarsektor, zumal sich die polnische Landwirtschaft derzeit auf die Modernisierung der landwirtschaftlichen Produktion und der l\u00e4ndlichen Gebiete vorbereitet. In der gesellschaftlichen Wahrnehmung sind Aktivit\u00e4ten zugunsten der Umwelt angesichts der Bedeutung von Strukturproblemen von geringer Bedeutung. Dies f\u00fchrt zu einer zunehmenden Bedrohung der Artenvielfalt in der Kulturlandschaft.     <\/p>\n<p>In Polen gibt es bisher keine klare Politik f\u00fcr eine nachhaltige l\u00e4ndliche Entwicklung, die den Schutz der biologischen Vielfalt in landwirtschaftlichen \u00d6kosystemen mit der Sicherung eines angemessenen Lebensstandards f\u00fcr die Landwirt:innen verbindet. Dies kann nur durch die Umsetzung von mehrj\u00e4hrigen Agrarumweltprogrammen erreicht werden, die zur F\u00f6rderung der guten <strong>landwirtschaftlichen Praxis<\/strong> und zum <strong>Erhalt der Artenvielfalt<\/strong> beitragen. <\/p>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div id=\"e-n-tab-content-1972\" role=\"tabpanel\" aria-labelledby=\"e-n-tabs-title-1972\" data-tab-index=\"2\" style=\"--n-tabs-title-order: 2;\" class=\" elementor-element elementor-element-5bb6f74 e-con-full e-flex e-con e-child\" data-id=\"5bb6f74\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-8bd681d elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"8bd681d\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<h4>Beispiele:<\/h4>\n<p>Im Jahr 2011 versuchte das landwirtschaftliche Beratungszentrum Wielkopolska in Posen, die biologische Vielfalt in landwirtschaftlichen Betrieben zu bewerten. Zu diesem Zweck f\u00fchrte es im Auftrag des Woiwodschaftsfonds f\u00fcr Umweltschutz und Wasserwirtschaft in Posen eine Untersuchung von 50 landwirtschaftlichen Betrieben durch. Die Betriebe wurden nach dem Zufallsprinzip ausgew\u00e4hlt und befragt. Die Untersuchung wurde gem\u00e4\u00df den Annahmen des Projekts \u201eBewertung des Zustands der Umwelt und der biologischen Vielfalt in besonders sensiblen Gebieten in der Woiwodschaft Gro\u00dfpolen\u201c durchgef\u00fchrt.  <\/p>\n<p>Die Befragung umfasste die folgenden Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Komponenten der landwirtschaftlichen biologischen Vielfalt,<\/li>\n<li>Vorkommen von Elementen, die die biologische Vielfalt potenziell f\u00f6rdern,<\/li>\n<li>Ma\u00dfnahmen, die die Erhaltung und Verbesserung der biologischen Vielfalt f\u00f6rdern,<\/li>\n<li>Ma\u00dfnahmen, die sich negativ auf die Erhaltung der biologischen Vielfalt auswirken,<\/li>\n<li>andere Aktivit\u00e4ten, die sich auf die biologische Vielfalt auswirken,<\/li>\n<li>Elemente des landwirtschaftlichen Umfelds, die sich auf die biologische Vielfalt auswirken.<\/li>\n<\/ul>\n<h5>Landwirtschaftliche Genressourcen<\/h5>\n<p>In den untersuchten Betrieben wurden zwischen ein und zehn verschiedenen Pflanzenarten angebaut. Die Erhebung ergab, dass 22% der untersuchten Betriebe 4 verschiedene Pflanzenarten und 20% der Betriebe 5 verschiedene Pflanzenarten anbauten (jeweils auf Grundlage der Aussaatstruktur des laufenden Jahres und des Vorjahres). <\/p>\n<p>Im Vorjahr bauten 20% der Betriebe 6 Pflanzenarten an.<\/p>\n<p>Die meisten angebauten Kulturen geh\u00f6rten zu den folgenden Gruppen: <strong>Getreide, Handelsgew\u00e4chse, Hackfr\u00fcchte, H\u00fclsenfr\u00fcchte und andere Futterpflanzen sowie Gem\u00fcse<\/strong>. Getreide war die am h\u00e4ufigsten gemeldete Pflanzenart. <\/p>\n<p>Meistens wurde nur 1 Pflanzenart aus derselben Pflanzengruppe angebaut, etwas seltener 2 Arten. Getreide war die Ausnahme. 28 bis 34% der Betriebe bauen 3 oder 4 Getreidearten an auf Grundlage der letztj\u00e4hrigen Aussaatstruktur und 28 bis 38% auf der Grundlage der aktuellen Aussaatstruktur.   <\/p>\n<p>Die ausgewerteten Erhebungen zeigen, dass die Situation im n\u00e4chsten Jahr \u00e4hnlich sein wird, mit Ausnahme des Anbaus der Getreidesorten. Die meisten Betriebe werden im n\u00e4chsten Jahr 2 oder 3 Getreidesorten anbauen (28 bzw. 30% der befragten Betriebe). <\/p>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<!-- dce invisible element 63d74ee -->\t\t<\/div>\n\t\t<div id=\"e-n-tab-content-1973\" role=\"tabpanel\" aria-labelledby=\"e-n-tabs-title-1973\" data-tab-index=\"3\" style=\"--n-tabs-title-order: 3;\" class=\" elementor-element elementor-element-6d40857 e-con-full e-flex e-con e-child\" data-id=\"6d40857\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-0117cfc elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"0117cfc\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>In Polen wurde bereits 1919, durch <strong>einen Erlass des Ministeriums f\u00fcr religi\u00f6se Bekenntnisse und Aufkl\u00e4rung<\/strong>, allgemeine Vorschriften zum Schutz seltener Tiere und Pflanzen eingef\u00fchrt. Die erste systematische Regelung des Artenschutzes war das erste Naturschutzgesetz von 1934. <\/p>\n<p>Der derzeitige Kanon des Artenschutzes in Polen wurde stark durch internationale Abkommen und EU-Rechte beeinflusst. Der grundlegende Rechtsakt zum Artenschutz ist in Polen heutzutage das <strong>Gesetz vom 16. April 2004<\/strong> \u00fcber den Naturschutz. Nach seinen Bestimmungen <strong>(Artikel 46 Absatz 1)<\/strong> umfasst der Artenschutz in Polen nicht nur den Schutz von bestimmten Pflanzen-, Tier- und Pilzarten, sondern auch den Schutz ihrer Lebensr\u00e4ume und Schutzgebiete.  <\/p>\n<p>Es wird zwischen <strong>\u201ein situ\u201c<\/strong>&#8211; und <strong>\u201eex situ\u201c<\/strong>-Artenschutz unterschieden. Im ersten Fall geht es um den Schutz an Orten, an denen Arten nat\u00fcrlich vorkommen, im zweiten Fall um den Schutz au\u00dferhalb solcher Orte. Ex situ-Schutz ist der Schutz von Exemplaren von Pflanzen, Tieren und Pilzen in Zoos, botanischen G\u00e4rten oder Genbanken, die in ihrem nat\u00fcrlichen Lebensraum vom Aussterben bedroht sind (<strong>Artikel 47 Absatz 1<\/strong>). Eines der Hauptziele der Ex-situ-Erhaltung ist die Wiederansiedlung von Exemplaren gef\u00e4hrdeter Arten in der nat\u00fcrlichen Umgebung im Rahmen von Erhaltungsprogrammen f\u00fcr diese Arten.    <\/p>\n<p>Die Arten sind durch Vorschriften des Umweltministers gesch\u00fctzt.<\/p>\n<p>Diese Vorschriften sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Verordnung des Umweltministers vom 5. Januar 2012 \u00fcber den Schutz von Pflanzenarten<\/li>\n<li>Verordnung des Umweltministers vom 12. Oktober 2011 \u00fcber den Schutz von Tierarten<\/li>\n<li>Verordnung des Umweltministers vom 9. Juli 2004 \u00fcber die unter Schutz stehenden Pilzarten<\/li>\n<\/ul>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<!-- dce invisible element 1bb12ce -->\t\t<\/div>\n\t\t<div id=\"e-n-tab-content-1974\" role=\"tabpanel\" aria-labelledby=\"e-n-tabs-title-1974\" data-tab-index=\"4\" style=\"--n-tabs-title-order: 4;\" class=\" elementor-element elementor-element-71456a8 e-flex e-con-boxed e-con e-child\" data-id=\"71456a8\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t<!-- dce invisible element 21996dd -->\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-631e34c elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"631e34c\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>Die Erforschung von \u00d6kotypen von Kulturpflanzen begann 1907. Ein wichtiger Naturwissenschaftler in diesem Bereich ist Prof. L. Kaznowski. Er hat nationale Sorten von Kulturpflanzen gesammelt und erforscht. Die Arbeiten von Prof. Kaznowski werden im Institut f\u00fcr Pflanzenz\u00fcchtung und Akklimatisierung in Radzik\u00f3w seit seiner Gr\u00fcndung fortgef\u00fchrt.   <\/p>\n<p>Eine Auswahl ist:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Nationales Zentrum f\u00fcr Pflanzengenressourcen,<\/strong> gegr\u00fcndet in der <strong>IHAR in Radzik\u00f3w<\/strong><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Elektronische Datenbank <strong>EGISET<\/strong><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Polnische Genbank<\/strong><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Pathogen Genbank,<\/strong> Institut f\u00fcr Pflanzenschutz in Pozna\u0144,<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Sammlungen von <strong>symbiotischen H\u00fclsenfr\u00fcchten,<\/strong> Ministerium f\u00fcr Landwirtschaft und l\u00e4ndliche Entwicklung<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div id=\"e-n-tab-content-1975\" role=\"tabpanel\" aria-labelledby=\"e-n-tabs-title-1975\" data-tab-index=\"5\" style=\"--n-tabs-title-order: 5;\" class=\" elementor-element elementor-element-0fbf5ab e-flex e-con-boxed e-con e-child\" data-id=\"0fbf5ab\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-9c629f6 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"9c629f6\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<h4>Saatgutbanken in Polen<\/h4>\n<h5>Samenbank im Botanischen Garten der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Powsin<\/h5>\n<p>Die 1992 gegr\u00fcndete kryogene Saatgutbank des Botanischen Gartens PAS in Powsin beinhaltet vor allem Samen seltener, bedrohter und gesetzlich gesch\u00fctzter heimischer Pflanzenarten. Aktuell lagern in der Bank Samen von 256 Pflanzenarten, die durch rund 850 Proben repr\u00e4sentiert werden. Sie ist die erste Bank in Europa, die Sammlungen unter kryogenen Bedingungen sammelt. Durch kryogene Bedingungen k\u00f6nnen die Eigenschaften des Saatguts bis zu mehreren tausend Jahren bewahrt werden. Dies ist aufgrund einer maximale Verlangsamung der mit der Samenalterung verbundenen Prozesse m\u00f6glich. Die Mittel der Saatgutbank werden schrittweise aufgestockt.   <\/p>\n<h5>Schlesische Saatgutbank<\/h5>\n<p>Die schlesische Saatgutbank befindet sich im Schlesischen Botanischen Garten. Sie ist seit 2011 in Betrieb. Ihr Hauptzweck ist die Lagerung von Samen seltener und gef\u00e4hrdeter Arten, die f\u00fcr die Region Oberschlesien wichtig sind. Dar\u00fcber hinaus sammelt die <strong>Bank Saatgut<\/strong> von Arten, die f\u00fcr bestimmte Lebensraumtypen charakteristisch sind. Diese sind oft nicht vom Aussterben bedroht, spielen aber eine sehr wichtige Rolle f\u00fcr das reibungslose Funktionieren der Gemeinschaften, denen sie angeh\u00f6ren.    <\/p>\n<h5>Bank in Pokrzydowo<\/h5>\n<p>Die Bank sammelt Samen alter Gem\u00fcsesorten, Obstb\u00e4ume und Zierblumen. Alte Pflanzensorten sind an die \u00f6rtlichen Gegebenheiten angepasst und sind manchmal widerstandsf\u00e4higer gegen Krankheiten und raue klimatische Bedingungen. Dar\u00fcber hinaus haben sie einen einzigartigen Geschmack und biologischen Wert.  <\/p>\n<h5>Saatgutbank in Warschau<\/h5>\n<p>Die Bank wird von Roman Muranyi und Malgorzata Zwierzynska geleitet. Sie f\u00fchren Konservierungsarbeiten und notwendige Forschungen durch. Die beiden haben eine Technik zum sicheren Einfrieren und Auftauen von Samen entwickelt. Bis 2001 wurden die Samen von etwa 100 polnischen gesch\u00fctzten und bedrohten Pflanzenarten getestet. Als \u201eNebenwirkung&#8220; der Forschung wurden Tausende von Setzlingen seltener Arten gewonnen. Diese Setzlinge wurden nicht zerst\u00f6rt, sondern im Botanischen Garten und in der Natur eingepflanzt. Auf diese Weise konnten drei polnische Pflanzenarten vor dem Aussterben bewahrt werden.     <\/p>\n<h5>Saatgutbank der Universit\u00e4t Danzig<\/h5>\n<p>Biolog:innen der Universit\u00e4t Danzig haben eine Samenbank mit gef\u00e4hrdeten Pflanzen<\/p>\n<p>aus Danzig-Vorpommern geschaffen.<\/p>\n<h5>Saatgutbank in Skierniewice<\/h5>\n<p>Im Regionalen Zentrum f\u00fcr gartenbauliche Vielfalt in Skierniewice wird eine Saatgutreserve f\u00fcr Gartenbau- und Obstpflanzen sowie f\u00fcr vom Aussterben bedrohte Pflanzen geschaffen. Das Projekt basiert auf einem 40-j\u00e4hrigen Programm zum Schutz der Genressourcen in Polen. In dieser Zeit hat sich eine riesige Samenbasis angesammelt. <a href=\"\">Derzeit enth\u00e4lt die Datenbank \u00fcber 10.000 verschiedene Genotypen von fast 70<\/a> <a href=\"\">Pflanzenarten und<\/a> Wildpflanzen, die mit Gem\u00fcsepflanzen verwandt sind.    Auch einige Zierpflanzenarten sind dort zu finden.<\/p>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div id=\"e-n-tab-content-1976\" role=\"tabpanel\" aria-labelledby=\"e-n-tabs-title-1976\" data-tab-index=\"6\" style=\"--n-tabs-title-order: 6;\" class=\" elementor-element elementor-element-54a1118 e-flex e-con-boxed e-con e-child\" data-id=\"54a1118\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-0a9b0d8 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"0a9b0d8\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>Die <strong>\u201evom Hof auf den Tisch\u201c-Strategie<\/strong> (farm to fork) ist ein neuer Ansatz der EU, durch den gesunde und qualitativ hochwertige Lebensmittel mit gesundheitsf\u00f6rdernden Eigenschaften bereitgestellt werden. Die <strong>gemeinsame Agrarpolitik<\/strong> zielt darauf ab, den Einsatz chemischer Pestizide und die damit verbundenen Risiken sowie den Einsatz von D\u00fcngemitteln und Antibiotika deutlich zu verringern. Die Strategie umfasst au\u00dferdem die:  <\/p>\n<p>Gew\u00e4hrleistung einer nachhaltigen Nahrungsmittelerzeugung,<\/p>\n<p>Gew\u00e4hrleistung der Ern\u00e4hrungssicherheit,<\/p>\n<p>F\u00f6rderung nachhaltiger Praktiken in der Lebensmittelverarbeitung, im Gro\u00df- und Einzelhandel, im Gastst\u00e4ttengewerbe und in der Gemeinschaftsverpflegung;<\/p>\n<p>F\u00f6rderung eines nachhaltigen Lebensmittelkonsums und Erleichterung des \u00dcbergangs zu einer gesunden und ausgewogenen Ern\u00e4hrung;<\/p>\n<p>Verringerung von Lebensmittelverlusten und -verschwendung in der Lebensmittelkette, Bek\u00e4mpfung von Lebensmittelverf\u00e4lschungen in der Lebensmittelversorgungskette.<\/p>\n<p>Die \u201evom Hof auf den Tisch\u201c-Strategie soll zur Verwirklichung einer systemischen Kreislaufwirtschaft beitragen. Sie zielt unter anderem darauf ab, die negativen Umweltauswirkungen der Lebensmittelverarbeitung und des Einzelhandels durch Ma\u00dfnahmen in den Bereichen Lebensmittelproduktion, Transport, Lagerung, Verpackung und Lebensmittelabf\u00e4llen zu verringern. Ein nachhaltiges Lebensmittelsystem muss den Menschen jederzeit, auch in Krisenzeiten, eine ausreichende und vielf\u00e4ltige Versorgung mit unbedenklichen, gesunden und erschwinglichen nachhaltigen Lebensmitteln bieten.  <\/p>\n<h5>ERN\u00c4HRUNGSSTRATEGIE 2030<\/h5>\n<p>ausgewogene und gesunde Ern\u00e4hrung,<\/p>\n<p>Nahrungsmittelsysteme, die einen gesunden Planeten unterst\u00fctzen,<\/p>\n<p>geschlossener Ressourcenkreislauf und Ressourceneffizienz,<\/p>\n<p>Steigerung von Innovation und Investitionen zur St\u00e4rkung der Gemeinschaften.<\/p>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<!-- dce invisible element b206d4a -->\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n                <\/div><div class=\"eael-accordion-list\">\n                <div id=\"spanien\" class=\"elementor-tab-title eael-accordion-header\" tabindex=\"0\" data-tab=\"4\" aria-controls=\"elementor-tab-content-1424\"><i aria-hidden=\"true\" class=\"fa-toggle fas fa-angle-right\"><\/i><span class=\"eael-accordion-tab-title\">Spanien<\/span><\/div><div id=\"elementor-tab-content-1424\" class=\"eael-accordion-content clearfix\" data-tab=\"4\" aria-labelledby=\"spanien\"><style>.elementor-1133 .elementor-element.elementor-element-e829107{--display:flex;--gap:0px 0px;--background-transition:0.3s;--padding-block-start:0px;--padding-block-end:0px;--padding-inline-start:0px;--padding-inline-end:0px;}.elementor-1133 .elementor-element.elementor-element-e829107:not(.elementor-motion-effects-element-type-background), .elementor-1133 .elementor-element.elementor-element-e829107 > .elementor-motion-effects-container > .elementor-motion-effects-layer{background-color:var( --e-global-color-7e84fad );}.elementor-1133 .elementor-element.elementor-element-e829107, .elementor-1133 .elementor-element.elementor-element-e829107::before{--border-transition:0.3s;}.elementor-1133 .elementor-element.elementor-element-94fafe3{--display:flex;--background-transition:0.3s;}.elementor-1133 .elementor-element.elementor-element-dae0d65{text-align:justify;color:var( --e-global-color-text );}.elementor-1133 .elementor-element.elementor-element-7dca7a6{--display:flex;--background-transition:0.3s;}.elementor-1133 .elementor-element.elementor-element-4c500dd{text-align:justify;color:var( --e-global-color-text );font-family:\"Roboto\", Sans-serif;font-size:1em;font-weight:400;}.elementor-1133 .elementor-element.elementor-element-1cbc725{--display:flex;--align-items:center;--container-widget-width:calc( ( 1 - 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Open items with Enter or Space, close with Escape and navigate using the Arrow keys.\">\n\t\t\t<div class=\"e-n-tabs-heading\" role=\"tablist\">\n\t\t\t\t\t\t\t<button id=\"e-n-tabs-title-1071\" class=\"e-n-tab-title\" aria-selected=\"true\" data-tab-index=\"1\" role=\"tab\" tabindex=\"0\" aria-controls=\"e-n-tab-content-1071\" style=\"--n-tabs-title-order: 1;\">\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-icon\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-title-text\">\n\t\t\t\t\t1.1 Nationale Richtlinien f\u00fcr die Erhaltung und Identifizierung der genetischen Ressourcen der landwirtschaftlichen Biodiversit\u00e4t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t<\/button>\n\t\t\t\t\t<button id=\"e-n-tabs-title-1072\" class=\"e-n-tab-title\" aria-selected=\"false\" data-tab-index=\"2\" role=\"tab\" tabindex=\"-1\" aria-controls=\"e-n-tab-content-1072\" style=\"--n-tabs-title-order: 2;\">\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-icon\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-title-text\">\n\t\t\t\t\t1.2 Regionale Listen landwirtschaftlicher Biodiversit\u00e4t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t<\/button>\n\t\t\t\t\t<button id=\"e-n-tabs-title-1073\" class=\"e-n-tab-title\" aria-selected=\"false\" data-tab-index=\"3\" role=\"tab\" tabindex=\"-1\" aria-controls=\"e-n-tab-content-1073\" style=\"--n-tabs-title-order: 3;\">\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-icon\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-title-text\">\n\t\t\t\t\t1.3 Schutzgebiete f\u00fcr die landwirtschaftliche biologische Vielfalt \u201ein situ&#8220; und \u201eex situ\u201c\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t<\/button>\n\t\t\t\t\t<button id=\"e-n-tabs-title-1074\" class=\"e-n-tab-title\" aria-selected=\"false\" data-tab-index=\"4\" role=\"tab\" tabindex=\"-1\" aria-controls=\"e-n-tab-content-1074\" style=\"--n-tabs-title-order: 4;\">\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-icon\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-title-text\">\n\t\t\t\t\t1.4 Keimplasmabanken und forschungsnahe Institutionen\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t<\/button>\n\t\t\t\t\t<button id=\"e-n-tabs-title-1075\" class=\"e-n-tab-title\" aria-selected=\"false\" data-tab-index=\"5\" role=\"tab\" tabindex=\"-1\" aria-controls=\"e-n-tab-content-1075\" style=\"--n-tabs-title-order: 5;\">\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-icon\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-title-text\">\n\t\t\t\t\t1.5 Karten zur Bestandserhaltung\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t<\/button>\n\t\t\t\t\t<button id=\"e-n-tabs-title-1076\" class=\"e-n-tab-title\" aria-selected=\"false\" data-tab-index=\"6\" role=\"tab\" tabindex=\"-1\" aria-controls=\"e-n-tab-content-1076\" style=\"--n-tabs-title-order: 6;\">\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-icon\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-title-text\">\n\t\t\t\t\t1.6. Organisationen, Verb\u00e4nde und Zusammenschl\u00fcsse von Saatguterzeuger:innen\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t<\/button>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<div class=\"e-n-tabs-content\">\n\t\t\t\t<div id=\"e-n-tab-content-1071\" role=\"tabpanel\" aria-labelledby=\"e-n-tabs-title-1071\" data-tab-index=\"1\" style=\"--n-tabs-title-order: 1;\" class=\"e-active elementor-element elementor-element-94fafe3 e-con-full e-flex e-con e-child\" data-id=\"94fafe3\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-dae0d65 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"dae0d65\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>Am 31. M\u00e4rz 2004 ratifizierte Spanien den <strong>Internationalen Vertrag \u00fcber pflanzengenetische Ressourcen f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft<\/strong> (im Folgenden \u201eInternationaler Vertrag\u201c) und \u00fcbernahm damit eine internationale Verpflichtung zur Erhaltung, nachhaltigen Nutzung und zum Austausch dieser Ressourcen. Der Internationale Vertrag wurde von der FAO-Konferenz am 3. November 2001 in Rom, Italien, angenommen und trat am 29. Juni 2004 in Kraft. Konkret sind die Ziele des Internationalen Vertrags \u201edie Erhaltung und nachhaltige Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft sowie die gerechte Aufteilung der sich aus ihrer Nutzung ergebenden Vorteile im Einklang mit dem \u00dcbereinkommen \u00fcber die biologische Vielfalt f\u00fcr nachhaltige Landwirtschaft und Ern\u00e4hrungssicherheit&#8220;. Die Erf\u00fcllung der im Rahmen des Vertrags eingegangenen Verpflichtungen tr\u00e4gt zur Erf\u00fcllung anderer Initiativen bei, an denen Spanien beteiligt ist, wie z. B. der Ziele f\u00fcr nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) der Agenda 2030, der Biodiversit\u00e4tsziele von Aichi oder der Ziele der Globalen Strategie f\u00fcr den Pflanzenschutz des \u00dcbereinkommens \u00fcber die biologische Vielfalt.   <\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus hat Spanien im Juni 2014 das <strong>Nagoya-Protokoll<\/strong> \u00fcber den Zugang zu genetischen Ressourcen und die ausgewogene und gerechte Aufteilung der sich aus ihrer Nutzung ergebenden Vorteile zum \u00dcbereinkommen \u00fcber die <strong>biologische Vielfalt<\/strong> (im Folgenden \u201eNagoya-Protokoll\u201c) ratifiziert, das am 12. Oktober 2014 in Kraft getreten ist. Das Nagoya-Protokoll sieht vor, dass der Zugang zu genetischen Ressourcen zur Nutzung im Einklang mit den nationalen Rechtsvorschriften der vorherigen Einwilligung nach Aufkl\u00e4rung und der Festlegung einvernehmlich vereinbarter Bedingungen unterliegt. Nach dem Nagoya-Protokoll m\u00fcssen Nutzer:innen, die aus L\u00e4ndern, in denen der Zugang reguliert ist auf genetische Ressourcen zur Nutzung zuzugreifen, eine Genehmigung einholen, die bescheinigt, dass der Zugang zu diesen Ressourcen gem\u00e4\u00df den nationalen Rechtsvorschriften des Bereitstellungslandes erfolgt ist.  <\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus sieht die <strong>Verordnung (EU) Nr. 511\/2014<\/strong> des Europ\u00e4ischen Parlaments und des Rates vom 16. April 2014 \u00fcber Ma\u00dfnahmen zur Einhaltung der Vorschriften durch die Nutzer:innen im Rahmen des Nagoya-Protokolls vor, dass alle Nutzer:innen von genetischen Ressourcen und traditionellem Wissen, das sich auf genetische Ressourcen bezieht, sicherstellen, dass sie gem\u00e4\u00df den geltenden Rechts- oder Verwaltungsvorschriften Zugang zu diesen Ressourcen erhalten haben und dass gegebenenfalls eine faire und gerechte Aufteilung der Vorteile erfolgt. <\/p>\n<p><strong>Die spanische Politik zur Erhaltung pflanzengenetischer Ressourcen<\/strong> ist im <strong>Gesetz 30\/2006<\/strong> vom 26. Juli \u00fcber Saatgut, Baumschulen und pflanzengenetische Ressourcen verankert. Dieses behandelt in Abschnitt IV die Verwaltung und den Schutz pflanzengenetischer Ressourcen. Es regelt erstmals mit Rechtsstatus die Bewirtschaftung und den Schutz pflanzengenetischer Ressourcen mit dem Ziel, ihre nachhaltige Nutzung sicherzustellen, die genetische Basis von Kulturpflanzen zu erweitern, die Forschung zu st\u00e4rken und die Schaffung enger Verbindungen zwischen genetischer Verbesserung und landwirtschaftlicher Entwicklung zu f\u00f6rdern. Abschnitt IV dieses Gesetzes wurde in Bezug auf den Zugang und die Erhaltung pflanzengenetischer Ressourcen unter Ber\u00fccksichtigung des aktuellen internationalen und nationalen Rahmens entwickelt,    <strong>insbesondere in einem Programm zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung pflanzengenetischer<\/strong>Ressourcen f\u00fcr Landwirtschaft und Ern\u00e4hrung. Das Programm wurde als Folge des <strong>K\u00f6niglichen Dekrets 199\/2017<\/strong>vom 3. M\u00e4rz zur Genehmigung und als Folge der Verordnung APA\/63\/2019 vom 23. Januar, zur Genehmigung des ersten <strong>Aktionsplans des Nationalen Programms zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen f\u00fcr Landwirtschaft und Ern\u00e4hrung (2018-2022), entwickelt. <\/strong>(2018-2022).<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang und unter Ber\u00fccksichtigung aller bereits genannten Punkte wurde das <strong>k\u00f6nigliche Dekret<\/strong> 429\/2020 vom 3. M\u00e4rz ver\u00f6ffentlicht. Es genehmigt die Verordnung \u00fcber den Zugang zu pflanzengenetischen Ressourcen f\u00fcr die Landwirtschaft und die Ern\u00e4hrung. Ziel dieses k\u00f6niglichen Dekrets ist die Entwicklung von Abschnitt IV des Gesetzes 30\/2006 vom 26. Juli zu vervollst\u00e4ndigen. Auf diese Weise regelt es den Zugang zu den spanischen pflanzengenetischen Ressourcen unter Ber\u00fccksichtigung der durch den Internationalen Vertrag und das Nagoya-Protokoll festgelegten Zugangsmechanismen. Das K\u00f6nigliche Dekret zielt auch darauf ab, die <strong>Pflanzenz\u00fcchtung unter Beteiligung der Betriebe zu f\u00f6rdern<\/strong> und die ihnen zur Verf\u00fcgung stehende genetische Basis zu erweitern sowie <strong>traditionelles Wissen<\/strong>, das f\u00fcr die pflanzengenetischen Ressourcen f\u00fcr Landwirtschaft und Ern\u00e4hrung in Spanien von Interesse ist, zu erhalten und zu sch\u00fctzen.   <\/p>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div id=\"e-n-tab-content-1072\" role=\"tabpanel\" aria-labelledby=\"e-n-tabs-title-1072\" data-tab-index=\"2\" style=\"--n-tabs-title-order: 2;\" class=\" elementor-element elementor-element-7dca7a6 e-con-full e-flex e-con e-child\" data-id=\"7dca7a6\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-4c500dd elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"4c500dd\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>In Spanien geh\u00f6rt zu den Priorit\u00e4ten des Nationalen Programms f\u00fcr die Erhaltung und Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen, die Erstellung eines Inventars der Ex-situ-Sammlungen des Nationalen Netzes. Das Nationale Programm wurde durch einen Ministerialerlass vom 23. April 1993 aufgestellt.<\/p>\n<p>Seit 1994 entwickelt, ver\u00f6ffentlicht und aktualisiert das <a href=\"https:\/\/webx.inia.es\/web_inventario_nacional\/Introduccioneng.asp\">Nationale Zentrum f\u00fcr pflanzengenetische Ressourcen<\/a> (CRF), im Rahmen seiner Arbeit als Dokumentationszentrum f\u00fcr die im Nationalen Netz erhaltenen pflanzengenetischen Ressourcen, das Nationale Inventar der am Programm beteiligten Sammlungen. Auf der <a href=\"https:\/\/webx.inia.es\/web_inventario_nacional\/Bus_generoeng.asp\">Website<\/a> k\u00f6nnen die Passdaten aller aufbewahrten Materialien durchsucht werden.<\/p>\n<p>In einigen Regionen Spaniens stellen \u00f6ffentliche Einrichtungen den Landwirt:innen einen Teil dieses genetischen Materials durch den Verkauf zur Verf\u00fcgung. Z. B. das IMIDRA in Madrid, oder das Zentrum f\u00fcr forstwirtschaftliche Forschung und Experimente (CIEF) in Valencia, bei dem Saatgut ausgeliehen werden kann.<\/p>\n<p>Lokale und regionale Saatgutbanken (CSB), die in einem n<a href=\"https:\/\/www.redsemillas.info\/\">ationalen Saatgutnetzwerk<\/a> organisiert sind, haben unter anderem ihre eigenen Listen und Austauschnetzwerke geschaffen. Das andalusische Netzwerk, gilt als eines der aktivsten Netzwerke Spaniens und verf\u00fcgt beispielsweise \u00fcber eine eigene sowie eine online verf\u00fcgbare Datenbank.<\/p>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div id=\"e-n-tab-content-1073\" role=\"tabpanel\" aria-labelledby=\"e-n-tabs-title-1073\" data-tab-index=\"3\" style=\"--n-tabs-title-order: 3;\" class=\" elementor-element elementor-element-1cbc725 e-con-full e-flex e-con e-child\" data-id=\"1cbc725\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-ebb7172 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"ebb7172\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<h4>A. In-situ und Erhalt alter Sorten auf Betrieben<\/h4>\n<p>In Spanien wird die \u00f6ffentliche in-situ-Erhaltung von Pflanzen in Naturschutzgebieten durchgef\u00fchrt. In all diesen Gebieten konzentrieren sich die Schutzma\u00dfnahmen jedoch auf die wilde Flora und Fauna, und nicht auf den Schutz wilder Arten, die mit kultivierten Arten verwandt sind. Aber es gibt ein paar Ausnahmen. Z. B. eine Initiative des CRF-INIA. Diese verbessert, mit Hilfe von \u00f6kogeografischen Kriterien und CAPFITOGEN-Instrumenten, den Umfang und die Qualit\u00e4t ihrer Lupinen-Sammlung und sammelt wilde Verwandten der wichtigsten Getreide- und H\u00fclsenfruchtarten. <\/p>\n<p>Abgesehen von der Arbeit von Saatgutunternehmen und kommerziellen Baumschulen beschr\u00e4nken sich die Aktivit\u00e4ten im Bereich der On-Farm-Erhaltung bisher auf private Gruppen, die in einem Saatgutnetzwerk organisiert sind. Dieses Netzwerk besteht aus <u>Saatgutbanken-Initiativen<\/u> (Community Seed Banks, CSB). Diese wiederum basieren auf Netzwerken von Saatgutverwalter:innen und Betrieben. Das <a href=\"https:\/\/www.comunidad.madrid\/centros\/finca-isla-arganda-rey\">Netzwerk<\/a> <a href=\"https:\/\/www.comunidad.madrid\/centros\/finca-isla-arganda-rey\">arbeitet a<\/a>uf lokaler Ebene mit 30 Gruppen.   <\/p>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-b0de95d elementor-widget__width-initial dce_masking-none elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"b0de95d\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figure class=\"wp-caption\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/webx.inia.es\/web_inventario_nacional\/Instituciones_eng.asp%20\" target=\"_blank\">\n\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"578\" height=\"407\" src=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img328.jpg\" class=\"attachment-full size-full wp-image-819\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img328.jpg 578w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img328-300x211.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 578px) 100vw, 578px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figcaption class=\"widget-image-caption wp-caption-text\">Grafik 1. Geografische Verteilung der \u00f6ffentlichen Einrichtungen, die dem nationalen Netz des Programms zur Erhaltung und Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen angeh\u00f6ren <\/figcaption>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/figure>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-32187ed elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"32187ed\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<h4>B. Ex situ-Schutzgebiete<\/h4>\n<p>Das <strong>Nationale Zentrum f\u00fcr pflanzengenetische Ressourcen<\/strong> (<strong>CRF<\/strong>) koordiniert das Nationale Netzwerk, aus \u00f6ffentlichen Einrichtungen, die Mitglieder des nationalen Netzes des Programms zur Erhaltung und Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen sind.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus beherbergt das <strong>andalusische Institut f\u00fcr Forschung und Ausbildung in den Bereichen Landwirtschaft, Fischerei, Ern\u00e4hrung und \u00f6kologische Produktion<\/strong> (<strong>IFAPA<\/strong>) in C\u00f3rdoba die Welt-Olivensorten-Sammlung. Sie geh\u00f6rt zur Welt-Olivensorten-Keimplasma-Bank.<\/p>\n<p>Auch in <strong>Valencia<\/strong> wird eine Keimplasmabank auf Grundlage von Arbeitssammlungen aus den verschiedenen botanischen Forschungsbereichen eingerichtet. Diese sind bereits im <a href=\"https:\/\/cibio.ua.es\/colecciones\/Cvegetales.html\">iberoamerikanischen Zentrum f\u00fcr biologische Vielfalt<\/a> (CIBIO) vorhanden. eplant ist die Schaffung einer Basissammlung (langfristige Erhaltung) und einer aktiven Sammlung (mittelfristige Erhaltung) in Anlehnung an die internationalen Erhaltungsstandards der FAO, IBPGR, IPGRI usw. Das Ziel ist eine weltweit f\u00fchrende Rolle f\u00fcr die Gattungen Bituminaria und Medicago (Sect. Dendrotelis) zu erhalten. Beide Gattungen geh\u00f6ren der Familie der Leguminosen an. <\/p>\n<p>Die <strong>Stiftung Miquel Agust\u00ed<\/strong> (<strong>FMA-UPC<\/strong> Saatgutbank) bewahrt eine sehr bedeutende Sammlung pflanzengenetischer Ressourcen von Gem\u00fcsearten, mit insgesamt 2428 Eintr\u00e4gen von 29 verschiedenen Gem\u00fcsearten, auf. Dieses Material stellt einen wichtigen Teil der kultivierten Artenvielfalt der g\u00e4ngigsten Gem\u00fcsearten dar. Die H\u00e4lfte der erhaltenen Sorten sind traditionelle katalanische Sorten, die von Landwirt:innen aus ganz Katalonien gespendet wurden. Ziel der Bank ist die Erhaltung des phytogenetischen Erbes des katalanischen Gartenbaus zu gew\u00e4hrleisten und die R\u00fcckf\u00fchrung des Materials auf die Anbaufl\u00e4chen in ganz Katalonien zu f\u00f6rdern.   <\/p>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div id=\"e-n-tab-content-1074\" role=\"tabpanel\" aria-labelledby=\"e-n-tabs-title-1074\" data-tab-index=\"4\" style=\"--n-tabs-title-order: 4;\" class=\" elementor-element elementor-element-b4aa067 e-flex e-con-boxed e-con e-child\" data-id=\"b4aa067\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-d92e6cd elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"d92e6cd\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>Erg\u00e4nzend zu dem bereits genannten Netzwerk gibt es noch <a href=\"http:\/\/www.redbag.es\/index.htm\">das Netzwerk der Keimplasmabanken f\u00fcr Wildpflanzen<\/a> <a href=\"http:\/\/www.redbag.es\/index.htm\">und einheimische Ressourcen (REDBAG<\/a>). Es setzt sich aus den spanischen Mitglieder:innen des \u201eNetzwerks der botanischen G\u00e4rten\u201d sowie weiteren Institutionen und Banken, die auch in der Bewirtschaftung von Wildarten t\u00e4tig sind, zusammen.<\/p>\n<p>Zu dem Netzwerk geh\u00f6ren:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.esmadrid.com\/informacion-turistica\/real-jardin-botanico\">K\u00f6niglicher Botanischer Garten von Madrid,<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bgci.org\/garden.php?id=2087%3Fid%3D2087\">K\u00f6niglicher Botanischer Garten Juan Carlos I.<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.gbif.es\/coleccion\/banco-de-germoplasma-vegetal-del-jardin-botanico-atlantico-gijon\/#%3A~%3Atext%3DEl%20Banco%20de%20germoplasma%20del%2Cnorte%20de%20la%20Pen%C3%ADnsula%20Ib%C3%A9rica\">Atlantischer Botanischer<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/marimurtra.cat\/es\/\">Botanischer Garten Marimurtra.<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/museuciencies.cat\/es\/el-nat\/las-sedes\/jardin-botanico-de-barcelona\/\">Botanischer Garten von Barcelona<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.jardibotanic.org\/\">Botanischer Garten der Universit\u00e4t von Valencia<\/a> <a href=\"https:\/\/jardibotanicdesoller.org\/es\/\">Botanischer Garten von Soller<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/laconcepcion.malaga.eu\/\">Botanisch-historischer Garten La Concepci\u00f3n in M\u00e1laga<\/a> <a href=\"https:\/\/www.jardinbotanico-clm.com\/\">Botanischer Garten von Castilla-La Mancha<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.juntadeandalucia.es\/medioambiente\/portal\/landing-page-%C3%ADndice\/-\/asset_publisher\/zX2ouZa4r1Rf\/content\/banco-de-germoplasma-vegetal-andaluz-bgva-\/20151\">Keimplasmabank f\u00fcr andalusische Pflanzen (BGVA)<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.bancodegermoplasma.upm.es\/#%3A~%3Atext%3DEl%20Banco%20de%20Germoplasma%20Vegetal%2Csitu%20de%20especies%20vegetales%20silvestres\">C\u00e9sar G\u00f3mez Campo Keimplasmabank der Polytechnischen Universit\u00e4t Madrid<\/a><\/p>\n<p>Ein Verzeichnis der Institutionen, die sich mit der Ex-situ-Erhaltung der biologischen Vielfalt von Pflanzen in Spanien befassen, ist unter diesem <a href=\"http:\/\/www.redbag.es\/Inventario_instituciones_implicadas_conserv_ex_situ.htm\">Link<\/a> zu finden.<\/p>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-f379ee3 elementor-widget__width-initial dce_masking-none elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"f379ee3\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figure class=\"wp-caption\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"592\" height=\"411\" src=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img350.jpg\" class=\"attachment-full size-full wp-image-823\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img350.jpg 592w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img350-300x208.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 592px) 100vw, 592px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figcaption class=\"widget-image-caption wp-caption-text\">Graphik 2. Geografische Verteilung der \u00f6ffentlichen Einrichtungen, die Mitglieder des spanischen Netzes der Keimplasmabanken f\u00fcr Wildpflanzen und einheimische Pflanzenressourcen (REDBAG) sind. <\/figcaption>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/figure>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div id=\"e-n-tab-content-1075\" role=\"tabpanel\" aria-labelledby=\"e-n-tabs-title-1075\" data-tab-index=\"5\" style=\"--n-tabs-title-order: 5;\" class=\" elementor-element elementor-element-a2658b0 e-flex e-con-boxed e-con e-child\" data-id=\"a2658b0\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-37dc359 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"37dc359\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>In Spanien wird die \u00f6ffentliche In-situ-Erhaltung in gesch\u00fctzten Gebieten durchgef\u00fchrt. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der wildlebenden Flora und Fauna. Bei landwirtschaftlichen Arten besteht der \u00fcbliche In-situ-Prozess zun\u00e4chst in der <strong>Sammlung und Charakterisierung des lokalen Materials,<\/strong> gefolgt von eventuellen Verbesserungsprozessen des Saatguts, die im Allgemeinen von \u00f6ffentlichen Einrichtungen durchgef\u00fchrt werden. Darauf folgt die Vermehrungsphase, die normalerweise von privaten Akteuren durchgef\u00fchrt wird. <\/p>\n<p>Die Keimplasmabanken der \u00f6ffentlichen Zentren k\u00f6nnen Pflanzenmaterial \u201e<em>in vivo\u201c<\/em> (in T\u00f6pfen) oder \u201ein vitro\u201c aufbewahren. Nur (wie bereits in einigen F\u00e4llen wie IMIDRA) verkaufen die \u00f6ffentlichen Einrichtungen das Material an den Markt. <\/p>\n<p>Auf diese Weise entstehen viele der Herkunftsbezeichnungen f\u00fcr Lebensmittel, z. B. f\u00fcr Wein, Gartenbauerzeugnisse (Pfirsiche von <strong>Calanda<\/strong>, <strong>Kirschen<\/strong> von Jerte) oder Verarbeitungserzeugnisse (galizisches Brot). Dank der Bem\u00fchungen der Erzeuger:innen werden nach und nach neue lokale Sorten eingef\u00fchrt. <\/p>\n<p>Wenn lokale Sorten bereits kommerziell genutzt werden und dar\u00fcber hinaus mit Herkunftsbezeichnungen verbunden sind, erfolgt die Erhaltung und Vermehrung vor allem in kommerziellen Baumschulen. Allerdings nur wenn eine Art Zertifizierung erforderlich ist. Ist das nicht der Fall wird das gewonnene und vervielf\u00e4ltigte Saatgut interessierten Landwirt:innen zur Verf\u00fcgung gestellt, die eine \u00e4hnliche Menge zur\u00fcckgeben oder Informationen \u00fcbermitteln, die in die Datenbank aufgenommen werden. Eine weitere M\u00f6glichkeit ist der Austausch der Saatgutinitiativen untereinander. Manchmal werden auch Setzlinge f\u00fcr mehrere vernetzte Genossenschaften verteilt, die finanzielle Unterst\u00fctzung leisten.  <\/p>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-35ba9ee elementor-widget__width-initial dce_masking-none elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"35ba9ee\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figure class=\"wp-caption\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"436\" height=\"330\" src=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img357.jpg\" class=\"attachment-full size-full wp-image-827\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img357.jpg 436w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img357-300x227.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 436px) 100vw, 436px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figcaption class=\"widget-image-caption wp-caption-text\">Grafik 3. Organisationen in Spanien, die am <a href=\"http:\/\/www.farmerspride.eu\/\">Projekt Farmers Pride<\/a> teilnehmen (http:\/\/www.farmerspride.eu\/) <\/figcaption>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/figure>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-f83cf45 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"f83cf45\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>Das Projekt \u201e<strong>European Farmer&#8217;s Pride<\/strong>\u201c wurde zwischen 2017 und 2020 entwickelt. Ziel des <strong>Projektes war der Aufbau<\/strong> eines europ\u00e4isches Netzwerk f\u00fcr die <strong>in-situ-<\/strong><strong>Erhaltung und nachhaltige Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen.<\/strong> Zu diesem Zweck zeigt Grafik 3 die Standorte der Institutionen oder Banken, die pflanzengenetische In-situ-Ressourcen aufbewahren und ihr Interesse an einem Beitritt zum Netzwerk bekundet haben. Sie zeigt dar\u00fcber hinaus die Institute und Organisationen, die die Einrichtung des Netzwerks unterst\u00fctzen.  <\/p>\n<p><strong>Das K\u00f6nigliche Dekret<\/strong> 124\/2017 zielt darauf ab die \u00f6ffentlich-private <strong>Zusammenarbeit mit Unternehmen die Saatgut produzieren zu f\u00f6rdern<\/strong>. Diese sollten sich ausschlie\u00dflich der Erzeugung und Vermarktung von Saatgut von Erhaltungssorten und Sorten, die f\u00fcr den Anbau unter besonderen Bedingungen entwickelt wurden, widmen. Dadurch wird die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der pflanzengenetischen Ressourcen gef\u00f6rdert. Allerdings liegt der Schwerpunkt auf Sorten, die an die lokalen Bedingungen angepasst sind. Das K\u00f6nigliche Dekret 429\/2020 legt das Verfahren zur Erlangung der Zugangsberechtigung zu pflanzengenetischen Ressourcen f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft fest, die bisher nur f\u00fcr Pflanzenzuchtbetriebe im Rahmen nationaler und ausl\u00e4ndischer Programme oder f\u00fcr Erhaltungsarbeiten zug\u00e4nglich waren. Bis auf wenige Ausnahmen ist dieses Material nicht f\u00fcr den Verkauf zu kommerziellen Zwecken bestimmt (zur Verwendung in landwirtschaftlichen Betrieben f\u00fcr den Anbau). Nur <strong>IMIDRA<\/strong> (<strong>Comunidad de Madrid)<\/strong> verkauft lokale Tomatenpflanzen, die in ihren Einrichtungen produziert werden, aber alle Z\u00fcchter:innen haben eine Beschreibung der Sorten und in einigen F\u00e4llen auch Informationen \u00fcber die Verkostungsergebnisse der Verbraucher:innen.    <\/p>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div id=\"e-n-tab-content-1076\" role=\"tabpanel\" aria-labelledby=\"e-n-tabs-title-1076\" data-tab-index=\"6\" style=\"--n-tabs-title-order: 6;\" class=\" elementor-element elementor-element-c46ddac e-flex e-con-boxed e-con e-child\" data-id=\"c46ddac\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-26a855c elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"26a855c\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>Um in Spanien Saatgut oder Baumschulpflanzen vermarkten zu k\u00f6nnen, muss das Fachpersonal zun\u00e4chst registriert werden. Auf der <a href=\"https:\/\/www.mapa.gob.es\/es\/agricultura\/temas\/medios-de-produccion\/semillas-y-plantas-de-vivero\/registro-de-productores\/\">Webseite des Ministeriums<\/a> kann ein \u00f6ffentliches Verzeichnis eingesehen werden, in dem die Betriebe aufgelistet sind nach den verschiedenen Artengruppen, die sie z\u00fcchten d\u00fcrfen.  The technical regulations for many of these groups provide for the classification of producers into three possible categories: breeder, reproducer or multiplier and set out the requirements for each.<\/p>\n<p>Parallel dazu gibt es Tauschnetzwerke und gemeinschaftlichen Saatgutbanken, die im Netzwerk Red de Semillas (<a href=\"http:\/\/www.redsemillas.info\/\">www.redsemillas.info<\/a>) organisiert sind. Diese Initiative hat das Ziel, die verschiedenen lokalen Projekte in Spanien zusammenzuf\u00fchren und Instrumente f\u00fcr die Durchf\u00fchrung von Aktivit\u00e4ten im Bereich des Erhalts und der Nutzung der landwirtschaftlichen Artenvielfalt bereitzustellen. Dies wird erzielt, indem sie zur Koordinierung der Aktivit\u00e4ten zwischen den verschiedenen Mitgliedern beitr\u00e4gt und ihre Teilnahme an nationalen und internationalen Projekten f\u00f6rdert. Das wichtigste Kapital des Netzwerks sind die Menschen und Organisationen, die ihm angeh\u00f6ren. Dazu geh\u00f6ren Landwirt:innen und landwirtschaftliche Organisationen, Agrarexpert:innen, Bef\u00fcrworter:innen von verantwortungsvollem Konsum und fairem Handel, lokale Aktionsgruppen, Keimplasma-Banken, Hochschulmitarbeiter:innen, Studierende, \u00f6kologische Bewegungen, Forschungszentren usw. \u00dcber die lokalen Netzwerke wird an der Erhaltung der genetischen Vielfalt in ihren Regionen gearbeitet und zwar durch die Wiederherstellung, Erhaltung, Verbesserung und Nutzung der lokalen landwirtschaftlichen Sorten, die von den Landwirt:innen \u00fcber Jahre hinweg weitergegeben wurden.  <\/p>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n                <\/div><div class=\"eael-accordion-list\">\n                <div id=\"fragebogen-zur-selbsteinschtzung-einheit-1\" class=\"elementor-tab-title eael-accordion-header\" tabindex=\"0\" data-tab=\"5\" aria-controls=\"elementor-tab-content-1425\"><i aria-hidden=\"true\" class=\"fa-toggle fas fa-angle-right\"><\/i><span class=\"eael-accordion-tab-title\">Fragebogen zur Selbsteinsch\u00e4tzung Einheit 1<\/span><\/div><div id=\"elementor-tab-content-1425\" class=\"eael-accordion-content clearfix\" data-tab=\"5\" aria-labelledby=\"fragebogen-zur-selbsteinschtzung-einheit-1\"><style>.elementor-2326 .elementor-element.elementor-element-83ec610{padding:0em 0em 0em 0em;}.elementor-2326 .elementor-element.elementor-element-b3e9d68 > .elementor-widget-wrap > .elementor-widget:not(.elementor-widget__width-auto):not(.elementor-widget__width-initial):not(:last-child):not(.elementor-absolute){margin-bottom:5px;}.elementor-2326 .elementor-element.elementor-element-b3e9d68 > .elementor-element-populated{padding:2em 2em 2em 2em;}.elementor-2326 .elementor-element.elementor-element-d1ee232 .elementor-button{font-family:var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;font-weight:var( --e-global-typography-text-font-weight );fill:var( --e-global-color-a0bdb9c );color:var( --e-global-color-a0bdb9c );background-color:var( --e-global-color-7e84fad );}.elementor-2326 .elementor-element.elementor-element-d1ee232 .elementor-button:hover, .elementor-2326 .elementor-element.elementor-element-d1ee232 .elementor-button:focus{background-color:var( --e-global-color-secondary );}<\/style>\t\t<div data-elementor-type=\"section\" data-elementor-id=\"2326\" class=\"elementor elementor-2326 elementor-646\" data-elementor-post-type=\"elementor_library\">\n\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-83ec610 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"83ec610\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-b3e9d68\" data-id=\"b3e9d68\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-d1ee232 elementor-widget elementor-widget-button\" data-id=\"d1ee232\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"button.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-button-wrapper\">\n\t\t\t<a class=\"elementor-button elementor-button-link elementor-size-sm\" href=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/biodiversity-old-varieties-traditional-food-heritage-and-niche-market\/questionnaire-1\">\n\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-content-wrapper\">\n\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-text\">Weiter zum Fragebogen<\/span>\n\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t<\/a>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n                <\/div><\/div>\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\n<\/div>\n                <\/div><div class=\"eael-accordion-list\">\n                <div id=\"section-2\" class=\"elementor-tab-title eael-accordion-header\" tabindex=\"0\" data-tab=\"2\" aria-controls=\"elementor-tab-content-2312\"><span class=\"eael-accordion-tab-title\">2. Landwirtschaftliche Biodiversit\u00e4t<\/span><i aria-hidden=\"true\" class=\"fa-toggle fas fa-angle-right\"><\/i><\/div><div id=\"elementor-tab-content-2312\" class=\"eael-accordion-content clearfix\" data-tab=\"2\" aria-labelledby=\"section-2\">\t\t<div data-elementor-type=\"section\" data-elementor-id=\"1102\" class=\"elementor elementor-1102 elementor-218\" data-elementor-post-type=\"elementor_library\">\n\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-cc01708 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"cc01708\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-347c134\" data-id=\"347c134\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap 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F\u00f6rderung der \u201evom Hof auf den Tisch\u201d-Strategie in Deutschland, Italien, Polen, Spanien<\/span><\/div><div id=\"elementor-tab-content-3051\" class=\"eael-accordion-content clearfix\" data-tab=\"1\" aria-labelledby=\"21-initiativen-zur-frderung-der-vom-hof-auf-den-tisch-strategie-in-deutschland-italien-polen-spanien\"><style>.elementor-1200 .elementor-element.elementor-element-a7820e5{--display:flex;--gap:0px 0px;--background-transition:0.3s;--padding-block-start:0px;--padding-block-end:0px;--padding-inline-start:0px;--padding-inline-end:0px;}.elementor-1200 .elementor-element.elementor-element-1133a83{--display:flex;--background-transition:0.3s;}.elementor-1200 .elementor-element.elementor-element-88f8ab8{text-align:justify;color:var( --e-global-color-text );}.elementor-1200 .elementor-element.elementor-element-9482477{--display:flex;--background-transition:0.3s;}.elementor-1200 .elementor-element.elementor-element-56a6dba{text-align:justify;color:var( 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Open items with Enter or Space, close with Escape and navigate using the Arrow keys.\">\n\t\t\t<div class=\"e-n-tabs-heading\" role=\"tablist\">\n\t\t\t\t\t\t\t<button id=\"e-n-tabs-title-5981\" class=\"e-n-tab-title\" aria-selected=\"true\" data-tab-index=\"1\" role=\"tab\" tabindex=\"0\" aria-controls=\"e-n-tab-content-5981\" style=\"--n-tabs-title-order: 1;\">\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-icon\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-title-text\">\n\t\t\t\t\tDeutschland\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t<\/button>\n\t\t\t\t\t<button id=\"e-n-tabs-title-5982\" class=\"e-n-tab-title\" aria-selected=\"false\" data-tab-index=\"2\" role=\"tab\" tabindex=\"-1\" aria-controls=\"e-n-tab-content-5982\" style=\"--n-tabs-title-order: 2;\">\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-icon\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-title-text\">\n\t\t\t\t\tItalien\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t<\/button>\n\t\t\t\t\t<button id=\"e-n-tabs-title-5983\" class=\"e-n-tab-title\" aria-selected=\"false\" data-tab-index=\"3\" role=\"tab\" tabindex=\"-1\" aria-controls=\"e-n-tab-content-5983\" style=\"--n-tabs-title-order: 3;\">\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-icon\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-title-text\">\n\t\t\t\t\tPolen\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t<\/button>\n\t\t\t\t\t<button id=\"e-n-tabs-title-5984\" class=\"e-n-tab-title\" aria-selected=\"false\" data-tab-index=\"4\" role=\"tab\" tabindex=\"-1\" aria-controls=\"e-n-tab-content-5984\" style=\"--n-tabs-title-order: 4;\">\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-icon\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t<span class=\"e-n-tab-title-text\">\n\t\t\t\t\tSpanien\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t<\/button>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<div class=\"e-n-tabs-content\">\n\t\t\t\t<div id=\"e-n-tab-content-5981\" role=\"tabpanel\" aria-labelledby=\"e-n-tabs-title-5981\" data-tab-index=\"1\" style=\"--n-tabs-title-order: 1;\" class=\"e-active elementor-element elementor-element-1133a83 e-con-full e-flex e-con e-parent\" data-id=\"1133a83\" data-element_type=\"container\" data-core-v316-plus=\"true\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-88f8ab8 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"88f8ab8\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<h4>Slow-Food Netzwerk Deutschland<\/h4>\n<p><strong>Slow Food<\/strong> ist ein globales Netzwerk mit zahlreichen Initiativen in mehr als 160 L\u00e4ndern. <a href=\"https:\/\/www.slowfood.de\/\">Slow Food Deutschland<\/a> wurde 1992 als erster nationaler Verein au\u00dferhalb Italiens gegr\u00fcndet:<\/p>\n<ul>\n<li>Er setzt sich f\u00fcr eine Lebensmittelerzeugung ein, die auf fairen Beziehungen beruht und Biodiversit\u00e4t, Klima und Gesundheit f\u00f6rdert.<\/li>\n<li>Ziel des politischen Engagements ist ein sozial und \u00f6kologisch verantwortliches Lebensmittelsystem, das Mensch und Tier sowie Umwelt und Klima sch\u00fctzt.<\/li>\n<li>Verbreitung von Ern\u00e4hrungswissen, engagierter Bildungsarbeit, Veranstaltungen, Lobbyarbeit und Kampagnen auf lokaler, nationaler sowie europ\u00e4ischer Ebene.<\/li>\n<li>Die Homepage bietet einen deutschlandweiten \u00dcberblick \u00fcber teilnehmende Restaurants, Unterst\u00fctzende, Veranstaltungen, etc.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.slowfood.de\/was-wir-tun\/arche_des_geschmacks\">\u201eArche des Geschmacks&#8220;<\/a>: Projekt zur Rettung vergessener Sorten und Arten<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Regionalwert AGs:<\/h4>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/regionalwert-impuls.de\/\">Regionalwert AGs<\/a> sind regionale Unterst\u00fctzungsnetzwerke, die als Aktiengesellschaften organisiert sind. Meist beteiligen sich Privatpersonen aus der Region, allerdings manchmal auch an Unternehmen, Vereine oder Stiftungen \u00fcber den Kauf von Aktien an Regionalwert AGs.<\/p>\n<ul>\n<li>Ziel der Regionalwert AGs ist die Unterst\u00fctzung der Entwicklung der kurzen Wege in der Region. Sie tun dies durch die Bereitstellung von Finanzmitteln. Das Geld aus der Ausgabe von Aktien wird verwendet, um erschwingliche Kredite zu gew\u00e4hren oder Eigentumsanteile (z. B. stille Beteiligungen) an Betrieben des Lebensmittelsektors (Erzeugung, Verarbeitung, Handel) einer Region zu erwerben.  <\/li>\n<li>\u00dcber die geforderte Berichterstattung zu \u00f6konomischen Aspekten ihres Investments hinaus, erwarten die Aktion\u00e4r:innen in der Regel eine detaillierte Berichterstattung \u00fcber den \u00f6kologischen und teilweise auch sozialen Nutzen der gef\u00f6rderten Unternehmen bzw. der Wirkungen ihrer Investments.<\/li>\n<li>In Deutschland gibt es derzeit 9 Regionalwert AGs. Zusammen verf\u00fcgen sie \u00fcber ein Grundkapital von \u00fcber 15 Mio. Euro. Das Grundkapital wird von insgesamt mehr als 5000 Aktion\u00e4r:innen bereitgestellt. Die 9 Netzwerke arbeiten mit mehr als 200 Partnerunternehmen entlang der Wertsch\u00f6pfungskette zusammen. Drei weitere Netzwerke befinden sich in der Gr\u00fcndungsphase.   <\/li>\n<li>Diese <a href=\"https:\/\/regionalwert-impuls.de\/regionalwert-ags\/\">Homepage<\/a> bietet einen deutschlandweiten \u00dcberblick \u00fcber die Regionalwert AGs.<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Ern\u00e4hrungsr\u00e4te: regionale, faire und \u00f6kologische Lebensmittelversorgung<\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/ernaehrungsraete.org\/\">Ern\u00e4hrungsr\u00e4te<\/a> f\u00f6rdern die regionale Lebensmittelproduktion und faire Preise f\u00fcr Landwirtschaftsbetriebe.<\/p>\n<ul>\n<li>Derzeit gibt es 45 Ern\u00e4hrungsr\u00e4te, die sich f\u00fcr ein nachhaltiges und demokratisches Ern\u00e4hrungssystem einsetzen.<\/li>\n<li>Die Homepage bietet einen deutschlandweiten \u00dcberblick \u00fcber die bisherigen Ern\u00e4hrungsr\u00e4te.<\/li>\n<li>Das Projekt verfolgt drei Hauptziele: es unterst\u00fctzt die Vernetzung und den Austausch unter den Ern\u00e4hrungsr\u00e4ten und -initiativen, es dient als Aush\u00e4ngeschild und Sprachrohr f\u00fcr die noch sehr junge Ern\u00e4hrungsratsbewegung und es treibt den Aufbau einer Dachorganisation f\u00fcr das Netzwerk mit eigenen Strukturen und Rechtsformen voran.<\/li>\n<li>Das Netzwerkb\u00fcro ber\u00e4t Gr\u00fcndungsinitiativen, organisiert Austauschformate und vertritt das Netzwerk nach au\u00dfen. Des Weiteren vermittelt es Ansprechpartner:innen f\u00fcr konkrete Fragen oder Projektideen und koordiniert die Vorbereitungen zur Gr\u00fcndung eines Netzwerkvereins.<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Der Verband der Regionalen Lebensmittelinitiativen<\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/www.regionalbewegung.de\/\">Der Bundesverband die \u201eRegionalbewegung\u201d<\/a> versteht sich als Kompetenznetzwerk.<\/p>\n<ul>\n<li>Er vertritt eine Vielzahl von Initiativen, die eine nachhaltige und regionale Lebensmittelproduktion und den Aufbau kurzer Ketten unterst\u00fctzen.<\/li>\n<li>Er stellt seinen Mitglieder:innen Wissen und F\u00e4higkeiten sowie Dienstleistungen zur Verf\u00fcgung. Diese reichen von Beratung bis hin zur Appentwicklung, um verschiedene lokale Aktivit\u00e4ten, Gesch\u00e4fte und Produkte zu f\u00f6rdern.<\/li>\n<li>Eine \u00dcbersicht in Form einer Karte und eine Liste der Mitglieder finden Sie auf der <a href=\"https:\/\/www.regionalbewegung.de\/netzwerk\/\">Webseite<\/a> der Regionalbewegung.<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Modellregionen f\u00fcr \u00f6kologischen Landbau<\/h4>\n<p>Modellregionen f\u00fcr den \u00f6kologischen Landbau sind Initiativen, die von einigen Bundesl\u00e4ndern gef\u00f6rdert sich auf regionaler Ebene f\u00fcr den \u00d6ko-Landbau und Auf- und Ausbau kurzer Lebensmittelketten einsetzen. Daf\u00fcr etablieren und managen sie Netzwerke von \u00d6ko-Erzeugern und Lebensmittelverarbeitenden. Zus\u00e4tzlich organisieren diese Netzwerke Sensibilisierungsma\u00dfnahmen und st\u00e4rken die Vermarktungsstruktur f\u00fcr regional erzeugte Lebensmittel (kurze Ketten). Derzeit gibt es 9 Modellregionen in Baden-W\u00fcrttemberg, 27 Modellregionen in Bayern und acht in Hessen.   <\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.biomusterregionen-bw.de\/Startseite\">Baden-W\u00fcrttemberg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.oekomodellregionen.bayern\/ueberblick\/\">Bavaria<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.oekomodellregionen-hessen.de\/\">Hesse <\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Naturparks<\/strong>, <strong>Biosph\u00e4renreservate<\/strong> und zum Teil auch Nationalparks k\u00f6nnen eine wichtige Rolle bei der Erhaltung alter Sorten spielen.<\/p>\n<p>Mit ihrer Aufgabe Regionalentwicklung, Landschaftspflege und Biodiversit\u00e4t zusammenzubringen, geh\u00f6rt die F\u00f6rderung alter Sorten und Arten sowie kurzer Lebensmittelketen oft zu ihrem Aufgabengebiet. Sie initiieren Projekte zur Entwicklung bestimmter Produkte, werben daf\u00fcr (z.B. im Tourismusbereich) und definieren Qualit\u00e4tsstandards (z.B. durch eigene Labels oder Marken). Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen die Gro\u00dfschutzgebietsverwaltungen eine wertvolle Rolle bei der Beschaffung von Finanzmitteln f\u00fcr Projekte oder der Bereitstellung von Wissen und der Entwicklung von Netzwerken spielen.  <\/p>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div id=\"e-n-tab-content-5982\" role=\"tabpanel\" aria-labelledby=\"e-n-tabs-title-5982\" data-tab-index=\"2\" style=\"--n-tabs-title-order: 2;\" class=\" elementor-element elementor-element-9482477 e-con-full e-flex e-con e-parent\" data-id=\"9482477\" data-element_type=\"container\" data-core-v316-plus=\"true\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-56a6dba elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"56a6dba\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>In <strong>Umbrien<\/strong> begannen die wichtigsten Initiativen zur Erhaltung und Entwicklung der genetischen Ressourcen in den 1980er Jahren.<\/p>\n<p>Eine der ersten Initiativen war 1981 die <strong>Gr\u00fcndung des Konsortiums zum Schutz der Montefalco-Weine, <\/strong>in dem sich alle Weinbaubetriebe der Region zusammenschlossen, weil die genetische Ressource, <strong>die Rebe \u201eSagrantino&#8220;, <\/strong>aufgrund geringerer Produktivit\u00e4t h\u00e4ufig durch nicht einheimische Sorten ersetzt wurde. Geschmacklich konkurrenzf\u00e4hig, gilt der heute gesch\u00fctzte <strong>Sagrantino DOCG<\/strong> heute mit 660 ha als einer der wertvollsten Rotweine Italiens und ist weit \u00fcber die Grenzen Italiens bekannt und gesch\u00e4tzt. <\/p>\n<p>Ein weiteres Beispiel ist die genetische Ressource <strong>Farro di Monteleone,<\/strong> die als lokale Population eines Emmer-\u00d6kotyps (<strong>Triticum dicoccum<\/strong>) untersucht wurde. Diese Getreidesorte wird traditionell in dem kleinen Dorf Monteleone di Spoleto und der Umgebung angebaut. Nach den von der Universit\u00e4t Perugia geleiteten Studien und der Gr\u00fcndung des <strong>Konsortiums<\/strong> wurde die g.U. von der Europ\u00e4ischen Kommission nach einer positiven Stellungnahme des italienischen Ministeriums f\u00fcr Landwirtschaft, Ern\u00e4hrung und Forstwirtschaft freigegeben. <strong>Alte Getreidesorten<\/strong> werden immer beliebter und somit auch vermehrt gepflanzt und geerntet, um Mehle f\u00fcr Spezialbrot (Triticum aestivum) oder Teigwaren (Triticum durum) herzustellen. Diese und andere Mehle stellen eine interessante Nische f\u00fcr landwirtschaftliche Betriebe dar.  <\/p>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-272af78 dce_masking-none elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"272af78\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1296\" height=\"419\" src=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img385.jpg\" class=\"attachment-full size-full wp-image-747\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img385.jpg 1296w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img385-300x97.jpg 300w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img385-1024x331.jpg 1024w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img385-768x248.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1296px) 100vw, 1296px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-cd814f7 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"cd814f7\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>Ein Beispiel f\u00fcr ein laufendes Verfahren zur geografischen Herkunftsangabe ist die Fagiolina del Trasimeno V<strong>igna unguicolata<\/strong> L. Walp. Das ist eine Bohnensorte, die traditionell an den Ufern des Trasimenischen Sees und den umliegenden H\u00fcgeln angebaut wird. Diese Sorte drohte  <strong>in den 1960er Jahren <\/strong>aufgrund der unterschiedlichen Reife- und Erntezeiten (Ende Juli &#8211; Anfang Oktober) aus der Kulturlandschaft zu verschwinden, weil die Erntezeiten nur von vier Betrieben eingehalten wurden. Die Bohnensorte hat ihren Ursprung in Nordafrika und kam in der ersten Phase des R\u00f6mischen Reiches in die Region. In den 1990er Jahren begannen die Universit\u00e4t Perugia, die Provinz Perugia und die Gemeinde Trasimeno und Mittleres Tibertal mit genetischen Studien an den verbliebenen Populationen und der <strong>Charakterisierung der Sorte<\/strong>, die eine sehr gro\u00dfe Artenvielfalt in Bezug auf Farben, Schalenmerkmale und Geschmack aufwiesen. <strong>Slow Food<\/strong> erkannte diese biologische Vielfalt im Jahr 2006 bei einem Slow Food-Pr\u00e4sidium als eine der wichtigsten Sorten biologischer Vielfalt weltweit an.  <\/p>\n<p>Nach diesen Studien, Anerkennungen und Auszeichnungen wurde die Fagiolina del Trasimeno schnell sehr beliebt. Heute wird sie von etwa 40 Betrieben produziert, von denen die meisten an einem Erzeugerkonsortium beteiligt sind. Dar\u00fcber hinaus wird sie in traditionellen Rezepten von Chefk\u00f6ch:innen der renommiertesten Restaurants am Trasimeno-See verwendet und vor allem in den mittleren und n\u00f6rdlichen Regionen Italiens zu einem Preis zwischen 16\u20ac und 24\u20ac pro Kilo vermarktet.<\/p>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-d4c85ad dce_masking-none elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"d4c85ad\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"675\" height=\"450\" src=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img389.jpg\" class=\"attachment-full size-full wp-image-751\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img389.jpg 675w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img389-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 675px) 100vw, 675px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-92a67a4 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"92a67a4\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>Die landwirtschaftliche Biodiversit\u00e4t Umbriens wird unter anderem auch durch die Vielzahl von <strong>Olivenbaumsorten<\/strong> gepr\u00e4gt. Von denen sind einige im <strong>Register der regionalen genetischen Ressourcen eingetragen<\/strong> und bilden <strong>verschiedene Produktionsgebiete ab<\/strong>. Die <strong>Keimplasmabanken<\/strong> und die Sammlung von <strong>Kulturpflanzen in Versuchsfeldern verschiedener<\/strong> <strong>Forschungszentren<\/strong> der <strong>Universit\u00e4t Perugia<\/strong> arbeiten in Initiativen auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene zusammen, um Studien \u00fcber die genetischen Ressourcen des Olivenbaums und ihre weitere Entwicklung in den Betrieben zu vertiefen.   <\/p>\n<p>Die f\u00fcnf Unterzonen, <strong>Colli di Assisi-Spoleto<\/strong>,  <strong>Colli Martani<\/strong>,  <strong>Colli Amerini<\/strong>,  <strong>Colli del Trasimeno <\/strong>und <strong>Colli Orvietani<\/strong>sind als g.U. Umbrien zertifiziert. Sie basieren auf geografischen Herkunftsregionen und spezifischen Kulturpflanzen, die die biologischen und sensorischen Eigenschaften des nativen Oliven\u00f6ls extra unterscheiden, auch im Hinblick auf die von der Europ\u00e4ischen Beh\u00f6rde f\u00fcr Lebensmittelsicherheit (EFSA) anerkannten gesundheitsf\u00f6rdernden Eigenschaften einiger EVOO-Verbindungen. Das Gebiet zwischen Assisi und Spoleto wurde wegen seiner traditionellen Landschaften, die durch abfallende Trockenmauern gekennzeichnet sind, als eines der FAO <strong>Global Important Agricultural Heritage Systems<\/strong> (GIAHS) anerkannt. <\/p>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-13228fc dce_masking-none elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"13228fc\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"532\" height=\"399\" src=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img392.jpg\" class=\"attachment-full size-full wp-image-755\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img392.jpg 532w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img392-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 532px) 100vw, 532px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-c432c68 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"c432c68\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p><strong>Auch wenn Tr\u00fcffel<\/strong>derzeit nicht in das regionale Register der genetischen Ressourcen aufgenommen sind, spielen sie eine wichtige Rolle bei Betrachtung der Biodiversit\u00e4t Umbriens. Daher k\u00f6nnen sie als <strong>potenzielle Fallstudie <\/strong>zu den Initiativen f\u00fcr eine nachhaltige l\u00e4ndliche Entwicklung im Rahmen der \u201evom Hof auf den Tisch\u201c-Strategien hinzugef\u00fcgt werden.<\/p>\n<p>Der Tr\u00fcffel (Knolle) wurde in die <strong>Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO<\/strong> aufgenommen und z\u00e4hlt als wichtige genetische Ressource. Das Gebiet, in dem in Umbrien Tr\u00fcffel angebaut wird, umfasst acht Gemeinden. (Cascia, Citerna, Citt\u00e0 di Castello, Gubbio, Norcia, Pietralunga, Scheggino und Valtopina). Dort werden verschiedene Tr\u00fcffelsorten angebaut, unter ihnen sind <strong>Tuber magnatum Pico<\/strong> (ein pr\u00e4mierter wei\u00dfer Tr\u00fcffel), <strong>Tuber melanosporum Vitt.<\/strong> (ein pr\u00e4mierter Schwarzer Tr\u00fcffel), <strong>Tuber aestivum Vitt<\/strong>. auch bekannt als \u201escorzone\u201c und zu guter Letzt der  <strong>Tuber aestivum Vitt. forma Uncinatum (Chatin), <\/strong>der genetisch identisch mit der vorhergehenden Sorte ist, aber im Gegensatz zur vorherigen Sorte im Herbst\/Winter erh\u00e4ltlich ist.<\/p>\n<p>Die Tr\u00fcffel, die in Italien eine tief verwurzelte gastronomische Tradition haben, wurden in den Nationalen Plan f\u00fcr die Tr\u00fcffelversorgungskette 2017-2020 aufgenommen und dar\u00fcber hinaus als genetische Ressource von landwirtschaftlichem Interesse anerkannt \u2013 mit jahrzehntelanger Erfahrung im Bereich des Schutzes von Wildtr\u00fcffelgebieten, der kontrollierten Entwicklung von Tr\u00fcffel-Mykorrhiza-Pflanzen und der Habitat-Umweltforschung, die sich auf die nachhaltige Nutzung konzentriert.<\/p>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-2df5c83 dce_masking-none elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"2df5c83\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"294\" src=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img396.jpg\" class=\"attachment-large size-large wp-image-759\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img396.jpg 600w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/img396-300x147.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div id=\"e-n-tab-content-5983\" role=\"tabpanel\" aria-labelledby=\"e-n-tabs-title-5983\" data-tab-index=\"3\" style=\"--n-tabs-title-order: 3;\" class=\" elementor-element elementor-element-af90a45 e-con-full e-flex e-con e-parent\" data-id=\"af90a45\" data-element_type=\"container\" data-core-v316-plus=\"true\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-3e85b49 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"3e85b49\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<h4><a href=\"https:\/\/www.accenture.com\/pl-pl\/insights\/consumer-goods-services\/report-sustainable-agriculture-poland\">Nachhaltige-Lebensmittel-Initiativen in Polen<\/a><\/h4>\n<p>Vor welchen Herausforderungen steht der Markt f\u00fcr nachhaltige Lebensmittel? Und wie gro\u00df ist sein Potenzial? Antworten auf diese Fragen finden sich in einem von Accenture erstellten Bericht. F\u00fcr diesen wurden 1.031 Personen aus verschiedenen Altersgruppen befragt und Interviews mit Unternehmen gef\u00fchrt. Die Ver\u00f6ffentlichung enth\u00e4lt auch eine Analyse der potenziellen Chancen, die sich aus dem ver\u00e4nderten Marktumfeld ergeben.   <\/p>\n<p>Dadurch , dass sich die Verbraucher:innen der Rolle von Lebensmitteln immer bewusster werden und gleichzeitig das Klima und die Umwelt sch\u00fctzen sowie akzeptable Lebensmittelpreise aufrechterhalten wollen, sind neue Nischenm\u00e4rkte entstanden. Es handelt sich um Produkte der nachhaltigen Landwirtschaft. F\u00fcr diese werden von polnischen Konsument:innen 64,6 Milliarden PLN j\u00e4hrlich ausgeben. Dies ist eine Gelegenheit, einen riesigen Markt aufzubauen, der heute noch eine Nische ist.  <\/p>\n<p>Den Verbraucher:innen ist klar, dass solche Produkte mehr kosten als konventionell erzeugte Produkte und sie sind trotzdem bereit, daf\u00fcr mehr zu bezahlen (wenn auch weniger als f\u00fcr Bio-Lebensmittel). F\u00fcr Unternehmen und Landwirt:innen ist dies eine Chance, h\u00f6here Gewinne beim Verkauf und der Produktion von Lebensmitteln zu erzielen, aber auch Teil des weltweiten Trends zu Klimaschutz und ressourcenbewusstem Wirtschaften zu sein. Die Entwicklung dieses Marktes wird durch die EU-Politik und Subventionen f\u00fcr die Entwicklung nachhaltiger Anbaumethoden in landwirtschaftlichen Betrieben, den \u201egr\u00fcnen&#8220; Ansatz von Finanzinstituten oder die Einf\u00fchrung digitaler L\u00f6sungen weiter unterst\u00fctzt. Diese Ver\u00e4nderungen implizieren eine Umgestaltung des gesamten \u00d6kosystems, obwohl sich einige Unternehmen bereits stark in diese Richtung bewegen.   <\/p>\n<h4><a href=\"https:\/\/www.gov.pl\/web\/ncbr\/nutritech-i-konkurs\">NUTRITECH I:<\/a> Wettbewerb des Regierungsprogramms NUTRITECH-Ern\u00e4hrung angesichts der Herausforderungen der Verbesserung des gesellschaftliche Wohlbefindens und des Klimawandels.<\/h4>\n<p>Das Hauptziel des Programms besteht darin, die Verf\u00fcgbarkeit von Produkten und L\u00f6sungen f\u00fcr eine angemessene Ern\u00e4hrung im Hinblick auf das Jahr 2030 zu erh\u00f6hen. Dies soll geschehen, indem die Ergebnisse von Forschung und Entwicklung unter Ber\u00fccksichtigung der Grunds\u00e4tze der nachhaltigen Entwicklung umgesetzt werden.<\/p>\n<p>Die spezifischen Ziele des Programms sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Umsetzung der entwickelten L\u00f6sungen (gesundheitsf\u00f6rdernde Produkte, Ern\u00e4hrungspl\u00e4ne, Verfahren, Technologien und begleitende Dienstleistungen) zur Verringerung des Risikos chronischer, nicht \u00fcbertragbarer Krankheiten (einschlie\u00dflich ern\u00e4hrungsbedingter Krankheiten).<\/li>\n<li>Umsetzung der entwickelten L\u00f6sungen (personalisierte Ern\u00e4hrung, gesundheitsf\u00f6rdernde Produkte, unterst\u00fctzende Instrumente, Dienstleistungen) f\u00fcr Menschen, die von chronischen, nicht \u00fcbertragbaren Krankheiten betroffen sind.<\/li>\n<li>Umsetzung der Nachhaltigkeitsgrunds\u00e4tze in den Produktions- und Vertriebsprozessen von gesundheitsf\u00f6rdernden Lebensmitteln durch technologische L\u00f6sungen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Als Ergebnis der Umsetzung des NUTRITECH-Programms werden polnische Forschungseinheiten und Unternehmen dabei unterst\u00fctzt, L\u00f6sungen zu schaffen und zu nutzen, um einen Entwicklungsimpuls f\u00fcr die Wirtschaft und zum Nutzen der Gesellschaft in den folgenden Themenbereichen zu geben:<\/p>\n<ul>\n<li>T1. Nutrigenomik und Biomedizin als Instrument zur Unterst\u00fctzung des derzeitigen Kampfes gegen \u00fcbertragbare Krankheiten (einschlie\u00dflich ern\u00e4hrungsbedingter Krankheiten)<\/li>\n<li>T2. Lebensmittel in der Behandlung und Pr\u00e4vention von Krankheiten<\/li>\n<li>T3. Technologische und wirtschaftliche Aspekte der richtigen Ern\u00e4hrung<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Polnischer Verband f\u00fcr nachhaltige Landwirtschaft \u201e<a href=\"https:\/\/rolnictwozrownowazone.pl\/zywnosc-zrownowazona\/co-to-jest-zywnosc-zrownowazona\/\">ASAP<\/a>&#8222;<\/h4>\n<p>Der polnische Verband f\u00fcr nachhaltige Landwirtschaft \u201eASAP&#8220; ist eine nichtkommerzielle Initiative einer Gruppe von Unternehmen und Einzelpersonen, die verschiedene Bereiche der Lebensmittelkette vertreten. Der Verband unternimmt eine Reihe von Aktivit\u00e4ten zur F\u00f6rderung, Aufkl\u00e4rung und Zusammenarbeit im Bereich der nachhaltigen Landwirtschaft in Polen. Die Mitglieder sind Vertreter:innen von Branchen aus der gesamten Lebensmittelverantwortungskette. Sie wurden vor allem durch das Bewusstsein f\u00fcr unsere Verantwortung f\u00fcr eine gute Lebensmittelqualit\u00e4t und den Wunsch, das Potenzial der polnischen Landwirtschaft zu st\u00e4rken, dazu veranlasst, sich zu engagieren.   <\/p>\n<p>Im Laufe der Jahre hat sich die Mitgliedschaft um Vertreter:innen weiterer Branchen der Lebensmittelkette erweitert. Derzeit geh\u00f6ren dem ASAP Erzeuger:innen von Saatgut, Pflanzkartoffeln, Gerstenmalz, D\u00fcngemitteln und Pflanzenschutzmitteln sowie Hersteller:innen von Biopr\u00e4paraten f\u00fcr die Landwirtschaft, Futtermittelh\u00e4ndler und Hersteller:innen spezieller Pflanzenschutzmittel, Verarbeitenden von Obst und Gem\u00fcse sowie Vertreter:innen der Finanz-, Fleisch-, Gastronomie- und Brauereibranche an. <\/p>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div id=\"e-n-tab-content-5984\" role=\"tabpanel\" aria-labelledby=\"e-n-tabs-title-5984\" data-tab-index=\"4\" style=\"--n-tabs-title-order: 4;\" class=\" elementor-element elementor-element-6e2273d e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"6e2273d\" data-element_type=\"container\" data-core-v316-plus=\"true\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-825c7d5 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"825c7d5\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>Spanien beteiligt sich an Initiativen im Zusammenhang mit pflanzengenetischen Ressourcen f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft, wie beispielsweise :<\/p>\n<h4>Das Europ\u00e4ische Kooperationsprogramm f\u00fcr pflanzengenetische Ressourcen (ECPGR)<\/h4>\n<p>ist ein Kooperationsprogramm zwischen den meisten L\u00e4ndern Europas, das zur effizienten und wirksamen Erhaltung der pflanzengenetischen Ressourcen beitragen, den Zugang zu diesen Ressourcen erleichtern sowie ihre Nutzung f\u00f6rdern soll. Spanien geh\u00f6rt dem ECPGR seit seiner Gr\u00fcndung an und hat an allen ordentlichen und au\u00dferordentlichen Sitzungen seines Lenkungsausschusses sowie an den Sitzungen der Arbeitsgruppen f\u00fcr Weizen, Gerste, K\u00f6rnerleguminosen, Reben, Kartoffeln und andere Nachtschattengew\u00e4chse, K\u00fcrbisgew\u00e4chse usw. teilgenommen. <\/p>\n<h4>Das Gesetz \u00fcber den Klimawandel und die Energiewende (Gesetz 7\/2021)<\/h4>\n<p>widmet sich in Artikel 20 der \u201eBer\u00fccksichtigung des Klimawandels bei der Ern\u00e4hrungssicherheit&#8220;. Zu diesem Zweck wird ein Nationaler Plan zur Anpassung an den Klimawandel bis 2030 aufgestellt, der \u201espezifische strategische Ziele, zugeh\u00f6rige Indikatoren und Anpassungsma\u00dfnahmen zur Abschw\u00e4chung der mit dem Klimawandel verbundenen Risiken f\u00fcr die Ern\u00e4hrungssicherheit, einschlie\u00dflich des Auftretens neuer Ern\u00e4hrungsrisiken&#8220; enth\u00e4lt. Eine der vorrangigen Aktionslinien f\u00fcr die Bereiche Landwirtschaft, Viehzucht, Fischerei, Aquakultur und Lebensmittel ist die \u201eF\u00f6rderung von Praktiken in der Landwirtschaft, Viehzucht und Aquakultur, die eine gr\u00f6\u00dfere Widerstandsf\u00e4higkeit gegen\u00fcber den Auswirkungen des Klimawandels f\u00f6rdern&#8220;, wobei die Erhaltung und Nutzung der landwirtschaftlichen Biodiversit\u00e4t, einschlie\u00dflich der PGRFA, eine grundlegende Rolle spielt.  <\/p>\n<h4>Spaniens Strategieplan f\u00fcr die Gemeinsame Agrarpolitik nach 2020 (2021 &#8211; 2027)<\/h4>\n<p>Der Vorschlag der Europ\u00e4ischen Kommission zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) vom Juni 2018 beh\u00e4lt zwar die wesentlichen Elemente der aktuellen GAP bei, sieht aber einen neuen Ansatz vor, bei dem die Mitgliedstaaten die Einzelheiten der Interventionen oder Ma\u00dfnahmen durch die Erstellung eines Strategieplans festlegen m\u00fcssen. Der neue Plan umfasst unter anderem folgende Ziele: <\/p>\n<ul>\n<li>F\u00f6rderung der Diversifizierung der Produktion und der Einbeziehung von Kulturen und Rassen mit einem gr\u00f6\u00dferen Potenzial zur Anpassung an den Klimawandel aufgrund ihrer geringeren Anf\u00e4lligkeit in zuk\u00fcnftigen Klimawandelszenarien.<\/li>\n<li>Erhaltung der land-, vieh- und forstwirtschaftlichen Vielfalt sowie Gew\u00e4hrleistung der nachhaltigen Nutzung dieser genetischen Ressourcen.<\/li>\n<li>F\u00f6rderung nachhaltiger landwirtschaftlicher Produktionssysteme, wie z. B. des \u00f6kologischen Landbaus.<\/li>\n<li>Verbesserung der Kenntnisse \u00fcber land-, vieh- und forstwirtschaftliche Praktiken zur Erhaltung der biologischen Vielfalt sowie Information und Beratung.<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Erf\u00fcllung der Verpflichtungen aus dem \u00dcbereinkommen \u00fcber die biologische Vielfalt<\/h4>\n<p>Im Rahmen des \u00dcbereinkommens \u00fcber die biologische Vielfalt gibt es Strategien, zu deren Zielen die Erhaltung der genetischen Vielfalt von Kulturpflanzen geh\u00f6rt:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Aichi Biodiversit\u00e4ts Ziele<\/strong> (2011-2020), Ziel 13: \u201eBis 2020 die genetische Vielfalt der wildlebenden Verwandten von Kulturpflanzen zu erhalten und Entwicklung und Umsetzung von Strategien, um die genetische Erosion zu minimieren und ihre genetische Vielfalt zu sichern&#8220;.<\/li>\n<li><strong>Globale Strategie zur Erhaltung der Pflanzen,<\/strong> Ziel 9: \u201e70 % der genetischen Vielfalt von Kulturpflanzen, einschlie\u00dflich der wildlebenden Verwandten von Kulturpflanzen zu erhalten&#8220;.<\/li>\n<li>Der Globale Rahmen f\u00fcr die biologische Vielfalt f\u00fcr die Zeit nach 2020, der derzeit entwickelt wird, erkennt die Bedeutung der biologischen Vielfalt und den Nutzen, den sie bietet, an. Der Rahmen baut auf dem Strategischen Plan f\u00fcr die biologische Vielfalt 2011-2020 auf und enth\u00e4lt einen Plan zur Umsetzung von Ma\u00dfnahmen, mit denen ein Wandel im Verh\u00e4ltnis der Gesellschaft zur biologischen Vielfalt erreicht werden soll. Er enth\u00e4lt f\u00fcnf Ziele f\u00fcr 2050, von denen eines <strong>die Erhaltung der genetischen Vielfalt ist<\/strong>.  <\/li>\n<\/ul>\n<h4>Sustainable Development Goals Agenda 2030<\/h4>\n<p>Ziel 2 der SDGs beinhaltet das Erreichen von Ern\u00e4hrungssicherheit und einer besseren Ern\u00e4hrung sowie die F\u00f6rderung einer nachhaltigen Landwirtschaft. Es ist ein sehr spezifisches Ziel, das sich mit der genetischen Vielfalt von Saatgut, Kulturpflanzen und den damit verbundenen Wildarten befasst. Im nationalen Rahmen und insbesondere im Hinblick auf die Situation der einheimischen Sorten, die von genetischer Erosion bedroht sind, hat Spanien an Strategien und Programmen gearbeitet, um die Erhaltung und nachhaltige Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen zu unterst\u00fctzen.  <\/p>\n<ul>\n<li><strong>Um den Erfolg dieser Ma\u00dfnahmen in Bezug auf PGRFA zu messen, werden zwei Indikatoren verwendet, \u00fcber die das Ministerium f\u00fcr Landwirtschaft, Fischerei und Ern\u00e4hrung dem Nationalen Institut f\u00fcr Statistik regelm\u00e4\u00dfig Bericht erstattet:<\/strong><\/li>\n<li><strong>Pflanzengenetische Ressourcen, die mittel- oder langfristig<\/strong> in Keimplasmabanken erhalten werden, und der Anteil der Landsorten, die als vom Aussterben bedroht, nicht bedroht oder mit unbekanntem Risikoniveau gelten.Anteil der Erhaltungssorten (Landrassen oder einheimische Sorten), die von genetischer Erosion bedroht sind. Zur Messung dieses Indikators werden die im Register der Handelssorten eingetragenen Erhaltungssorten im Verh\u00e4ltnis zur Gesamtzahl der im Register eingetragenen Sorten berechnet. <\/li>\n<li>Weitere Einzelheiten k\u00f6nnen \u00fcber diesen <a href=\"http:\/\/www.ine.es\/dynt3\/ODS\/es\/objetivo.htm?id=4841\">Link<\/a> abgerufen werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Verschiedene Privatinitiativen<\/h4>\n<p>6. Es entstehen st\u00e4ndig verschiedene Privatinitiativen, um lokale Arten und Sorten zu bewahren, indem zum Beispiel lokale Sorten wiederhergestellt und auf den Markt gebracht werden:<\/p>\n<p>Auf der Insel Ibiza haben Betriebe mit Unterst\u00fctzung der lokalen Aktionsgruppe des Leader-Programms und der Inselverwaltung \u00fcber das landwirtschaftliche Versuchszentrum Can Marines die rote Kartoffel, die Tomate Penjar und den Kohl aus Ibiza f\u00fcr die kommerzielle Nutzung zur\u00fcckgewonnen. Das Saatgut der roten Kartoffel befindet sich nach einem Auswahlverfahren seit diesem Jahr in den H\u00e4nden der Landwirt:innen. Diese Kartoffel ist zwar weniger ertragreich, hat aber bessere organoleptische Eigenschaften als andere st\u00e4rker kultivierte Sorten, obwohl sie nur unter dem Siegel eines lokal erzeugten Produkts und nicht unter einer g.U. vermarktet wird.  <\/p>\n<p>In der Region des Guadalhorce-Tals bem\u00fcht sich eine Gruppe von Erzeuger:innen, die sich in einem Verband <a href=\"http:\/\/www.tomatehuevotoroguadalhorce.com\/la-asociacion\/\">zusammengeschlossen<\/a> haben, die Tomate Huevo de Toro im regionalen Lebensmittelmarkt zu etablieren. Es handelt sich um eine lokale Sorte aus der Region von M\u00e1laga, die bisher nur in Familieng\u00e4rten verwendet wurde und bereits von der IFAPA, einer von der andalusischen Regionalregierung abh\u00e4ngigen \u00f6ffentlichen Einrichtung, charakterisiert wurde. Obwohl sie sehr gute organoleptische Bedingungen aufwies, wurde sie aufgrund ihrer d\u00fcnnen Schale und geringen Produktivit\u00e4t vom Markt verdr\u00e4ngt und drohte verloren zu gehen. <\/p>\n<p>Ein weiteres Beispiel sind die Versuche zur Wiederherstellung lokaler Kartoffelsorten in der Umgebung des Nationalparks Sierra Nevada in Granada. Mehrere Sorten wie ojo de perdiz und vor allem copo de nieve, die von den \u00f6rtlichen Betrieben und der \u00f6kologischen Genossenschaft \u201e <a href=\"https:\/\/latasquivera.files.wordpress.com\/2018\/10\/comunicaciongt17_latasquiverayvariedadeslocales_jmolerocortesmibc3a1c3b1ezverdu_def.pdf\">la Tasquivera<\/a>&#8220; bewahrt und vermehrt wurden, haben begonnen, \u00fcber die Asociaci\u00f3n el Encinar, die Asociaci\u00f3n Ecovalle und sp\u00e4ter \u00fcber die Cooperativa Valle y Vega und den Ecomercado de Granada in kurzen Vertriebswegen vermarktet zu werden. Diese Bem\u00fchungen werden nun vom <a href=\"https:\/\/memolaproject.eu\/es\/node\/624?page=1\">Park<\/a> selbst unterst\u00fctzt, der das <a href=\"https:\/\/memolaproject.eu\/es\/node\/624?page=1\">Saatgut an die Betriebe verteilt<\/a>. <\/p>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n                <\/div><div class=\"eael-accordion-list\">\n                <div id=\"22-initiativen-zur-frderung-der-biodiversittsstrategie-auf-der-eu-ebene\" class=\"elementor-tab-title eael-accordion-header\" tabindex=\"0\" data-tab=\"2\" aria-controls=\"elementor-tab-content-3052\"><i aria-hidden=\"true\" class=\"fa-toggle fas fa-angle-right\"><\/i><span class=\"eael-accordion-tab-title\">2.2. Initiativen zur F\u00f6rderung der Biodiversit\u00e4tsstrategie auf der EU-Ebene<\/span><\/div><div id=\"elementor-tab-content-3052\" class=\"eael-accordion-content clearfix\" data-tab=\"2\" aria-labelledby=\"22-initiativen-zur-frderung-der-biodiversittsstrategie-auf-der-eu-ebene\"><style>.elementor-1093 .elementor-element.elementor-element-98cc655{margin-top:1em;margin-bottom:0em;}.elementor-1093 .elementor-element.elementor-element-5114d18.elementor-column > .elementor-widget-wrap{justify-content:center;}.elementor-1093 .elementor-element.elementor-element-5114d18 > .elementor-element-populated{padding:1em 1.5em 1em 1.5em;}.elementor-1093 .elementor-element.elementor-element-6639bce{text-align:justify;font-family:\"Roboto\", Sans-serif;font-size:1em;font-weight:400;}.elementor-1093 .elementor-element.elementor-element-6639bce > .elementor-widget-container{margin:0em 1em 0em 1em;}.elementor-1093 .elementor-element.elementor-element-1ed969f{--image-transition-duration:800ms;--overlay-transition-duration:800ms;--content-text-align:center;--content-padding:20px;--content-transition-duration:800ms;--content-transition-delay:800ms;}.elementor-1093 .elementor-element.elementor-element-1ed969f .e-gallery-item:hover .elementor-gallery-item__overlay, .elementor-1093 .elementor-element.elementor-element-1ed969f .e-gallery-item:focus .elementor-gallery-item__overlay{background-color:rgba(0,0,0,0.5);}.elementor-1093 .elementor-element.elementor-element-2b332f2{text-align:justify;font-family:\"Roboto\", Sans-serif;font-size:1em;font-weight:400;}.elementor-1093 .elementor-element.elementor-element-2b332f2 > .elementor-widget-container{margin:0em 1em 0em 1em;}.elementor-1093 .elementor-element.elementor-element-19c610a{margin-top:0em;margin-bottom:2em;}.elementor-1093 .elementor-element.elementor-element-c3ef914 > .elementor-element-populated{margin:0em 1em 0em 1em;--e-column-margin-right:1em;--e-column-margin-left:1em;padding:0px 0px 0px 0px;}.elementor-1093 .elementor-element.elementor-element-4a84812{text-align:center;}.elementor-1093 .elementor-element.elementor-element-4a84812 .elementor-heading-title{color:var( --e-global-color-77a1979 );font-family:\"Do Hyeon\", Sans-serif;font-weight:400;}.elementor-1093 .elementor-element.elementor-element-3d1ce7d{text-align:justify;font-family:\"Roboto\", Sans-serif;font-size:1em;font-weight:400;}.elementor-1093 .elementor-element.elementor-element-3d1ce7d > .elementor-widget-container{margin:0em 1em 0em 1em;}.elementor-1093 .elementor-element.elementor-element-af71120 > .elementor-element-populated{margin:0em 1em 0em 1em;--e-column-margin-right:1em;--e-column-margin-left:1em;padding:0px 0px 0px 0px;}.elementor-1093 .elementor-element.elementor-element-20df8ed{text-align:center;}.elementor-1093 .elementor-element.elementor-element-20df8ed .elementor-heading-title{color:var( --e-global-color-77a1979 );font-family:\"Do Hyeon\", Sans-serif;font-weight:400;}.elementor-1093 .elementor-element.elementor-element-bfe7f30{text-align:justify;font-family:\"Roboto\", Sans-serif;font-size:1em;font-weight:400;}.elementor-1093 .elementor-element.elementor-element-bfe7f30 > .elementor-widget-container{margin:0em 1em 0em 1em;}\/* Start custom CSS for gallery, class: .elementor-element-1ed969f *\/.elementor-1093 elementor-329 .elementor-element.elementor-element-1ed969f{\n    height: 25em\n}\/* End custom CSS *\/<\/style>\t\t<div data-elementor-type=\"section\" data-elementor-id=\"1093\" class=\"elementor elementor-1093 elementor-329\" data-elementor-post-type=\"elementor_library\">\n\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-98cc655 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"98cc655\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-5114d18\" data-id=\"5114d18\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-6639bce elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"6639bce\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>Die <strong><a href=\"https:\/\/environment.ec.europa.eu\/strategy\/biodiversity-strategy-2030_en\">EU-Biodiversit\u00e4tsstrategie f\u00fcr 2030<\/a><\/strong> wurde am 3. Mai 2020 beschlossen. Sie zielt darauf ab, den Verlust der biologischen Vielfalt und die Verschlechterung der \u00d6kosysteme zu stoppen und sie so weit wie m\u00f6glich wiederherzustellen und aber gleichzeitig den Beitrag der EU zur Verhinderung des weltweiten Verlusts der biologischen Vielfalt zu erh\u00f6hen. Dieses Hauptziel wird durch eine Reihe von sechs Nebenzielen, die in der Strategie beschrieben werden und einem Budget von 20 Mrd. \u20ac bis 2030 unterst\u00fctzt. Die Strategie folgt auch dem <strong>EU-Aktionsplan f\u00fcr die biologische Vielfalt<\/strong> aus dem Jahr 2006, der darauf abzielt, den Verlust der biologischen Vielfalt bis 2010 und dar\u00fcber hinaus zu stoppen. Aufgrund der getroffenen Entscheidungen verabschiedete die EU 2011 ihre Biodiversit\u00e4tsstrategie. Die Strategie enth\u00e4lt eine Reihe von Zielen und Ma\u00dfnahmen, um den Verlust der biologischen Vielfalt und der \u00d6kosystemleistungen bis 2020 aufzuhalten.<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Kommission hat auch Aktivit\u00e4ten gef\u00f6rdert, die darauf abzielen Interessengruppen als Akteur:innen in die Ver\u00e4nderungen einzubeziehen, die zur Erreichung der festgelegten Ziele erforderlich sind. Deswegen wurden Landwirt:innen und Expert:innen miteinbezogen, um ihr <a href=\"https:\/\/green-business.ec.europa.eu\/business-biodiversity_en\">Feedback und ihre Vorschl\u00e4ge einzuholen.<\/a><\/p>\n<p>Der Europ\u00e4ische Rechnungshof f\u00fchrt derzeit eine Pr\u00fcfung durch, um zu beurteilen, ob die EU-Agrarpolitik zur <a href=\"https:\/\/www.eca.europa.eu\/lists\/ecadocuments\/ap19_09\/ap_biodiversity_en.pdf\">Erhaltung und Verbesserung der biologischen Vielfalt bis 2020 beigetragen hat oder nicht.<\/a><\/p>\n<p>Die wichtigsten Generaldirektionen der Europ\u00e4ischen Kommission, die f\u00fcr die Biodiversit\u00e4tsstrategie verantwortlich sind, sind:<\/p>\n<ul>\n<li>die Generaldirektion Landwirtschaft und l\u00e4ndliche Entwicklung <strong>(GD AGRI)<\/strong> und<\/li>\n<li>die Generaldirektion Umwelt <strong>(GD ENV).<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Eine weitere Generaldirektion, die Gemeinsame Forschungsstelle (<strong>GFS<\/strong>), f\u00fchrt zusammen mit einer der dezentralen Agenturen der EU, der Europ\u00e4ischen Umweltagentur (<strong>EUA<\/strong>), Forschungsarbeiten zur biologischen Vielfalt in der Landwirtschaft durch. <strong>Eurostat<\/strong> (die f\u00fcr Statistiken zust\u00e4ndige Direktion der Kommission) schlie\u00dflich sammelt und ver\u00f6ffentlicht wichtige Daten \u00fcber die biologische Vielfalt in der Landwirtschaft.<\/p>\n<p>Die EU-Unterst\u00fctzung f\u00fcr die biologische Vielfalt in der Landwirtschaft stammt haupts\u00e4chlich aus der GAP 2014-2020, die aus dem <strong>Europ\u00e4ischen Garantiefonds f\u00fcr die Landwirtschaft<\/strong> (EGFL) und dem <strong>Europ\u00e4ischen Landwirtschaftsfonds f\u00fcr die Entwicklung des l\u00e4ndlichen Raums<\/strong> (ELER) finanziert wird. Die f\u00fcr die biologische Vielfalt, auf landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen, wichtigsten Regelungen sind:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Cross-Compliance<\/strong>: ein Mechanismus, der Direktzahlungen an die Einhaltung grundlegender Standards durch die Betriebe koppelt \u2013 in den Bereichen Umwelt, Lebensmittelsicherheit, Tier- und Pflanzengesundheit und Tierschutz<\/li>\n<li><strong>Greening<\/strong> (finanziert aus dem EGFL): Direktzahlungen, mit denen Betriebe f\u00fcr die Erf\u00fcllung von Anforderungen belohnt werden, die weitgehend den normalen landwirtschaftlichen Praktiken entsprechen und der Bodenqualit\u00e4t, der Kohlenstoffbindung und der biologischen Vielfalt zugute kommen<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>L\u00e4ndliche Entwicklung<\/strong> (finanziert aus dem ELER), Programme zur Entwicklung des l\u00e4ndlichen Raums in den Mitgliedstaaten und Regionen der EU<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die im LEP 2021-2027 beschlossene \u00dcberarbeitung der Voraussetzungen ab 2023 l\u00e4sst sich wie folgt zusammenfassen:<\/p>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-1ed969f elementor-widget elementor-widget-gallery\" data-id=\"1ed969f\" data-element_type=\"widget\" data-settings=\"{&quot;gallery_layout&quot;:&quot;masonry&quot;,&quot;columns&quot;:2,&quot;columns_tablet&quot;:2,&quot;columns_mobile&quot;:1,&quot;gap&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;gap_tablet&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;gap_mobile&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;link_to&quot;:&quot;file&quot;,&quot;overlay_background&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;content_hover_animation&quot;:&quot;fade-in&quot;}\" data-widget_type=\"gallery.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-gallery__container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"e-gallery-item 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elementor-element-2b332f2 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"2b332f2\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>Alles in allem zeigt dieses Bild der neuen GAP wie wichtig es f\u00fcr die EU ist, den Verlust der biologischen Vielfalt durch einen Aktionsplan aufzuhalten, der spezifische Ma\u00dfnahmen zum Schutz und zur Wiederherstellung traditioneller Agrarlandschaften und der biologischen Vielfalt enth\u00e4lt.<\/p>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-inner-section elementor-element elementor-element-19c610a elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"19c610a\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-50 elementor-inner-column elementor-element elementor-element-c3ef914\" data-id=\"c3ef914\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-4a84812 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"4a84812\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t<h5 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">GREEN DEAL ZIELE<\/h5>\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-3d1ce7d elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"3d1ce7d\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<ul>\n<li>Europa will der erste klimaneutrale Kontinent werden, durch<\/li>\n<li>die Einf\u00fchrung von noch ehrgeizigeren Klimazielen bis 2030<\/li>\n<li>Erarbeitung eines Investitionsplans f\u00fcr ein nachhaltiges Europa (1 Billion \u20ac\/10 Jahre)<\/li>\n<li>Europ\u00e4ischer Klimapakt (beinhaltet Regionen, lokale Gemeinden, Zivilgesellschaft, Industrie und Schulen)<\/li>\n<li>Biodiversit\u00e4tsstrategie 2030<\/li>\n<li>Neuer Aktionsplan f\u00fcr die Kreislaufwirtschaft<\/li>\n<\/ul>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-50 elementor-inner-column elementor-element elementor-element-af71120\" data-id=\"af71120\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-20df8ed elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"20df8ed\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t<h5 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">\u201evom Hof auf den Tisch\u201d-Strategie<\/h5>\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-bfe7f30 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"bfe7f30\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<ul>\n<li>Abdeckung der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette<\/li>\n<li>Sicherstellung eines angemessenen Lebensunterhalts f\u00fcr Landwirt:innen<\/li>\n<li>Versorgung der Europ\u00e4er:innen mit n\u00e4hrstoffreichen, erschwinglichen und sicheren Lebensmitteln<\/li>\n<li>Erhalt des l\u00e4ndlichen Raums und Investitionen in seine Zukunft<\/li>\n<li>F\u00f6rderung der Kreislaufwirtschaft und der Nutzung erneuerbarer Energiequellen<\/li>\n<li>Aktionspl\u00e4ne auf europ\u00e4ischer, nationaler und regionaler Ebene<\/li>\n<\/ul>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n                <\/div><div class=\"eael-accordion-list\">\n                <div id=\"23-beitrag-der-landwirtschaft-zur-bekmpfung-des-biodiversittsverlustes\" class=\"elementor-tab-title eael-accordion-header\" tabindex=\"0\" data-tab=\"3\" aria-controls=\"elementor-tab-content-3053\"><i aria-hidden=\"true\" class=\"fa-toggle fas fa-angle-right\"><\/i><span class=\"eael-accordion-tab-title\">2.3 Beitrag der Landwirtschaft zur Bek\u00e4mpfung des Biodiversit\u00e4tsverlustes<\/span><\/div><div id=\"elementor-tab-content-3053\" class=\"eael-accordion-content clearfix\" data-tab=\"3\" aria-labelledby=\"23-beitrag-der-landwirtschaft-zur-bekmpfung-des-biodiversittsverlustes\"><style>.elementor-1079 .elementor-element.elementor-element-98cc655{margin-top:1em;margin-bottom:0em;}.elementor-1079 .elementor-element.elementor-element-5114d18.elementor-column > .elementor-widget-wrap{justify-content:center;}.elementor-1079 .elementor-element.elementor-element-5114d18 > .elementor-element-populated{padding:1em 1.5em 1em 1.5em;}.elementor-1079 .elementor-element.elementor-element-6639bce{text-align:justify;font-family:\"Roboto\", Sans-serif;font-size:1em;font-weight:400;}.elementor-1079 .elementor-element.elementor-element-6639bce > .elementor-widget-container{margin:0em 1em 0em 1em;}.elementor-1079 .elementor-element.elementor-element-8674d30{columns:2;text-align:justify;font-family:\"Roboto\", Sans-serif;font-size:1em;font-weight:400;}.elementor-1079 .elementor-element.elementor-element-8674d30 > .elementor-widget-container{margin:0em 1em 0em 1em;}.elementor-1079 .elementor-element.elementor-element-533e7bd{columns:1;text-align:justify;font-family:\"Roboto\", 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elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-6639bce elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"6639bce\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>Die <strong>biologische Vielfalt und die Landwirtschaft sind eng miteinander verkn\u00fcpft<\/strong>. Der <strong>Ursprung aller Kulturpflanzenarten<\/strong> und <strong>domestizierten Nutztiere<\/strong> sind die Folge vieler tausend Jahre menschlicher Eingriffe.<\/p>\n<p>Die Landwirtschaft kann zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt beitragen und die biologische Vielfalt sowohl f\u00f6rdern als auch verbessern.<\/p>\n<p>Die biologische Vielfalt in der Landwirtschaft umfasst alle Komponenten der <strong>biologischen Vielfalt<\/strong>, die f\u00fcr Ern\u00e4hrung und die Landwirtschaft von Bedeutung sind. Des Weiteren umfasst sie alle Komponenten, die die <strong>landwirtschaftlichen<\/strong> \u00d6kosysteme ausmachen: V<strong>ielfalt und Variabilit\u00e4<\/strong>t von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen auf genetischer, artenspezifischer und \u00f6kosystemarer Ebene, die f\u00fcr die Aufrechterhaltung wichtiger Funktionen des Agrar\u00f6kosystems erforderlich sind.   <\/p>\n<ul>\n<li>Gew\u00e4hrleistung der Sicherheit der Nahrungsmittelproduktion;<\/li>\n<li>Erhaltung der \u00d6kosysteme;<\/li>\n<li>Anpassung an ver\u00e4nderte Bedingungen, einschlie\u00dflich des Klimawandels<\/li>\n<li>Erhaltung der Lebensgrundlage der Landbev\u00f6lkerung.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Aufgrund dieser historischen, kulturellen und praktischen Belege ist die Rolle der Betriebe von grundlegender Bedeutung f\u00fcr den Schutz traditioneller Kulturpflanzen und Landschaften als Mehrwert f\u00fcr die Ern\u00e4hrungssicherheit.<\/p>\n<p>Das Engagement der Betriebe wurde bereits in der GAP 2014-2020 im Hinblick auf die Verantwortung f\u00fcr die Umwelt hervorgehoben, und zwar unter den Begriffen \u00d6kologisierung und Konditionalit\u00e4t. Die aktuelle GAP 2021-2027 st\u00e4rkt diese Rolle noch weiter, einschlie\u00dflich der folgenden zu erreichenden Ziele:<\/p>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-8674d30 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"8674d30\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<ul>\n<li>Vorschlag von rechtsverbindlichen Zielen 2021<\/li>\n<li>Keine Verschlechterung der gesch\u00fctzten Lebensr\u00e4ume und Arten bis 2030: positiver Trend von mindestens 30 %<\/li>\n<li>Agrar\u00f6kologie: \u00f6kologischer Landbau \u00fcber 25%<\/li>\n<li>Biodiverse Landschaftselemente \u00fcber 10%<\/li>\n<li>50%-Reduzierung der Nutzung und Risiken von Pestiziden<\/li>\n<li>50%-Reduzierung von Verschmutzung aufgrund von D\u00fcngemitteln und 20%-Reduzierung bei ihrer Nutzung<\/li>\n<li>3 Milliarden zus\u00e4tzliche B\u00e4ume unter Beachtung \u00f6kologischer Grunds\u00e4tze pflanzen<\/li>\n<li>den R\u00fcckgang der Insekten aufhalten<\/li>\n<li>Behandlung von kontaminierten B\u00f6den<\/li>\n<li>Wiederherstellung von mehr als 25.000 km frei flie\u00dfender Fl\u00fcsse<\/li>\n<li>Neue st\u00e4dtische Begr\u00fcnungsplattformen errichten<\/li>\n<li>Halbierung der Zahl der Arten, die auf der Roten Liste stehen und durch invasive gebietsfremde Arten bedroht sind<\/li>\n<\/ul>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-533e7bd elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"533e7bd\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>Eine strategische Aufgabe, die im Zusammenhang mit dem Schutz der biologischen Vielfalt einhergeht, ist der Wiederherstellung von Gebieten mit sehr hohem Wert f\u00fcr die biologische Vielfalt gewidmet. Sie sind wichtig f\u00fcr die Abschw\u00e4chung des Klimawandels und die Anpassung an ihn \u2013 einschlie\u00dflich aller Prim\u00e4rw\u00e4lder und alter W\u00e4lder.<\/p>\n<p>Der wichtige Beitrag von Betrieben in Zusammenarbeit mit Forschungszentren und Genbanken zur Bek\u00e4mpfung des Verlusts der biologischen Vielfalt wird im folgenden Diagramm veranschaulicht. Es zeigt, wie wichtig es ist, die Erhaltung der biologischen Vielfalt in den landwirtschaftlichen Betrieben mit In-situ- und Ex-situ-Best-Praktiken zu verbinden:<\/p>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-aa4ab0d dce_masking-none elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"aa4ab0d\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"748\" height=\"574\" src=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Module1_23_1.png\" class=\"attachment-large size-large wp-image-839\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Module1_23_1.png 748w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Module1_23_1-300x230.png 300w\" sizes=\"(max-width: 748px) 100vw, 748px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n                <\/div><div class=\"eael-accordion-list\">\n                <div id=\"24-akis-landwirtschaftliche-wissensinnovationssysteme-und-landwirtschaftliche-biodiversitt\" class=\"elementor-tab-title eael-accordion-header\" tabindex=\"0\" data-tab=\"4\" aria-controls=\"elementor-tab-content-3054\"><i aria-hidden=\"true\" class=\"fa-toggle fas fa-angle-right\"><\/i><span class=\"eael-accordion-tab-title\">2.4 AKIS &#8211; Landwirtschaftliche Wissensinnovationssysteme und landwirtschaftliche Biodiversit\u00e4t<\/span><\/div><div id=\"elementor-tab-content-3054\" class=\"eael-accordion-content clearfix\" data-tab=\"4\" aria-labelledby=\"24-akis-landwirtschaftliche-wissensinnovationssysteme-und-landwirtschaftliche-biodiversitt\"><style>.elementor-1070 .elementor-element.elementor-element-98cc655{margin-top:1em;margin-bottom:0em;}.elementor-1070 .elementor-element.elementor-element-5114d18.elementor-column > .elementor-widget-wrap{justify-content:center;}.elementor-1070 .elementor-element.elementor-element-5114d18 > .elementor-element-populated{padding:1em 1.5em 1em 1.5em;}.elementor-1070 .elementor-element.elementor-element-6639bce{text-align:justify;font-family:\"Roboto\", Sans-serif;font-size:1em;font-weight:400;}.elementor-1070 .elementor-element.elementor-element-6639bce > .elementor-widget-container{margin:0em 1em 0em 1em;}.elementor-1070 .elementor-element.elementor-element-7f3d861 img{width:90%;}.elementor-1070 .elementor-element.elementor-element-2b332f2{text-align:justify;font-family:\"Roboto\", Sans-serif;font-size:1em;font-weight:400;}.elementor-1070 .elementor-element.elementor-element-2b332f2 > .elementor-widget-container{margin:0em 1em 0em 1em;}.elementor-1070 .elementor-element.elementor-element-7c1364e img{width:100%;}.elementor-1070 .elementor-element.elementor-element-7c1364e{width:var( --container-widget-width, 80% );max-width:80%;--container-widget-width:80%;--container-widget-flex-grow:0;}<\/style>\t\t<div data-elementor-type=\"section\" data-elementor-id=\"1070\" class=\"elementor elementor-1070 elementor-345\" data-elementor-post-type=\"elementor_library\">\n\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-98cc655 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"98cc655\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-5114d18\" data-id=\"5114d18\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-6639bce elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"6639bce\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>Um eine Strategie f\u00fcr die Agrobiodiversit\u00e4t zu entwickeln, ist es von grundlegender Bedeutung, die Hindernisse der Betriebe beim Erhalt und der Nutzung traditioneller Pflanzensorten zu verstehen. Im Folgenden werden m\u00f6gliche Schwierigkeiten aufgelistet, wobei 4 Haupttypen hervorgehoben werden:<\/p>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-7f3d861 dce_masking-none elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"7f3d861\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1515\" height=\"724\" src=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Module1_24_1.png\" class=\"attachment-full size-full wp-image-843\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Module1_24_1.png 1515w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Module1_24_1-300x143.png 300w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Module1_24_1-1024x489.png 1024w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Module1_24_1-768x367.png 768w\" sizes=\"(max-width: 1515px) 100vw, 1515px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-2b332f2 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"2b332f2\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>Die Zusammenstellung von Sachzw\u00e4ngen, die als Bedarfsanalyse aufgef\u00fchrt und ausgearbeitet werden, kann als praktische und effektive Methode betrachtet werden, um Probleme besser zu erkennen und L\u00f6sungen f\u00fcr die Grenzen zu finden, die Betriebe, Forscher:innen, Beratungsdienste und zust\u00e4ndige Beh\u00f6rden \u00fcberwinden m\u00fcssen, um lokale landwirtschaftliche Genressourcen wiederherzustellen und zu erhalten.<\/p>\n<p>Die Liste der Einschr\u00e4nkungen wurde von verschiedenen Autor:innen unter dem Titel <a href=\"https:\/\/www.bioversityinternational.org\/\">\u201eConserving agricultural agrobiodiversity for use in sustainable food systems\u201c<\/a> detailliert ausgearbeitet und ist ein n\u00fctzlicher Ausgangspunkt, um die Probleme in bestimmten Bereichen zu analysieren.<\/p>\n<p>Von vier Haupthindernissen werden viele miteinander verbundene Situationen aufgef\u00fchrt, in denen m\u00f6gliche Faktoren untersucht werden, die die Nutzung und Entwicklung lokaler genetischer Ressourcen durch Betriebe einschr\u00e4nken.<\/p>\n<p>Durch diesen Ansatz k\u00f6nnen praktische L\u00f6sungen gefunden werden, die es den Betrieben erm\u00f6glichen, lokale genetische Ressourcen zu nutzen und somit die Agrobiodiversit\u00e4t wiederherzustellen, zu verbreiten und zu erhalten.<\/p>\n<p>Die Erfahrung hat gezeigt, dass dort, wo lokale Agrobiodiversit\u00e4t als kulturelles, soziales und wirtschaftliches Gut angesehen wird, auch entsprechende Bauernorganisationen in Form von Netzwerken oder Konsortien dazu beitragen, die lokalen genetischen Ressourcen wiederherzustellen, zu erhalten, zu kultivieren und aufzuwerten.<\/p>\n<p>Hier unterst\u00fctzen Beratungsdienste, Forschungszentren, Keimplasmabanken und politische Entscheidungstr\u00e4ger die Rolle der Saatguterhalter:innen und Betriebe, die an der Erzeugung von auf Agrobiodiversit\u00e4t basierenden lokalen Kulturen beteiligt sind.<\/p>\n<p>Die landwirtschaftlichen Wissens-Innovationssysteme k\u00f6nnen eine grundlegende Rolle spielen, indem sie Tradition mit Innovation verbinden sowie lokale Kulturen mit digitalen Technologien vernetzen, die dazu beitragen k\u00f6nnen, die l\u00e4ndlichen Gebiete f\u00fcr die neuen Generationen attraktiver und wettbewerbsf\u00e4higer zu machen.<\/p>\n<p>Die wichtigsten internationalen und nationalen Organisationen haben an den Bem\u00fchungen zur Steigerung des Potenzials der landwirtschaftlichen Biodiversit\u00e4t mitgewirkt, um ein praktikables und effektives Modell bew\u00e4hrter Verfahren zu schaffen. Das hier wiedergegebene Schema, das k\u00fcrzlich von der Ern\u00e4hrungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen in einer Publikation ausgearbeitet wurde, unterstreicht <strong>die Bedeutung der verschiedenen Faktoren, die zur Entwicklung der Agrobiodiversit\u00e4t beitragen, als Teil einer ganzheitlichen Agrar\u00f6kologievision f\u00fcr eine nachhaltigere <\/strong>Ern\u00e4hrungssicherheit auf der Grundlage traditioneller genetischer und kultureller Ressourcen.<\/p>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-7c1364e elementor-widget__width-initial dce_masking-none elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"7c1364e\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figure class=\"wp-caption\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"802\" height=\"373\" src=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Module1_24_2.png\" class=\"attachment-full size-full wp-image-847\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Module1_24_2.png 802w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Module1_24_2-300x140.png 300w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Module1_24_2-768x357.png 768w\" sizes=\"(max-width: 802px) 100vw, 802px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figcaption class=\"widget-image-caption wp-caption-text\">Quelle: FAO Harnessing the potential of the 10 elements of agroecology to facilitate agrifood systems transformation \u2013 From visual narratives to integrated policy design, Rome, 2023<\/figcaption>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/figure>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n                <\/div><div class=\"eael-accordion-list\">\n                <div id=\"25-schutz-wiederherstellung-und-entwicklung-traditioneller-lebensmittelsysteme\" class=\"elementor-tab-title eael-accordion-header\" tabindex=\"0\" data-tab=\"5\" aria-controls=\"elementor-tab-content-3055\"><i aria-hidden=\"true\" class=\"fa-toggle fas fa-angle-right\"><\/i><span class=\"eael-accordion-tab-title\">2.5 Schutz, Wiederherstellung und Entwicklung traditioneller Lebensmittelsysteme<\/span><\/div><div id=\"elementor-tab-content-3055\" class=\"eael-accordion-content clearfix\" data-tab=\"5\" aria-labelledby=\"25-schutz-wiederherstellung-und-entwicklung-traditioneller-lebensmittelsysteme\"><style>.elementor-1065 .elementor-element.elementor-element-726585d{margin-top:1em;margin-bottom:0em;}.elementor-1065 .elementor-element.elementor-element-3363fcf.elementor-column > .elementor-widget-wrap{justify-content:center;}.elementor-1065 .elementor-element.elementor-element-3363fcf > .elementor-element-populated{padding:1em 1.5em 1em 1.5em;}.elementor-1065 .elementor-element.elementor-element-c314c50{text-align:justify;font-family:\"Roboto\", Sans-serif;font-size:1em;font-weight:400;}.elementor-1065 .elementor-element.elementor-element-c314c50 > .elementor-widget-container{margin:0em 1em 0em 1em;}.elementor-1065 .elementor-element.elementor-element-23a95fa img{width:90%;}.elementor-1065 .elementor-element.elementor-element-ac36fe9{text-align:justify;font-family:\"Roboto\", Sans-serif;font-size:1em;font-weight:400;}.elementor-1065 .elementor-element.elementor-element-ac36fe9 > .elementor-widget-container{margin:0em 1em 0em 1em;}<\/style>\t\t<div data-elementor-type=\"section\" data-elementor-id=\"1065\" class=\"elementor elementor-1065 elementor-347\" data-elementor-post-type=\"elementor_library\">\n\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-726585d elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"726585d\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-3363fcf\" data-id=\"3363fcf\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-c314c50 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"c314c50\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>Einige Studien (Weltbank, FAO usw.) haben sich auf den Preis konzentriert, den die Verbraucher:innen als Beitrag zur Erhaltung der lokalen Biodiversit\u00e4t und der damit verbundenen l\u00e4ndlichen Landschaften im Vergleich zu konventionellen Lebensmitteln zu zahlen bereit sind. Ergebnis der Studien war, dass einige Verbraucher:innen bis zu einer gewissen Grenze bereit sind f\u00fcr Nischenprodukte mehr zu zahlen, als f\u00fcr konventionelle Lebensmittel. Diese Option kann als positiv betrachtet werden, sollte jedoch mit Zahlungen zur Wiederherstellung und Erhaltung der biologischen Vielfalt in der Landwirtschaft einhergehen. Die entsprechende Ma\u00dfnahme, die 10.2 des bisherigen EPLR 2014-2020 \u201eUnterst\u00fctzung von Umwelt und Klimawandel\u201c als Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Erhaltung und nachhaltige Nutzung und Entwicklung genetischer Ressourcen in der Landwirtschaft war, wird im FTE-Programm 2021-2027 unter dem spezifischen Ziel 6 \u201eBeitrag zum Schutz der biologischen Vielfalt, Verbesserung der \u00d6kosystemleistungen und Erhaltung von Lebensr\u00e4umen und Landschaften\u201c fortgesetzt. Die nachfolgende Grafik zeigt die potenzielle Kostenanalyse eines Nischenprodukts.<\/p>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-23a95fa dce_masking-none elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"23a95fa\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1256\" height=\"476\" src=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Module1_25_1.png\" class=\"attachment-full size-full wp-image-851\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Module1_25_1.png 1256w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Module1_25_1-300x114.png 300w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Module1_25_1-1024x388.png 1024w, https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Module1_25_1-768x291.png 768w\" sizes=\"(max-width: 1256px) 100vw, 1256px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-ac36fe9 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"ac36fe9\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>Wenn der <strong>wirtschaftliche Nutzen des Anbaus lokaler Kulturen zur Erhaltung der Biodiversit\u00e4t nicht ausreicht<\/strong> und Betriebe damit beginnen bestimmte Arten, Rassen oder Sorten aufzugeben, die aber aus Sicht des \u00f6ffentlichen Wohls priorisiert werden k\u00f6nnten, ist es m\u00f6glich <strong>Anreizsysteme<\/strong> zu schaffen, um die Betriebe f\u00fcr den Erhalt der biologischen Vielfalt zu entsch\u00e4digen. Die Bedeutung positiver Anreize f\u00fcr den Erhalt der Biodiversit\u00e4t wurde in der <strong>Biodiversit\u00e4tskonvention<\/strong> ausdr\u00fccklich anerkannt.<\/p>\n<p><strong>Die Entwicklung der Wertsch\u00f6pfungskette <\/strong>ist ein Anreizmechanismus, der in den letzten Jahren als Instrument zur Erschlie\u00dfung des Potenzials landwirtschaftlicher Nischenmarktkan\u00e4le zunehmend an Bedeutung gewonnen hat, indem der Anbau bestimmter vernachl\u00e4ssigter und unzureichend genutzter Nutzpflanzenarten und -sorten oder die Zucht lokaler Nutztierrassen gef\u00f6rdert wird. Des Weiteren wird das Bewusstsein und Interesse der Verbraucher:innen f\u00fcr die Erhaltung lokal angepasster genetischer Ressourcen auf dem Bauernhof durch Werkzeuge, wie <strong>\u00d6ko-Label<\/strong>, <strong>Zertifizierung biologischer<\/strong> oder <strong>geografischer Angaben gef\u00f6rdert.<\/strong><\/p>\n<p>Eine solche Unterst\u00fctzung kann den Landwirt:innen durch den <strong>Zugang zu lokalen Arten und Sorten<\/strong>, <strong>die von Genbanken und<\/strong> <strong>Forschungszentren charakterisiert<\/strong> <strong>und reproduziert werden, einen gr\u00f6\u00dferen Nutzen bringen.<\/strong><\/p>\n<p>Des Weiteren kann der <strong>biologische Landbau<\/strong> der landwirtschaftlichen Biodiversit\u00e4t einen Mehrwert verleihen, da er eine bekannte Zertifizierung ist, die in Europa seit 1991 mit der ersten Verordnung (EG) Nr. 2092\/91) f\u00fcr Pflanzen und seit 1999 (EG) Nr. 1804\/99 f\u00fcr Tiere existiert. Sp\u00e4ter wurde diese ersetzt durch <strong>die EG-Verordnung 834\/2007. 834\/2007<\/strong>.<\/p>\n<p>Die biologische Vielfalt in der Landwirtschaft kann durch die Verordnung <strong>(EU) Nr. 1151\/2012<\/strong> zertifiziert werden, die alle Aspekte im Zusammenhang mit den Merkmalen und der Kennzeichnung der geografischen Angaben f\u00fcr landwirtschaftliche Qualit\u00e4tsprodukte und Lebensmittel in der Europ\u00e4ischen Union regelt und die Verordnung (EG) Nr. 510\/2006 ersetzt, die zuvor die Verordnung (EG) Nr. 2081\/1992 ersetzt hat.<\/p>\n<p>Der <strong>Schutz des geistigen Eigentums<\/strong> wurde seit der <strong>Richtlinie 2005\/29\/EG<\/strong> des Europ\u00e4ischen Parlaments und des Rates vom 11. Mai 2005 \u00fcber unlautere Gesch\u00e4ftspraktiken im binnenmarktinternen Gesch\u00e4ftsverkehr zwischen Unternehmen und Verbraucher:innen und zur \u00c4nderung der Richtlinie 84\/450\/EWG des Rates, der Richtlinien 97\/7\/EG, 98\/27\/EG und 2002\/65\/EG des Europ\u00e4ischen Parlaments und des Rates und der Verordnung (EG) Nr. 2006\/2004 des Europ\u00e4ischen Parlaments und des Rates (\u201e<strong>Richtlinie \u00fcber unlautere Gesch\u00e4ftspraktiken\u201c)<\/strong> entwickelt.<\/p>\n<p>Die Richtlinie wurde durch die <strong>Richtlinie (EU) 2019\/2161<\/strong> vom 27. November 2019 \u00fcber eine bessere Durchsetzung und Modernisierung der Verbraucherschutzvorschriften der Union, im Rahmen des \u201e<strong>New Deal for Consumer<\/strong>\u201c in Verbindung mit der <strong>Neuen Verbraucheragenda, ge\u00e4ndert.<\/strong><\/p>\n<p>Dieser letzte Schritt ist wichtig, um gef\u00e4lschte oder nachgeahmte traditionelle Lebensmittel zu begrenzen und somit das traditionelle Agrar- und Ern\u00e4hrungssystem zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Es gibt verschiedene Organisationen, die dazu beitragen, die europ\u00e4ischen Institutionen bei der Erh\u00f6hung des Schutzniveaus zu unterst\u00fctzen, wie das Amt der Europ\u00e4ischen Union f\u00fcr geistiges Eigentum, Safe Food Advocacy Europe und europ\u00e4ische Verbraucherorganisationen.<\/p>\n<p>Eine wichtige Initiative zur F\u00f6rderung der Biodiversit\u00e4t in der Agrar- und Ern\u00e4hrungswirtschaft und der traditionellen Ern\u00e4hrungssysteme wurde von der <strong>FAO<\/strong> unter der <strong>Zertifizierung Globally Important Agricultural Heritage Systems<\/strong> (<strong>GIAHS<\/strong>) gestartet. Das Konzept der GIAHS unterscheidet sich von konventionellen Kulturerbe-Gebieten oder Schutzgebieten\/Landschaften, wie sie beispielsweise zu Natura-2000-Gebieten geh\u00f6ren und ist dar\u00fcber hinaus komplexer als diese. Ein GIAHS ist ein lebendiges, sich entwickelndes System aus Mensch-Naturbeziehungen oder einem biophysikalischen und weiteren sozialen Umfeld. Der Erhalt der traditionellen Anbaumethoden, der Agrobiodiversit\u00e4t und der Nahrungsmittelsysteme sind mit dem Menschen und seinen Lebensgrundlagen verbunden und an die Potentiale und Zw\u00e4nge der Umwelt angepasst und haben die Landschaft und die biologische Umwelt gepr\u00e4gt, wodurch ein hohes Ma\u00df an Resilienz gew\u00e4hrleistet wird, um Ver\u00e4nderungen wie klimatische Schwankungen und Ver\u00e4nderungen, d.h. Naturgefahren, neue Technologien und sich ver\u00e4ndernde soziale und politische Situationen zu bew\u00e4ltigen, sowie Ern\u00e4hrungs- und Lebensbedingungen zu sichern und Risiken zu mindern. Dies hat zu einer Anh\u00e4ufung von Erfahrungen \u00fcber Generationen, einer zunehmenden Reichweite und Tiefe ihrer Wissenssysteme gef\u00fchrt. Dynamische Erhaltungsstrategien und -prozesse erm\u00f6glichen die Erhaltung der Biodiversit\u00e4t und wesentlicher \u00d6kosystemleistungen durch kontinuierliche Innovation, Transfer zwischen den Generationen und Austausch mit anderen Regionen und \u00d6kosystemen. Auch diese weltweite Initiative kann daher als Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Agrobiodiversit\u00e4t als ein sich entwickelndes und dynamisches traditionelles Nahrungsmittelsystem betrachtet werden.<\/p>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n                <\/div><div class=\"eael-accordion-list\">\n                <div id=\"lernfragen\" class=\"elementor-tab-title eael-accordion-header\" tabindex=\"0\" data-tab=\"6\" aria-controls=\"elementor-tab-content-3056\"><i aria-hidden=\"true\" class=\"fa-toggle fas fa-angle-right\"><\/i><span class=\"eael-accordion-tab-title\">Lernfragen<\/span><\/div><div id=\"elementor-tab-content-3056\" class=\"eael-accordion-content clearfix\" data-tab=\"6\" aria-labelledby=\"lernfragen\"><style>.elementor-2324 .elementor-element.elementor-element-83ec610{padding:0em 0em 0em 0em;}.elementor-2324 .elementor-element.elementor-element-b3e9d68 > .elementor-widget-wrap > .elementor-widget:not(.elementor-widget__width-auto):not(.elementor-widget__width-initial):not(:last-child):not(.elementor-absolute){margin-bottom:5px;}.elementor-2324 .elementor-element.elementor-element-b3e9d68 > .elementor-element-populated{padding:2em 2em 2em 2em;}.elementor-2324 .elementor-element.elementor-element-d1ee232 .elementor-button{font-family:var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;font-weight:var( --e-global-typography-text-font-weight );fill:var( --e-global-color-a0bdb9c );color:var( --e-global-color-a0bdb9c );background-color:var( --e-global-color-primary );}.elementor-2324 .elementor-element.elementor-element-d1ee232 .elementor-button:hover, .elementor-2324 .elementor-element.elementor-element-d1ee232 .elementor-button:focus{background-color:var( --e-global-color-77a1979 );}<\/style>\t\t<div data-elementor-type=\"section\" data-elementor-id=\"2324\" class=\"elementor elementor-2324 elementor-640\" data-elementor-post-type=\"elementor_library\">\n\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-83ec610 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"83ec610\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-b3e9d68\" data-id=\"b3e9d68\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-d1ee232 elementor-widget elementor-widget-button\" data-id=\"d1ee232\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"button.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-button-wrapper\">\n\t\t\t<a class=\"elementor-button elementor-button-link elementor-size-sm\" href=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/biodiversity-old-varieties-traditional-food-heritage-and-niche-market\/questionnaire-2\">\n\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-content-wrapper\">\n\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-text\">Weiter zum Fragebogen<\/span>\n\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t<\/a>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n                <\/div><\/div>\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\n<\/div>\n                <\/div><div class=\"eael-accordion-list\">\n                <div id=\"conclusion\" class=\"elementor-tab-title eael-accordion-header\" tabindex=\"0\" data-tab=\"3\" aria-controls=\"elementor-tab-content-2313\"><span class=\"eael-accordion-tab-title\">Abschluss<\/span><i aria-hidden=\"true\" class=\"fa-toggle fas fa-angle-right\"><\/i><\/div><div id=\"elementor-tab-content-2313\" class=\"eael-accordion-content clearfix\" data-tab=\"3\" aria-labelledby=\"conclusion\"><ul>\n<li>Das Konzept der <strong>Nischenm\u00e4rkte <\/strong>in der Landwirtschaft wurde ausgehend vom Stand der Technik bei der Erhaltung und Pflege der genetischen Ressourcen in den teilnehmenden L\u00e4ndern Deutschland, Italien, Polen und Spanien entwickelt. Es wurden \u00c4hnlichkeiten und Unterschiede bei der Organisation der <strong><em>in <\/em><\/strong><strong><em>situ<\/em><\/strong>,  <strong><em>exsitu<\/em><\/strong> und <strong>On-farm-Erhaltung hervorgehoben.<\/strong>Ein besonderer Schwerpunkt lag auf Keimplasma-Banken, Agrobiodiversit\u00e4ts-Sammelgebieten, regionalen Agrobiodiversit\u00e4tskarten und Saatguterhalter:innen sowie regionalen Initiativen, die die Wiederherstellung, Erhalt und Widerstandsf\u00e4higkeit der Agrobiodiversit\u00e4t in bestimmten Gebieten unterst\u00fctzen.<\/li>\n<li>Die Bedeutung einer Zusammenarbeit zwischen <strong>Genbanken<\/strong> und <strong>Forschungszentren<\/strong> auf der einen Seite und <strong>Betrieben\/Bauernverb\u00e4nden<\/strong> auf der anderen Seite, innerhalb eines <strong>nationalen und regionalen Rahmens von Gesetzen und Vorschriften zur F\u00f6rderung der Agrobiodiversit\u00e4t<\/strong>, wurde als entscheidender Faktor f\u00fcr die Sicherung der Widerstandsf\u00e4higkeit lokaler genetischer Ressourcen hervorgehoben.<\/li>\n<li>Einige <strong>spezifische lokale Sorten<\/strong> wurden kurz als Beispiele beschrieben, die als konkrete Fallstudien eingehender analysiert werden k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Die Belege f\u00fcr <strong>lokale agrargenetische Ressourcen<\/strong> wurden auf nationaler und regionaler Ebene in den vier teilnehmenden <strong>L\u00e4ndern<\/strong> behandelt und auf eine europ\u00e4ische und internationale Sichtweise erweitert, die sich auf folgende Punkte st\u00fctzt: \u00d6kologischer Landbau, <strong>g.U.\/g.g.A.\/g.t.S.-Zertifizierung<\/strong> als potenzielle Entwicklungstrends f\u00fcr die Landwirtschaft in Nischenm\u00e4rkten und die Sicherheit traditioneller Lebensmittelsysteme.<\/li>\n<li>Die Bedeutung der Agrobiodiversit\u00e4t im Rahmen der nat\u00fcrlichen Artenvielfalt, wie im Fall der <strong>Natura 2000 <\/strong>-Schutzgebiete, wurde mit Beispielen von <strong>EU-GAP-Ma\u00dfnahmen <\/strong>zur Wiederherstellung und Erhaltung gef\u00e4hrdeter Pflanzenarten und -sorten oder Initiativen wie <strong>FAO GIAHS <\/strong>zur Unterst\u00fctzung traditioneller Lebensmittelsysteme und der Ern\u00e4hrungssicherheit l\u00e4ndlicher Gemeinschaften auf der Grundlage der Agrobiodiversit\u00e4t umgesetzt.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n                <\/div><div class=\"eael-accordion-list\">\n                <div id=\"glossary\" class=\"elementor-tab-title eael-accordion-header\" tabindex=\"0\" data-tab=\"4\" aria-controls=\"elementor-tab-content-2314\"><span class=\"eael-advanced-accordion-icon-closed\"><i aria-hidden=\"true\" class=\"fa-accordion-icon fas fa-pencil-alt\"><\/i><\/span><span class=\"eael-advanced-accordion-icon-opened\"><i aria-hidden=\"true\" class=\"fa-accordion-icon fas fa-pencil-alt\"><\/i><\/span><span class=\"eael-accordion-tab-title\">Glossar<\/span><i aria-hidden=\"true\" class=\"fa-toggle fas fa-angle-right\"><\/i><\/div><div id=\"elementor-tab-content-2314\" class=\"eael-accordion-content clearfix\" data-tab=\"4\" aria-labelledby=\"glossary\"><ul>\n<li><strong>Agenda 21<\/strong>, ist ein v\u00f6lkerrechtlich verbindlicher Aktionsplan der Vereinten Nationen f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung, der auf dem Umweltgipfel (UN-Konferenz \u00fcber Umwelt und Entwicklung) 1992 in Rio de Janeiro verabschiedet wurde.<\/li>\n<li><strong>Die biologische Vielfalt<\/strong> ist ein Ma\u00df f\u00fcr die genetische Variabilit\u00e4t der Arten (Artenvielfalt) und der \u00d6kosysteme (\u00d6kosystemvielfalt). Einige der Arten sind f\u00fcr die Landwirtschaft von Interesse, da sie zur Ern\u00e4hrungssicherheit beitragen. <\/li>\n<li><strong>Klimawandel<\/strong> ist ein allgemein verwendeter Ausdruck, der sich auf die Probleme und Risiken f\u00fcr die aktuellen Lebens- und Wirtschaftsweisen bezieht, die sich aus den menschengemachten Treibhausgasemissionen ergeben. Dazu z\u00e4hlen die globale Erw\u00e4rmung, wobei im Kontext der Landwirtschaft zu ber\u00fccksichtigen ist, dass sich die Landmassen st\u00e4rker erw\u00e4rmen, als die Meere. Dies f\u00fchrt dazu, dass sich Niederschlagsmuster ver\u00e4ndern. Regional kann es trockener oder feuchter werden oder die Niederschl\u00e4ge heftiger ausfallen. Dies kann sich auf Dinge wie die Bodenerosion, die Pilzanf\u00e4lligkeit, die Vermehrung von Sch\u00e4dlingen, die Erntezeit etc. auswirken.<\/li>\n<li><strong>Das \u00dcbereinkommen \u00fcber die biologische Vielfalt<\/strong> (CBD), auch als <strong>Biodiversit\u00e4tskonvention<\/strong> bekannt, ist ein multilateraler Vertrag zur Entwicklung nationaler Strategien f\u00fcr die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt.<\/li>\n<li><strong>Der 2020 verabschiedete Europ\u00e4ische Green Deal<\/strong>ist ein B\u00fcndel politischer Initiativen der Europ\u00e4ischen Kommission mit dem Ziel, die Europ\u00e4ische Union (EU) im Jahr 2050 klimaneutral zu machen. Der Europ\u00e4ische Green Deal beinhaltet auch Zwischenzielen wie. das Ziel die Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 50 % und in Richtung 55 % im Vergleich zu 1990 zu senken.<\/li>\n<li><strong>Farm-to-Fork<\/strong> (\u201evom Feld auf den Tisch\u201c) ist eine Strategie, die zur Zielerreichung des EU Green Deal beitragen soll. Die Strategie zielt darauf ab, die Umwelt- und Klimaauswirkungen der Prim\u00e4rproduktion zu verringern und gleichzeitig ein faires wirtschaftliches Einkommen f\u00fcr die Betriebe zu gew\u00e4hrleisten. Dabei werden auch die Kreislaufwirtschaft und die gr\u00fcne Wirtschaft als positive Faktoren ber\u00fccksichtigt.<\/li>\n<li><strong>Globally Important Agricultural Heritage Systems (GIAHS)<\/strong> ist ein von der Ern\u00e4hrungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) ins Leben gerufenes Programm zur Anerkennung und Auszeichnung besonderer Landnutzungssysteme und Landschaften, die sich durch ihre hohe biologischer Vielfalt, widerstandsf\u00e4hige \u00d6kosysteme als wertvolles Kulturerbe auszeichnen.<\/li>\n<li><strong>Das Pariser Abkommen \u00fcber den Klimawandel<\/strong>, ist ein Abkommen innerhalb des Rahmen\u00fcbereinkommens der Vereinten Nationen \u00fcber den Klimawandel, das auf einem internationalen Vertrag basiert der 2015 angenommen und 2016 von 197 L\u00e4ndern unterzeichnet wurde. Es deckt den Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel ab, indem es sich mit Problemen befasst, die durch den Klimawandel verursacht werden und die L\u00e4nder dazu verpflichtet Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, um die Auswirkungen von Treibhausgasemissionen zu verringern und die durchschnittliche Erderw\u00e4rmung auf 1,5 Grad Celsius bzw. max. 2 Grad Celsius zu begrenzen.<\/li>\n<li><b>Pflanzengenetische Ressourcen:<\/b> Genetische Vielfalt und Varianz von Pflanzen, die f\u00fcr die Landwirtschaft, die Ern\u00e4hrung und die Umwelt von Bedeutung sind. Dazu geh\u00f6ren alte Pflanzensorten, Wildpflanzen und andere Pflanzenarten, die wichtige genetische Informationen enthalten. Diese Informationen k\u00f6nnen f\u00fcr k\u00fcnftige Anpassungen an den Klimawandel, Krankheiten und Sch\u00e4dlinge sowie f\u00fcr die Entwicklung neuer Pflanzensorten genutzt werden. <\/li>\n<li><b>Alte Pflanzensorten und alte Nutztierrassen:<\/b> Ehemals weit verbreitete Nutzpflanzen- und Nutztierrassen, die in der modernen Landwirtschaft h\u00e4ufig durch neue, leistungsf\u00e4higere Pflanzensorten bzw. Tierrassen ersetzt wurden. Sie zeichnen sich durch besondere Eigenschaften wie Robustheit, Anpassungsf\u00e4higkeit und geschmackliche\/kulinarische Qualit\u00e4ten aus und k\u00f6nnen wertvolle Gene f\u00fcr die Landwirtschaft bewahren. <\/li>\n<li><b>Keimplasma:<\/b> Bezieht sich auf das erste Stadium der Pflanzenentwicklung, in dem eine befruchtete Pflanzenzelle entsteht, die alle genetischen Informationen der Mutter- und Vaterpflanze enth\u00e4lt. Diese Zelle teilt sich dann weiter und bildet einen Embryo, aus dem schlie\u00dflich die Pflanze w\u00e4chst. Das Keimplasma ist also die Ursprungszelle einer neuen Pflanze und enth\u00e4lt somit die gesamte genetische Information f\u00fcr ihre Entwicklung und ihre Eigenschaften.In Datenbanken kann das Keimplasma und damit die genetische Information erhalten werden.  <\/li>\n<li><b>Feld-Erhaltungskarten:<\/b> Karten, die die Verteilung und den Standort wichtiger pflanzengenetischer Ressourcen in einer bestimmten geografischen Region zeigen, oft auf Feldebene. Sie k\u00f6nnen helfen, Gebiete mit hoher genetischer Vielfalt zu identifizieren, Erhaltungsma\u00dfnahmen zu priorisieren und die nachhaltige Nutzung dieser Ressourcen zu unterst\u00fctzen. Die Karten werden durch die Sammlung und Analyse von Daten \u00fcber die Vielfalt und Verbreitung von Wildpflanzen und alten Sorten erstellt und k\u00f6nnen von Z\u00fcchter:innen, Natursch\u00fctzer:innen und Entscheidungstr\u00e4ger:innen genutzt werden, um die Erhaltung und nachhaltige Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen zu unterst\u00fctzen.  <\/li>\n<li><b>Modellregionen f\u00fcr den \u00f6kologischen Landbau:<\/b> Initiativen auf regionaler Ebene zur F\u00f6rderung des \u00f6kologischen Landbaus und kurzer Ketten. In den Regionen gibt es eine hohe Dichte an Biobetrieben und ein ausgepr\u00e4gtes Bewusstsein f\u00fcr Umwelt- und Klimaschutz. Sie haben oft eine Vorbildfunktion f\u00fcr eine nachhaltige Landwirtschaft. Diese Initiativen werden von den Bundesl\u00e4ndern beim Aufbau von Netzwerken unterst\u00fctzt.   <\/li>\n<li><b>Erhalt der landwirtschaftliche Biodiversit\u00e4t \u201ein-situ&#8220; und \u201eex-situ&#8220;:<\/b> In-situ-Schutzgebiete sind Orte, an denen die landwirtschaftliche biologische Vielfalt direkt in ihrer nat\u00fcrlichen Umgebung erhalten und gesch\u00fctzt wird. Dazu geh\u00f6ren z. B. traditionelle landwirtschaftliche Fl\u00e4chen, Wildpflanzenhabitate und Schutzgebiete f\u00fcr Nutztierrassen. Ex-situ findet der Erhalt au\u00dferhalb ihres nat\u00fcrlichen Lebensraums statt, an denen die landwirtschaftliche biologische Vielfalt erhalten und gesch\u00fctzt wird, z. B. in Genbanken, botanischen G\u00e4rten oder Zuchtbetriebe. Beide Arten sind wichtig f\u00fcr den Schutz und den Erhalt der biologischen Vielfalt in der Landwirtschaft, insbesondere angesichts der Bedrohungen durch den Klimawandel, Krankheiten oder Sch\u00e4dlinge. Auch tragen beide dazu bei, die Erhaltung wertvoller genetischer Ressourcen f\u00fcr k\u00fcnftige Generationen zu gew\u00e4hrleisten.   <\/li>\n<li><b>Biodiversit\u00e4tsf\u00f6rderungsgesetz (BDFG):<\/b> Gesetz in Deutschland zur F\u00f6rderung der biologischen Vielfalt (Biodiversit\u00e4t). Es regelt Ma\u00dfnahmen zur Erhaltung und Entwicklung von Arten und Lebensr\u00e4umen sowie zum Schutz von bedrohten Pflanzen- und Tierarten. Das Gesetz schreibt u.a. vor, dass z.B. Bundesbeh\u00f6rden oder Kommunen die biologische Vielfalt bei ihren Entscheidungen und Vorhaben ber\u00fccksichtigen m\u00fcssen und dient somit als wichtiges Instrument zum Schutz der biologischen Vielfalt und tr\u00e4gt dar\u00fcber hinaus zur Umsetzung der nationalen und internationalen Ziele zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei.  <\/li>\n<li><b>Erhaltungsz\u00fcchtungsverordnung:<\/b> Die Erhaltungsz\u00fcchtungsverordnung (Teil des BDFG) regelt den Anbau und den Erhalt von Sorten bestimmter Kulturpflanzen. Die Verordnung definiert Erhaltungssorten als alte, regionale oder besonders wertvolle Sorten, die f\u00fcr die Landwirtschaft und die biologische Vielfalt von besonderer Bedeutung sind. Die Verordnung legt unter anderem fest, dass Erhaltungssorten auf \u00f6ffentlichen Gr\u00fcnfl\u00e4chen und in landwirtschaftlichen Betrieben zu erhalten und zu f\u00f6rdern sind, und dass die Informationen \u00fcber die Sorten zentral zu erfassen sind.   <\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n                <\/div><div class=\"eael-accordion-list\">\n                <div id=\"bibliography\" class=\"elementor-tab-title eael-accordion-header\" tabindex=\"0\" data-tab=\"5\" aria-controls=\"elementor-tab-content-2315\"><span class=\"eael-advanced-accordion-icon-closed\"><i aria-hidden=\"true\" class=\"fa-accordion-icon fas fa-book-reader\"><\/i><\/span><span class=\"eael-advanced-accordion-icon-opened\"><i aria-hidden=\"true\" class=\"fa-accordion-icon fas fa-book-reader\"><\/i><\/span><span class=\"eael-accordion-tab-title\">Literaturverzeichnis<\/span><i aria-hidden=\"true\" class=\"fa-toggle fas fa-angle-right\"><\/i><\/div><div id=\"elementor-tab-content-2315\" class=\"eael-accordion-content clearfix\" data-tab=\"5\" aria-labelledby=\"bibliography\"><h4>Deutschland<\/h4>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ble.de\/DE\/Themen\/Landwirtschaft\/Biologische-Vielfalt\/Strategie-des-BMEL-zur-Agrobiodiversitaet\/strategie-des-bmel-zur-agrobiodiversitaet_node.html\">www.ble.de\/DE\/Themen\/Landwirtschaft\/Biologische-Vielfalt\/Strategie-des-BMEL-zur-Agrobiodiversitaet\/strategie-des-bmel-zur-agrobiodiversitaet_node.html<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ble-medienservice.de\/0344\/wertschoepfung-mit-alten-sorten-und-alten-rassen-erfolgsgeschichten-und-erfolgsfaktoren\">www.ble-medienservice.de\/0344\/wertschoepfung-mit-alten-sorten-und-alten-rassen-erfolgsgeschichten-und-erfolgsfaktoren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.naturparke.de\/service\/presse\/pressemitteilungen\/nachricht\/alte-heimische-sorten-und-rassen-erhalten-und-regionale-wertschoepfung-erzielen-in-naturparken.html\">www.naturparke.de\/service\/presse\/pressemitteilungen\/nachricht\/alte-heimische-sorten-und-rassen-erhalten-und-regionale-wertschoepfung-erzielen-in-naturparken.html<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.praxis-agrar.de\/umwelt\/biologische-vielfalt\/biodiversitaet-in-der-landwirtschaft\">www.praxis-agrar.de\/umwelt\/biologische-vielfalt\/biodiversitaet-in-der-landwirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/biologischevielfalt.bfn.de\/fileadmin\/NBS\/documents\/Bundesprogramm\/Downloads\/BPBV_Arbeitshilfe_Bluehmischungen_2021_web.pdf\">biologischevielfalt.bfn.de\/fileadmin\/NBS\/documents\/Bundesprogramm\/Downloads\/BPBV_Arbeitshilfe_Bluehmischungen_2021_web.pdf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ble.de\/DE\/Themen\/Landwirtschaft\/Biologische-Vielfalt\/Nationales-Fachprogramm-Pflanzen\/nationales-fachprogramm-pflanzen_node.html\">www.ble.de\/DE\/Themen\/Landwirtschaft\/Biologische-Vielfalt\/Nationales-Fachprogramm-Pflanzen\/nationales-fachprogramm-pflanzen_node.html<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lubw.baden-wuerttemberg.de\/natur-und-landschaft\/streuobst\">www.lubw.baden-wuerttemberg.de\/natur-und-landschaft\/streuobst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/streuobst.landwirtschaft-bw.de\/pb\/,Lde\/Startseite\">streuobst.landwirtschaft-bw.de\/pb\/,Lde\/Startseite<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/lauteracher.de\/feldfruechte\/\">lauteracher.de\/feldfruechte\/<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lfl.bayern.de\/mam\/cms07\/publikationen\/daten\/merkblaetter\/alte-sorten-biodiversitaet-lfl_merkblatt.pdf\">www.lfl.bayern.de\/mam\/cms07\/publikationen\/daten\/merkblaetter\/alte-sorten-biodiversitaet-lfl_merkblatt.pdf<\/a><u><\/u><\/li>\n<li><u><a href=\"https:\/\/alte-gemuesesorten-erhalten.de\/unsere-sorten\/bezugsquellen\/\">https:\/\/alte-gemuesesorten-erhalten.de\/unsere-sorten\/bezugsquellen\/<\/a><\/u><u><\/u><\/li>\n<li><u><a href=\"https:\/\/www.thuenen.de\/de\/thuenen-institut\/verbundstrukturen\/thuenen-fernerkundung\/landnutzung-in-der-agrarlandschaft\">https:\/\/www.thuenen.de\/de\/thuenen-institut\/verbundstrukturen\/thuenen-fernerkundung\/landnutzung-in-der-agrarlandschaft<\/a><\/u><u><\/u><\/li>\n<li><u><a href=\"https:\/\/www.bfn.de\/thema\/karten-und-daten\">https:\/\/www.bfn.de\/thema\/karten-und-daten<\/a><\/u><u><\/u><\/li>\n<li><u><a href=\"https:\/\/www.bfn.de\/karten-und-daten\/anteil-der-landwirtschaftsflaechen-mit-hohem-naturwert-high-nature-value-farmland\">https:\/\/www.bfn.de\/karten-und-daten\/anteil-der-landwirtschaftsflaechen-mit-hohem-naturwert-high-nature-value-farmland<\/a><\/u><\/li>\n<\/ul>\n<h4>Italien<\/h4>\n<ul>\n<li>Atlante delle risorse genetiche iscritte al Registro Regionale, 2021, Regione Umbria EDIZIONI 3A-PTA ISBN 9788888417189<\/li>\n<li>Guidelines for the conservation and characterisation oplant, animal and microbial genetic resource for food and agriculture, 2013, Ministero delle Politiche Agricole, Alimentari e Forestali MiPAAF ISBN 978-88-8145-278-1<\/li>\n<li>Linee guida per la conservazione e la caratterizzazione della biodiversit\u00e0 vegetale di interesse per l\u2019agricoltura, <u>Piano nazionale sulla biodiversit\u00e0 di interesse agricolo, MiPAAF, conferenza Stato Regioni ed Unificata, INEA, 2013<\/u>, ISBN 978-88-8145-261-3<\/li>\n<li>Linee guida per la conservazione e la caratterizzazione della biodiversit\u00e0 animale di interesse per l\u2019agricoltura, Piano nazionale sulla biodiversit\u00e0 di interesse agricolo, MiPAAF, conferenza Stato Regioni ed Unificata, INEA, 2013, ISBN 978-88-8145-260-6<\/li>\n<li>La politica di sviluppo rurale per la biodiversit\u00e0, Natura 2000 e le aree protette, 2018, Rete Rurale Nazionale, MiPAAF, CREA, WWF<\/li>\n<li>Opportunit\u00e0 di finanziamento delle misure dei Psr 2014\/2020 per la biodiversit\u00e0, la gestione di Natura 2000 e delle aree protette e la valorizzazione delle aree agricole e forestali ad alto valore naturale, Sintesi regionale, 2018, Rete Rurale Nazionale, MiPAAF, CREA, WWF<\/li>\n<li>I centri di ricerca del CREA, 2019, Consiglio per la ricerca in agricoltura e l\u2019analisi dell\u2019economia agraria ISBN 9788833850658<\/li>\n<li>Legge 1 dicembre 2015 194 Disposizioni per la tutela e la valorizzazione della biodiversit\u00e0 di interesse agricolo e alimentare. (G.U. 11 dicembre 2015, n. 288) <\/li>\n<li>Atlante delle risorse genetiche iscritte al Registro Regionale, 2021, Regione Umbria, Parco Tecnologico Agroalimentare 3\u00b0, ISBN 9788888417189<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.reterurale.it\/rapportonatura2000\">www.reterurale.it\/rapportonatura2000<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.iucn.org\/\">www.iucn.org<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.conservation.org\/\">www.conservation.org<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.fao.org\/\">www.fao.org<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.fao.org\/kids\/it\/biodiversity.html\">www.fao.org\/kids\/it\/biodiversity.html<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/eur-lex.europa.eu\/it\/index.htm\">http:\/\/eur-lex.europa.eu\/it\/index.htm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.bioversityinternational.org\/\">www.bioversityinternational.org<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.wwf.it\/\">www.wwf.it <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.ambiente.venezia.it\/\">www.ambiente.venezia.it<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.biodiversita2010.ch\/index.php?id=2&amp;L=2\">www.biodiversita2010.ch\/index.php?id=2&amp;L=2<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h4>Polen<\/h4>\n<ul>\n<li>El\u017cbieta Cie\u015blak, R\u00f3\u017ca Ka\u017amierczakowa, Micha\u0142 Ronikier. <a href=\"https:\/\/pbsociety.org.pl\/journals\/index.php\/asbp\/article\/view\/asbp.2010.033\/179\">Cochlearia polonica Frohl.(Brassicaceae), a narrow<\/a> <a href=\"https:\/\/pbsociety.org.pl\/journals\/index.php\/asbp\/article\/view\/asbp.2010.033\/179\">endemic species of southern Poland: history of conservation efforts, overview of current population resources and<\/a> <a href=\"https:\/\/pbsociety.org.pl\/journals\/index.php\/asbp\/article\/view\/asbp.2010.033\/179\">genetic structure of populations<\/a>. &#8222;Acta Societatis Botanicorum Poloniae&#8220;. 79 (3), p. 255-261, 2010. <a href=\"https:\/\/pl.wikipedia.org\/wiki\/DOI_(identyfikator_cyfrowy)\">DOI<\/a>: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5586\/asbp.2010.033\">10.5586\/asbp.2010.033 <\/a>(in English). <\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/pl.wikipedia.org\/wiki\/Warzucha_polska\">https:\/\/pl.wikipedia.org\/wiki\/Warzucha_polska<\/a><\/li>\n<li>Pogorzelec M., G\u0142\u0119bocka K., Hawrylak-Nowak B., Bronowicka-Mielniczuk U. 2015. Assessment of chosen reproductive cycle processes and genetic diversity of Salix myrtilloides L. in wetlands of Polesie Lubelskie: the prospects of its survival in the region. Polish Journal of Ecology 63: 291-303)<\/li>\n<li>Anna Ruci\u0144ska, PhD, from the Department of Conservation Botany, head of the Seed Bank and Cryopreservation<\/li>\n<li>Laboratory at the Powsin Botanical Garden PAN<\/li>\n<li>Marta Rymarczyk &#8211; Malopolska Agricultural Advisory Centre based in Karniowice, 9.06.2022<\/li>\n<li>Pogorzelec M., Banach-Albi\u0144ska B., Serafin A., Szczurowska A. 2014. Population resources of an endangered species Salix lapponum L. in Polesie Lubelskie Region (Eastern Poland). Acta Agrobotanica 67 (4):81-86 <a href=\"http:\/\/www.robia.pl\/uploaded\/ZARZAD\/Restytucja%20gin%C4%85cych%20gatunk%C3%B3w%20ro%C5%9Blin%20w%20Polsce_Ryszard%20Kami%C5%84ski.pdf\">http:\/\/www.robia.pl\/uploaded\/ZARZAD\/Restytucja%20gin%C4%85cych%20gatunk%C3%B3w%20ro%C5%9Blin%<\/a> <a href=\"http:\/\/www.robia.pl\/uploaded\/ZARZAD\/Restytucja%20gin%C4%85cych%20gatunk%C3%B3w%20ro%C5%9Blin%20w%20Polsce_Ryszard%20Kami%C5%84ski.pdf\">20w%20Polsce_Ryszard%20Kami%C5%84ski.pdf<\/a>  <\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.podoslonami.pl\/przeglad-informacji\/strategia-od-pola-do-stolu\/?gclid=Cj0KCQjwzLCVBhD3ARIsAPKYTcTQuisnmKk0mQEqyb12j8a4qbgCB_uNwo_Jxdnhg_oL_IwDofYl_xIaAjEzEALw_wcB\">https:\/\/www.podoslonami.pl\/przeglad-informacji\/strategia-od-pola-do-<\/a> <a href=\"https:\/\/www.podoslonami.pl\/przeglad-informacji\/strategia-od-pola-do-stolu\/?gclid=Cj0KCQjwzLCVBhD3ARIsAPKYTcTQuisnmKk0mQEqyb12j8a4qbgCB_uNwo_Jxdnhg_oL_IwDofYl_xIaAjEzEALw_wcB\">stolu\/?gclid=Cj0KCQjwzLCVBhD3ARIsAPKYTcTQuisnmKk0mQEqyb12j8a4qbgCB_uNwo_Jxdnhg_oL_IwDofYl_xIaAjE<\/a> <a href=\"https:\/\/www.podoslonami.pl\/przeglad-informacji\/strategia-od-pola-do-stolu\/?gclid=Cj0KCQjwzLCVBhD3ARIsAPKYTcTQuisnmKk0mQEqyb12j8a4qbgCB_uNwo_Jxdnhg_oL_IwDofYl_xIaAjEzEALw_wcB\">zEALw_wcB<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/eur-lex.europa.eu\/legal-content\/EN\/TXT\/?qid=1590574123338&amp;uri=CELEX%3A52020DC0380\">https:\/\/eur-lex.europa.eu\/legal-content\/EN\/TXT\/?qid=1590574123338&amp;uri=CELEX:52020DC0380<\/a> <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/food\/horizontal-topics\/farm-fork-strategy_pl\">https:\/\/ec.europa.eu\/food\/horizontal-topics\/farm-fork-strategy_pl<\/a> <a href=\"https:\/\/cordis.europa.eu\/article\/id\/83727-plant-preservation-progresses\/pl\">https:\/\/cordis.europa.eu\/article\/id\/83727-plant-preservation-progresses\/pl<\/a><\/li>\n<li>Prof. Jerzy Puchalski, PhD<\/li>\n<li>Dr Teresa Kotli\u0144ska Emil Chroboczek Institute of Vegetation T. Kotli\u0144ska, W.K. \u015awi\u0119cicki Conservation of gene resources of cultivated plants<\/li>\n<li>R\u00f3\u017ca Ka\u017amierczakowa: <a href=\"http:\/\/natura2000.gdos.gov.pl\/uploads\/download\/273\">2109 Cochlearia polonica E.Fr\u00f6hlich Polish warbler<\/a>. In: <a href=\"http:\/\/natura2000.gdos.gov.pl\/strona\/tom-10\">Habitat and species conservation<\/a> <a href=\"http:\/\/natura2000.gdos.gov.pl\/strona\/tom-10\">guides &#8211; A methodological manual<\/a>. Barbara Sudnik-W\u00f3jcikowska, Hanna Werblan-Jakubiec (eds.). T. 9: Plant species. Warsaw: Ministry of Environment, 2004, p. 100-103. <u>ISBN 83-86564-43-1<\/u> <a href=\"https:\/\/www.cbd.int\/doc\/world\/pl\/pl-nbsap-v3-pl.pdf\">https:\/\/www.cbd.int\/doc\/world\/pl\/pl-nbsap-v3-pl.pdf<\/a>  <\/li>\n<li>J. M. Matuszkiewicz, Assessment of natural values of the Bia\u0142owie\u017ca Primeval Forest in the context of a proposal to establish a park on its entire area<\/li>\n<li>E. Symonides, Biodiversity of Poland &#8211; its state of threat and legal and organizational aspects of protection, Problems and Views; Future: World-Europe-Poland 2010, No. 2, 30 <a href=\"https:\/\/www.senat.gov.pl\/gfx\/senat\/pl\/senatopracowania\/149\/plik\/ot_652_do_internetu.pdf\">https:\/\/www.senat.gov.pl\/gfx\/senat\/pl\/senatopracowania\/149\/plik\/ot_652_do_internetu.pdf<\/a><\/li>\n<li>Journal of Laws of 2012, item 81. Journal of Laws of 2011, No. 237, item 1419. Journal of Laws of 2004, No. 168, item 1765.  <\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/info\/research-and-innovation\/research-area\/environment\/bioeconomy\/food-systems\/food2030_en\">https:\/\/ec.europa.eu\/info\/research-and-innovation\/research-area\/environment\/bioeconomy\/food-<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/info\/research-and-innovation\/research-area\/environment\/bioeconomy\/food-systems\/food2030_en\">systems\/food2030_en<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/research-and-innovation\/pl\/projects\/success-stories\/all\/transformacja-upraw-zaspokoi-rosnacezapotrzebowanie-na-zywnosc\">https:\/\/ec.europa.eu\/research-and-innovation\/pl\/projects\/success-stories\/all\/transformacja-upraw-zaspokoi-<\/a> <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/research-and-innovation\/pl\/projects\/success-stories\/all\/transformacja-upraw-zaspokoi-rosnacezapotrzebowanie-na-zywnosc\">rosnacezapotrzebowanie-na-zywnosc<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.gov.pl\/web\/wprpo2020\/strategia-na-rzecz-bioroznorodnosci-2030\">https:\/\/www.gov.pl\/web\/wprpo2020\/strategia-na-rzecz-bioroznorodnosci-2030<\/a> <a href=\"https:\/\/golden-seeds.pl\/bank-nasion-i-jego-znaczenie\/\">https:\/\/golden-seeds.pl\/bank-nasion-i-jego-znaczenie\/<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/uprawiaj.pl\/do-czego-sluza-banki-nasion-i-kto-je-zaklada\">https:\/\/uprawiaj.pl\/do-czego-sluza-banki-nasion-i-kto-je-zaklada<\/a> <a href=\"http:\/\/www.obmikolow.robia.pl\/slaski_bank_nasion%2Ci1781.html\">http:\/\/www.obmikolow.robia.pl\/slaski_bank_nasion,i1781.html<\/a> Urszula Jablonska &#8211; Science in Poland<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/nauka.trojmiasto.pl\/Biolodzy-z-UG-stworzyli-bank-nasion-by-chronic-zagrozone-gatunki-roslin-z-regionu-n163403.html#tri\">https:\/\/nauka.trojmiasto.pl\/Biolodzy-z-UG-stworzyli-bank-nasion-by-chronic-zagrozone-gatunki-roslin-z-regionu-<\/a> <a href=\"https:\/\/nauka.trojmiasto.pl\/Biolodzy-z-UG-stworzyli-bank-nasion-by-chronic-zagrozone-gatunki-roslin-z-regionu-n163403.html#tri\">n163403.html#tri<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.polskieradio.pl\/10\/5566\/Artykul\/2865047%2CNa-wypadek-katastrofy-bank-nasion-w-Skierniewicach\">https:\/\/www.polskieradio.pl\/10\/5566\/Artykul\/2865047,Na-wypadek-katastrofy-bank-nasion-w-Skierniewicach<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h4>Spanien<\/h4>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.comunidad.madrid\/servicios\/medio-rural\/servicios-agricultores-ganaderos#venta-plantones-horticolas\">https:\/\/www.comunidad.madrid\/servicios\/medio-rural\/servicios-agricultores-ganaderos#venta-plantones-horticolas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/agroambient.gva.es\/es\/web\/cief\/banc-de-llavors-de-varietats-tradicionals-d-interes-agrari\">https:\/\/agroambient.gva.es\/es\/web\/cief\/banc-de-llavors-de-varietats-tradicionals-d-interes-agrari<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.redandaluzadesemillas.org\/sites\/default\/files\/recursos\/2020\/catalogo%20variedades%20tradicionales%20andaluzas_compressed.pdf\">https:\/\/www.redandaluzadesemillas.org\/sites\/default\/files\/recursos\/2020\/catalogo%20variedades%20tradicionales%20andaluzas_compressed.pdf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/diversifood.eu\/wp-%20content\/uploads\/2018\/07\/Diversifood_innovation_factsheet1_CSB_ES.pdf\">https:\/\/diversifood.eu\/wp- content\/uploads\/2018\/07\/Diversifood_innovation_factsheet1_CSB_ES.pdf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.redsemillas.info\/presentacion\/contactos-de-la-red\/\">https:\/\/www.redsemillas.info\/presentacion\/contactos-de-la-red\/<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/webx.inia.es\/web_inventario_nacional\/Instituciones_eng.asp\">https:\/\/webx.inia.es\/\/web_inventario_nacional\/Instituciones_eng.asp<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.dotoro.com\/es\/actualidad\/la-do-toro-incorpora-dos-nuevas-variedades-uva-otras-novedades-pliego-condiciones-tecnicas\/\">https:\/\/www.dotoro.com\/es\/actualidad\/la-do-toro-incorpora-dos-nuevas-variedades-uva-otras-novedades-pliego-condiciones-tecnicas\/<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/ciam.gal\/pdf\/xornadas\/Luis%20_Urquijo_cereales_inverno.pdf\">http:\/\/ciam.gal\/pdf\/xornadas\/Luis%20_Urquijo_cereales_inverno.pdf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/redmurcianadesemillas.org\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Libro-Rojo-Variedades-Locales-de-la-Region-de-Murcia.pdf\">https:\/\/redmurcianadesemillas.org\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Libro-Rojo-Variedades-Locales-de-la-Region-de-Murcia.pdf<\/a><\/li>\n<li>Rosell\u00f3 J, Casas E, Perdomo A, Varela F, Gonz\u00e1lez JM. 2009. Gu\u00eda metodol\u00f3gica para la recuperaci\u00f3n de variedades tradicionales. En Manual para la utilizaci\u00f3n y conservaci\u00f3n de variedades locales de cultivo. Valorizaci\u00f3n, comercializaci\u00f3n y producci\u00f3n (Gonz\u00e1lez JM, coord.). Sevilla: Consejer\u00eda de Agricultura y Pesca de la Junta de Andaluc\u00eda y Red Andaluza de Semillas \u201cCultivando Biodiversidad\u201d.     <\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.mapa.gob.es\/es\/agricultura\/temas\/medios-de-produccion\/20200521_documentopreguntasyrespuestasaccesorfaa_en_tcm30-559098.PDF\">https:\/\/www.mapa.gob.es\/es\/agricultura\/temas\/medios-de-produccion\/20200521_documentopreguntasyrespuestasaccesorfaa_en_tcm30-559098.PDF<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/tramita.comunidad.madrid\/impuestos-tasas-precios-publicos\/venta-plantones-horticolas-imidra\">https:\/\/tramita.comunidad.madrid\/impuestos-tasas-precios-publicos\/venta-plantones-horticolas-imidra<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.madrid.org\/bvirtual\/BVCM003473.pdf\">https:\/\/www.madrid.org\/bvirtual\/BVCM003473.pdf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ine.es\/dynt3\/ODS\/es\/objetivo.htm?id=4841\">https:\/\/www.ine.es\/dynt3\/ODS\/es\/objetivo.htm?id=4841<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n                <\/div><div class=\"eael-accordion-list\">\n                <div id=\"selbstbewertungsfragebgen\" class=\"elementor-tab-title eael-accordion-header\" tabindex=\"0\" data-tab=\"6\" aria-controls=\"elementor-tab-content-2316\"><span class=\"eael-advanced-accordion-icon-closed\"><i aria-hidden=\"true\" class=\"fa-accordion-icon fas fa-question-circle\"><\/i><\/span><span class=\"eael-advanced-accordion-icon-opened\"><i aria-hidden=\"true\" class=\"fa-accordion-icon fas fa-question-circle\"><\/i><\/span><span class=\"eael-accordion-tab-title\">Selbstbewertungsfrageb\u00f6gen<\/span><i aria-hidden=\"true\" class=\"fa-toggle fas fa-angle-right\"><\/i><\/div><div id=\"elementor-tab-content-2316\" class=\"eael-accordion-content clearfix\" data-tab=\"6\" aria-labelledby=\"selbstbewertungsfragebgen\">\t\t<div data-elementor-type=\"section\" data-elementor-id=\"2322\" class=\"elementor elementor-2322 elementor-515\" data-elementor-post-type=\"elementor_library\">\n\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-83ec610 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"83ec610\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-b3e9d68\" data-id=\"b3e9d68\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-798a6b8 elementor-widget__width-auto elementor-widget elementor-widget-button\" data-id=\"798a6b8\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"button.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-button-wrapper\">\n\t\t\t<a class=\"elementor-button elementor-button-link elementor-size-sm\" href=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/biodiversity-old-varieties-traditional-food-heritage-and-niche-market\/questionnaire-1\">\n\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-content-wrapper\">\n\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-text\">Zum Fragebogen der Einheit 1<\/span>\n\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t<\/a>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-d1ee232 elementor-widget__width-auto elementor-widget elementor-widget-button\" data-id=\"d1ee232\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"button.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-button-wrapper\">\n\t\t\t<a class=\"elementor-button elementor-button-link elementor-size-sm\" href=\"https:\/\/learning.nichemarketfarming.eu\/biodiversity-old-varieties-traditional-food-heritage-and-niche-market\/questionnaire-2\">\n\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-content-wrapper\">\n\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-text\">Zum Fragebogen der Einheit 2<\/span>\n\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t<\/a>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\n<\/div>\n                <\/div><\/div>\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Modul 1 EINLEITUNG Definition Nischenm\u00e4rkte in der Landwirtschaft Nischenm\u00e4rkte in der Landwirtschaft (Englisch: Niche Market Farming, kurz: NMF) richten sich an Verbraucher:innen, die naturbelassene, teilweise handwerklich hergestellt oder verarbeitete landwirtschaftliche Erzeugnisse und Lebensmittel bevorzugen. 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